Bildung

Kooperationsmeldung

Nachrichten leicht verständlich vom 6. Dezember 2018

06.12.2018

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur bisherigen Sprachstufe B1 werden die Nachrichten ab sofort auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

In Schweden haben Friedens-Gespräche für den Jemen begonnen

Im Land Jemen herrscht schon lange Krieg. Dabei sterben auch viele Zivilisten, vor allem Kinder. Zivilisten sind Menschen, die keine Soldaten sind. Die UNO will den Krieg im Jemen beenden. Jetzt haben in der schwedischen Hauptstadt Stockholm Friedens-Gespräche für den Jemen begonnen. Die verfeindeten Gruppen wollen dabei aber nicht direkt miteinander verhandeln, sondern nur mit der UNO. Ob die Friedens-Gespräche in Schweden den Krieg im Jemen beenden können, weiß man noch nicht.

Erklärung: Jemen

Der Jemen ist ein Land in Arabien. Dort gibt es schon mehr als 3 Jahre lang Krieg. Verschiedene Gruppen kämpfen gegen einander. Der Iran unterstützt die Gruppe namens Houthis. Das Land Saudi Arabien unterstützt eine andere Gruppe. Saudi Arabien fliegt Luft-Angriffe und wirft Bomben auf die Houthis. Wegen dem Krieg haben viele Menschen nicht genug Nahrung und Medikamente. Im Jemen sind bis zu 14 Millionen Menschen von Hunger bedroht, sagt die UNO.

Erklärung: UNO

UNO ist englisch und steht für "United Nations Organization". Das heißt auf Deutsch so viel wie "Organisation der Vereinten Nationen". Man kann auch "Vereinte Nationen" sagen. Die UNO ist ein Zusammenschluss von fast allen Ländern der Welt. Auch Österreich ist dabei. Die Vertreter der Mitglieds-Länder treffen sich regelmäßig, um über Probleme in der Welt zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden.

In Schweden haben Friedens-Gespräche für den Jemen begonnen

Im Land Jemen herrscht schon lange Krieg.

Mehrere Gruppen kämpfen gegen einander

Dabei sterben auch viele Kinder.

Die UNO will den Krieg im Jemen beenden.

Sie macht jetzt Friedens-Gespräche

in der Stadt Stockholm in Schweden.

Dort sollen die verfeindeten Gruppen

mit einander reden und Frieden machen.

Ob der Krieg im Jemen wirklich

bald aufhört, weiß aber noch niemand.

Erklärung: Jemen

Der Jemen ist ein Land in Arabien.

Dort gibt es schon 3 Jahre lang Krieg.

Wegen dem Krieg haben viele Menschen

nicht genug zu essen und auch

nicht genug Medikamente.

Erklärung: UNO

Die UNO ist ein Zusammenschluss

von fast allen Ländern der Welt.

Auch Österreich ist dabei.

Die Vertreter von den Ländern

treffen sich regelmäßig.

Dabei sprechen sie über Probleme der Welt

und versuchen, die Probleme zu lösen.

Keine Einigung bei den Lohn-Verhandlungen im Handel

Im Handel konnten sich die Arbeit-Geber und die Gewerkschaft nicht auf eine Lohn-Erhöhung einigen. Die Gewerkschaft verlangte 3,5 Prozent mehr Lohn für die Verkäuferinnen und Verkäufer. Das haben Arbeit-Geber abgelehnt. Sie sagen, dass sich viele Betriebe das nicht leisten können. Die Gewerkschaft will nun am 8. Dezember in Einkaufs-Straßen und Einkaufs-Zentren Aktionen machen. Welche Aktionen das sein sollen, hat die Gewerkschaft nicht gesagt. Man weiß auch noch nicht, wann Gewerkschaft und Arbeit-Geber wieder miteinander verhandeln.

Erklärung: Gewerkschaft

Eine Person, die für eine Firma arbeitet, nennt man Arbeit-Nehmer. Oft hat es ein einzelner Arbeit-Nehmer schwer, seine Wünsche durchzusetzen. Wenn mehrere Arbeit-Nehmer sich zu einer Gruppe zusammentun, kann diese Gruppe ihre Wünsche leichter durchsetzen. Eine solche Gruppe nennt man Gewerkschaft. Die Gewerkschaft setzt sich dafür ein, dass zum Beispiel höhere Löhne gezahlt werden.

Keine Einigung bei den Lohn-Verhandlungen im Handel

Im Handel reden die Arbeit-Geber

und die Gewerkschaft über höhere Löhne.

Sie konnten sich aber noch nicht einigen.

Die Gewerkschaft will 3,5 Prozent mehr

Lohn für die Verkäuferinnen und Verkäufer.

Das haben Arbeit-Geber abgelehnt.

Sie sagen, das ist zu viel

und sie können sich das nicht leisten.

Die Gewerkschaft will nun am 8. Dezember

in Einkaufs-Straßen Aktionen machen.

Welche Aktionen sie machen will,

hat die Gewerkschaft noch nicht gesagt.

Man weiß noch nicht, wann die Gewerkschaft

und die Arbeit-Geber

wieder miteinander reden.

Erklärung: Gewerkschaft

Menschen, die für eine Firma arbeiten,

sind Arbeit-Nehmer.

Arbeit-Nehmer haben auch Wünsche

an ihre Firma.

Allein können Arbeit-Nehmer ihre Wünsche

nur schwer durchzusetzen.

Mehrere Arbeit-Nehmer können sich

zu einer Gruppe zusammentun.

Dann können sie ihre Wünsche

in der Firma leichter durchsetzen.

So eine Gruppe nennt man Gewerkschaft.

Die Gewerkschaft setzt sich für die Wünsche

von den Arbeit-Nehmern ein.

Das kann ein höherer Lohn sein.

Oder dass Arbeiten sicherer wird.

Oder dass man länger

in den Urlaub gehen darf.

Schweigekanzler ist das österreichische Wort des Jahres 2018

Schweigekanzler ist zum österreichischen Wort des Jahres gewählt worden. Das Wort bezieht sich auf Bundeskanzler Sebastian Kurz. Mit Schweigekanzler ist gemeint, dass Sebastian Kurz zu unangenehmen Themen oft schweigt. Das Unwort des Jahres ist Datenschutz-Grundverordnung. Denn viele finden die Datenschutz-Grundverordnung schlecht und das Wort sehr schwierig. Das Jugendwort des Jahres ist Oida. Junge Menschen verwenden das Wort in vielen Situationen.

Schweige-Kanzler ist das österreichische Wort 2018

Schweige-Kanzler ist in Österreich zum

Wort des Jahres 2018 gewählt worden.

Mit Schweige-Kanzler ist

Sebastian Kurz gemeint.

Weil er zu unangenehmen Themen

oft schweigt.

Sebastian Kurz ist

der Bundes-Kanzler von Österreich.

Das Un-Wort des Jahres 2018

ist Datenschutz-Grundverordnung.

Ein Un-Wort ist

ein sehr kompliziertes Wort.

Das Jugendwort des Jahres ist Oida.

Viele junge Menschen verwenden es oft.

Ein Schüler beendete ein 100 Jahre altes Schneeball-Verbot in den USA

In einem Ort in den USA war es 100 Jahre lang verboten, Schneebälle zu werfen. Kinder durften deshalb keine Schneeball-Schlachten machen. Jetzt hat ein 9 Jahre alter Schüler dieses Verbot beendet. Bei einem Ausflug zum Bürgermeister erfuhr der Schüler vom Schneeball-Verbot. Er beschloss, gegen das Verbot zu kämpfen und hielt vor den Politikern des Ortes eine Rede. Er überzeugte die Politiker und sie schafften das Verbot ab. Jetzt können die Kinder im Ort wieder Schneeball-Schlachten machen.

Ein Schüler beendete ein 100 Jahre altes Schneeball-Verbot in den USA

In einem Ort in den USA durfte man seit

100 Jahren keine Schneebälle werfen.

Schneeball-Schlachten waren verboten.

Jetzt hat ein 9 Jahre alter Schüler

das Verbot beendet.

Bei einem Besuch beim Bürgermeister

erfuhr er von dem Verbot.

Er beschloss dagegen zu kämpfen.

Er hielt eine Rede vor Politikern in dem Ort.

Damit konnte er die Politiker überzeugen.

Sie beendeten das Verbot.

Jetzt sind Schneeball-Schlachten wieder erlaubt.

STICHWÖRTER
Wien  |
Weitere Meldungen aus Bildung
APA
Partnermeldung