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AVISO: Abschluss der VHS-Veranstaltungsreihe „Die Zukunft von Arbeit und Wohlstand“

19.05.2017

Mit einer gesellschaftspolitischen Veranstaltungsreihe widmen sich die Wiener Volkshochschulen seit Oktober 2016 der „Zukunft von Arbeit und Wohlstand“. Mehr als 700 BesucherInnen diskutierten, informierten und tauschten sich bereits bei den Veranstaltungen aus. Bis Ende Juni stehen noch eine Ausstellungseröffnung und eine Buchpräsentation mit Podiumsdiskussionen am Programm.

In welche Richtung entwickelt sich unsere Arbeitswelt? Was ist unter Schlagwörtern wie „Industrie 4.0“, „Digitalisierung“ und „Prekarisierung“ genau zu verstehen, die aktuell so stark im öffentlichen Diskurs auftauchen? Und was ändert sich eigentlich an der Wohlstandsverteilung, wenn Arbeit künftig anders organisiert und bewertet wird? Diesen und anderen Fragen haben sich die Wiener Volkshochschulen gemeinsam mit ihren PartnerInnen im Rahmen von zehn Veranstaltungen in der Reihe „Die Zukunft von Arbeit und Wohlstand“ gewidmet.

Bildung solidarisch und emanzipatorisch gestalten

Der emanzipatorische Ansatz steht im Vordergrund: Nur wer sich der Entwicklungen bewusst ist, Manipulationen durchschaut und Informationen kritisch würdigt, kann selbstbestimmt handeln - individuell genauso wie im Kollektiv. „In Zeiten, in denen gesellschaftliche Dynamiken als bedrohlich wahrgenommen werden, möchten wir bewusst gegensteuern – indem wir Räume eröffnen, in denen sich Menschen abseits konstruierter Leistungsansprüche und destruktiven Konkurrenzdenkens entfalten und entwickeln können“, beschreibt Herbert Schweiger, Geschäftsführer der Wiener Volkshochschulen, das grundsätzliche Credo der größten deutschsprachigen Erwachsenenbildungseinrichtung.

„Bildung trägt dazu bei, soziale, berufliche und gesellschaftliche Chancen gerechter zu verteilen“, betont auch Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky. „Der Gedanke der Bildungsgerechtigkeit begleitet uns deshalb schon seit Jahren, weil es sich dabei selbstverständlich auch um ein wichtiges soziales Thema handelt. Die Volkshochschulen leisten hier mit ihren offenen und niederschwelligen Angeboten einen wichtigen Beitrag.“

Ausstellung, Diskussion & Buchpräsentation zum Abschluss

Die Abschlussveranstaltungen stehen im Zeichen der Internationalität: Freihandelsabkommen, Globalisierung, europäische Handlungsfelder. Dabei werden Dynamiken erörtert und vor allem den Fragen nachgegangen, worauf wir als in Wien lebende Menschen achten müssen und wie wir selbst uns aber auch gestaltend hier einbringen können. Auf die Antworten darf man gespannt sein.

Die VHS-Reihe „Die Zukunft von Arbeit und Wohlstand“ ist in Zusammenarbeit mit Universität Wien, Wirtschaftsuniversität Wien, GPA-djp, VÖGB, Stadt Wien (MA23), Social City Wien und Arbeiterkammer Wien entstanden.

Alle Infos unter www.vhs.at/arbeit.(Schluss)

„CETA & TTIP – Gefahr oder Chance?“

 Ausstellungseröffnung & Diskussion, u.a. mit Alexandra Strickner
 (ATTAC) & Angela Pfister (ÖGB)

 Datum:   22.5.2017, um 18:30 Uhr
 Ort:     VHS Simmering
          Gottschalkgasse 10, 1110 Wien
„Solidarität in Zeiten der Globalisierung – Wie überwinden wir die
imperiale Lebensweise?“

 Buchpräsentation & Diskussion, u.a. mit Ulrich Brand (Universität
 Wien), Petra Bayr (Parlament) & Sepp Eisenriegler (RUSZ), Eröffnung
 durch Stadträtin Renate Brauner

 Datum:   21.6.2017, um 18:30 Uhr
 Ort:     Bibliothek der Arbeiterkammer Wien
          Prinz Eugen Straße 20-22, 1040 Wien
Rückfragehinweis:
   Catharina Gruidl 
   Mediensprecherin Wiener Volkshochschulen
   Tel.: 01/89 174-100 105
   Mobil: 0699/189 17 758
   E-Mail: catharina.gruidl@vhs.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174/aom

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