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Sechs große Leuchtturmprojekte, u.a. mit der ETH Zürich © APA (Keystone)
Sechs große Leuchtturmprojekte, u.a. mit der ETH Zürich © APA (Keystone)

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WKÖ öffnet Firmen Türen zu Forschungseinrichtungen

13.11.2017

Die Wirtschaftskammer hat Abkommen mit Forschungseinrichtungen in den USA, in Asien und in Europa geschlossen, um ihren Mitgliedsfirmen Zugang zu diesen Institutionen zu öffnen. Pro Jahr gibt die WKÖ dafür rund 5 Mio. Euro aus. Das Geld kommt aus der jüngsten Einsparungsrunde. Etwa 1 Mio. Euro sind für Mitgliedsbeiträge bei den großen Instituten vorgesehen, der Rest für konkrete Projekte.

Die großen Abkommen heißen bei der WKÖ "Leuchttürme". Dazu gehören die Vereinbarungen mit der ETH Zürich (Eidgenössischen Technische Hochschule), der Uni in Karlsruhe (Frauenhofer Institut), den Spitzenuniversitäten MIT, Harvard und Stanford in den USA sowie der NTU (Nanyang Technical University) in Singapur. Dafür sind in der Regel jährliche Mitgliedsbeiträge von 100.000 bis 150.000 Euro fällig. Weitere solche großen Abkommen sind derzeit nicht geplant.

Daneben gibt es kleinere Abkommen mit Forschungseinrichtungen, mit denen auf Projektbasis zusammengearbeitet werden soll. Solche als "Positionslichter" bezeichnete Abkommen hat die WKÖ vergangene Woche mit dem Forschungsinstitut KAIST (Korea Advanced Institute of Science and Technology) in Südkorea und dem Forschungsnetzwerk JIN (Japan Innovation Network) in Japan abgeschlossen.

(Diese Meldung entstand im Rahmen einer Reise auf Einladung der WKÖ)

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