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Nachrichten leicht verständlich vom 13. September 2017

13.09.2017

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Juncker möchte den Euro in der ganzen EU

Jean-Claude Juncker ist ein führender Politiker in der Europäischen Union (EU). Er kommt aus dem Land Luxemburg und hat am Mittwoch im EU-Parlament eine wichtige Rede gehalten. Dabei hat er darüber gesprochen, wie sich die Europäische Union seiner Meinung nach in Zukunft entwickeln sollte. Juncker möchte, dass man in der ganzen EU mit dem Euro bezahlen kann. Das ist im Moment nicht in allen EU-Ländern möglich. Juncker schlägt auch vor, dass es zwischen den Ländern der Europäischen Union keine Grenzen mehr geben soll.

Erklärung: Europäische Union (kurz EU)

Einige Staaten in Europa bilden freiwillig eine Gemeinschaft. Diese heißt Europäische Union oder auch EU. Seit 2013 hat die EU 28 Mitglieder. Österreich ist am 1. Jänner 1995 zur EU beigetreten. Jeder Staat in der EU muss sich auch an die EU-Regeln halten. Österreich muss die eigenen Gesetze an die EU-Regeln anpassen.

Die Partei ÖVP hat ihr Wahl-Programm präsentiert

Sebastian Kurz ist der Chef der Partei ÖVP. Er hat am Mittwoch im Bundesland Salzburg einen Teil von seinem Wahl-Programm präsentiert. Darin steht, was seine Partei nach der Nationalrats-Wahl am 15. Oktober alles plant. Kurz will zum Beispiel, dass die Kinder in Österreich früher und besser Deutsch lernen und dass nicht jeder studieren gehen kann. Die anderen Parteien sind mit vielen Ideen von Kurz nicht einverstanden. Sie finden, die ÖVP hat keine guten Lösungen für die Probleme in Österreich.

Erklärung: Nationalrats-Wahl

Bei der Nationalratswahl werden Politiker in das Parlament gewählt. Das ist ein Gebäude, wo die Mitglieder von den Parteien arbeiten. Die Abgeordneten der Parteien beraten und beschließen dort im Nationalrat die Gesetze. Sie halten dort auch politische Reden.

Die Partei FPÖ möchte mehr direkte Demokratie

Die Partei FPÖ nimmt am 15. Oktober an der Nationalrats-Wahl teil. Dabei möchte sie die stärkste Partei werden. Um von vielen Menschen gewählt zu werden, hat die FPÖ am Mittwoch ihr Wahlprogramm vorgestellt. Die FPÖ verlangt zum Beispiel mehr direkte Demokratie. In einer direkten Demokratie werden Entscheidungen über wichtige Dinge nicht nur von Politikern getroffen. Es wird auch die Bevölkerung um ihre Meinung gefragt, zum Beispiel durch eine Volksabstimmung. Zudem möchte die FPÖ, dass kein arbeitender Mensch weniger als 1.500 Euro verdient.

Apple präsentierte sein neues iPhone

Apple ist ein sehr großes Technologie-Unternehmen in den USA. Apple stellt sehr viele elektronische Geräte her. Dazu zählt auch das Handy mit dem Namen iPhone. Am Dienstag präsentierte Apple das neueste iPhone. Es trägt den Namen iPhone X, das X steht für 10. Das iPhone wurde nämlich vor 10 Jahren erfunden. Das iPhone X hat keine Tasten mehr. Das iPhone X erkennt mit seiner eingebauten Kamera sogar Gesichter. Ab November kann man das iPhone X kaufen. Es ist aber sehr teuer.

Ein Österreicher starb bei einem Verkehrsunfall im Land Italien

Ein 72 Jahre alter Mann aus Österreich fuhr in der Stadt Venedig im Land Italien mit seinem Auto. Auf dem Weg stürzte er mit seinem Auto in den Fluss Brenta. Warum das passiert ist, ist noch nicht klar. Das Auto wurde unter einer Brücke eingeklemmt. Es konnte erst nach 2 Stunden aus dem Wasser geholt werden. Der 72-jährige Mann überlebte den Unfall nicht.

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