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Hawking warnt vor "Dammbruch" © APA (AFP)
Hawking warnt vor "Dammbruch" © APA (AFP)

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Stephen Hawking kritisiert Trumps Haltung zum Klimawandel

03.07.2017

Der britische Physiker Stephen Hawking hat scharfe Kritik an der Klimapolitik des US-Präsidenten Donald Trump geübt. "Donald Trump wird unserem schönen Planeten vermeidbaren ökologischen Schaden zufügen, indem er die Beweise für den Klimawandel leugnet und das Pariser Klimaabkommen aufkündigt", sagte Hawking in einem BBC-Interview.

Der 75-jährige Hawking warnte, die Welt stehe in Sachen Klimaerwärmung vor einem Dammbruch. Das Agieren Trumps könnte der Erde den entscheidenden Stoß versetzen und zu einem Planeten wie die Venus werden lassen - mit Temperaturen von mehr als 250 Grad Celsius.

Der Wissenschafter, der an einer Erkrankung des Nervensystems leidet, fürchtet, dass die Erde auf kurz oder lang unbewohnbar wird. Er plädiert seit einiger Zeit für die Besiedlung anderer Planeten.

Trump, der Ende der Woche zum G20-Treffen der größten Industrie- und Schwellenländer in Hamburg erwartet wird, will die USA aus dem Klimaabkommen von Paris führen. Darin hatten sich die Unterzeichnerstaaten verpflichtet, den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich zu reduzieren.

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