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Zwei "Proof of concept"-Grants des ERC nach Österreich

20.12.2018

Zwei in Österreich tätige Computerwissenschafter erhalten einen "Proof of Concept"-Förderpreis des Europäischen Forschungsrats ERC. Laura Kovacs von der Technischen Universität (TU) Wien und Bernd Bickel vom Institute of Science and Technologie (IST) Austria bekommen jeweils 150.000 Euro, um das Innovationspotenzial ihrer bereits früher mit ERC-Mittel erzielten Forschungsergebnisse auszuloten.

Der ERC will mit der Förderung die Kluft zwischen Grundlagenforschung und frühen Phasen einer marktfähigen Innovation überbrücken. Insgesamt wurden in der aktuellen Antragsrunde 60 Wissenschafter in Europa ausgezeichnet. Heuer wurden insgesamt drei Mal "Proof of Concept"-Förderungen ausgeschrieben, mit den beiden aktuellen haben insgesamt sechs Forscher aus Österreich die Auszeichnung erhalten.

Die aus Rumänien stammende Computerwissenschafterin Laura Kovacs hat ihren PhD am Research Institute for Symbolic Computation (RISC) in Linz gemacht und ist seit 2010 an der TU Wien tätig, seit 2016 als Professorin. Kovacs, die 2014 einen ERC-"Starting Grant" erhalten hat, verbindet in ihrer Arbeit Logik und Informatik. Konkret nutzt sie automatisierte Logik für die Analyse und Verifizierung von Programmen, um zu beweisen, dass ein Softwaresystem korrekt und fehlerfrei ist.

Der aus Vorarlberg stammende Computerwissenschafter Bernd Bickel hat seinen PhD an der ETH Zürich absolviert und ist seit 2015 am IST Austria in Klosterneuburg (NÖ) tätig, wo er die Forschungsgruppe für Computergrafik und digitale Fabrikation leitet. Er erhielt 2016 einen ERC-"Starting Grant", um intelligente Berechnungs- und Designmethoden für die digitale Fabrikation mittels 3D-Techniken zu untersuchen.

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