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Technologie für Menschenrechte: Microsoft-Millionen für UNO

16.05.2017

Das UN-Menschenrechtsbüro in Genf will mit dem US-Softwarekonzern Microsoft Krisen besser analysieren und schneller reagieren können. Die US-Firma unterstütze die Arbeit in den kommenden fünf Jahren mit fünf Millionen Dollar (4,5 Millionen Euro), teilte das Büro in Genf mit. Das sei die umfangreichste Kooperation, die je mit einer Privatfirma eingegangen wurde.

Unter anderem entwickelt Microsoft die Plattform "Rights View". Sie analysiert in Echtzeit große Mengen an Informationen aus zahlreichen Quellen zur Lage in bestimmten Ländern. Für UNO-Mitarbeiter ist das ein Frühwarnsystem, und sie können Einsätze und Ressourcen besser planen. Das Unternehmen will auch die Förderung der Menschenrechte weltweit mit Kampagnen unterstützen.

"Technologie kann Menschenrechtsprobleme lösen helfen oder sie unterlaufen. Ich hoffe, dies ist ein Anstoß zu einer viel breiteren Bewegung, die den Privatsektor anregt, für Menschenrechte einzustehen", sagte der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein. "Als globales Unternehmen sehen wir die Probleme in der Welt, und wir haben die Verantwortung, sie zu lösen", sagte der Präsident von Microsoft, Brad Smith.

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