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EU-Ratsvorsitz: Bildungsminister Heinz Faßmann präsentiert in Brüssel Schwerpunkte im Bildungsbereich

22.05.2018

Im Rahmen des heutigen Rates für Bildung präsentierte Bildungsminister Heinz Faßmann die Schwerpunkte im Bildungsbereich während des österreichischen EU-Vorsitzes. Einen besonderen Fokus möchte Faßmann etwa auf das Mobilitätsprogramm Erasmus+ legen: "Erasmus+ ist eines der Erfolgsprogramme der EU. Unsere Hauptpriorität wird es sein, bei den Verhandlungen zum zukünftigen Programm wesentliche Fortschritte zu erzielen oder sogar die Ratsposition abzuschließen. Junge Menschen wollen mit ihrem Abschluss in einem anderen Land ohne Hindernisse studieren können, weiters wollen sie, dass ihre Lernergebnisse zu Hause oder in einem anderen Land problemlos anerkannt werden. Wir müssen Wege finden, durch Transparenz und Vertrauen die Anerkennung von Abschlüssen innerhalb der EU zu fördern, ohne dadurch unsere nationalen Bildungssysteme zu harmonisieren. Stichwort: Subsidiarität."

Ein weiteres zentrales Thema des österreichischen Vorsitzes wird die Zukunft der europäischen Kooperation im Bildungsbereich sein. "Bildung wurde im Dezember 2017 auf die politische Agenda der Staats- und Regierungschefs gesetzt. Dieses Momentum müssen wir nützen, indem bestehende Instrumente wie der Strategischen Rahmen für die Zusammenarbeit im Bereich der Bildung bestmöglich mit der Vision eines Europäischen Bildungsraumes verbunden werden", so Faßmann weiter. Dazu gehören neben der Förderung der Mobilität durch Erasmus+ und der Anerkennung von Schul- und Hochschulabschlüssen auch die Mehrsprachigkeit.

Auf der Tagesordnung des Bildungsrates stand darüber hinaus eine Diskussion zum Potenzial von Universitäten für regionales Wachstum und die Förderung unternehmerischer und innovativer Fähigkeiten. "Kooperationen zwischen Hochschuleinrichtungen und der Wirtschaft in Lehre und Forschung fördern die Entwicklung von Innovationskompetenzen und Unternehmergeist. Das Beispiel der österreichischen Fachhochschulen zeigt, wie tertiäre Ausbildung und unternehmerische Forschung auf internationalem Niveau in die Regionen gebracht werden kann. Wichtig dabei ist eine smart specialisation- es macht wahrscheinlich wenig Sinn, eine Hochschule für Metallverarbeitung in einer Tourismusregion zu verankern. Wenn sich Hochschuleinrichtungen und Unternehmen stärker aufeinander abstimmen, fördert das durch eine gemeinsame internationale Profilbildung die Wettbewerbsfähigkeit eines Standorts", so der Minister abschließend.

Rückfragehinweis:
   BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung
   Mag. Annette Weber
   Pressesprecherin
   01 53120-5025
   annette.weber@bmbwf.gv.at

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