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Rückblick: Podiumsdiskussion "Denken in Generationen - Attraktive Standortpolitik für Familienunternehmen in Österreich"

16.05.2018

Das "Denken in Generationen" stellt eine besondere Herausforderung für Familienunternehmen in Österreich. Es ist von besonderer Bedeutung, da rund 90 % aller Unternehmen in Österreich in die Kategorie "Familienbetrieb" fallen. Zu diesem hochaktuellen Thema fand am 7.05.2018 in der Sky Lounge der Universität Wien unter der Anwesenheit zahlreicher Gäste die Podiumsdiskussion "Denken in Generationen - Attraktive Standortpolitik für Familienunternehmen in Österreich" statt. Anschließend wurde von Univ.-Prof. Dr. Martin Schauer der neue postgraduale Universitätslehrgang "Familienunternehmen und Vermögensplanung (LL.M.)" vorgestellt, der sich vor allem an JuristInnen in Rechtsanwaltschaft, Notariat, Steuerberatung und Banken richtet.

Die Veranstaltung wurde vom Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien Univ.-Prof. Dr. Paul Oberhammer eröffnet, welcher unter anderem auf die Vielfalt der postgradualen Ausbildungsmöglichkeiten der Universität Wien aufmerksam gemacht hat. Bundesminister für Finanzen a.D. Dr. Hans Jörg Schelling ging in seinem Impulsreferat auf spezifische Governance-Fragen und Konfliktsituationen bei Familienunternehmen ein. Auf den sogenannten "Mausefallen"-Effekt bei Privatstiftungen ging die Stiftungsrecht-Expertin RA DDr. Katharina Müller, die auch auf die Notwendigkeit einer raschen Beschlussfassung über die seit langem geplante Novelle des Privatstiftungsrechts hinwies. RA Dr. David Christian Bauer setzte sich für mehr Wettbewerb zwischen Gemeinden ein und äußerte sich kritisch über die hohe Regulierungsdichte in Österreich. Notar Dr. Christoph Beer setzte die Nachfolgeproblematik in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Je älter das Unternehmen wird, desto intensiver werde über die Nachfolger nachgedacht. Für diese sei vor allem die Rechtssicherheit von besonderer Bedeutung, wodurch Aspekte des Erbrechts in den Vordergrund rückten. Die Diskussion wurde von dem Steuerrechtsexperten MMag. Michael Petritz abgeschlossen, welcher auf die Attraktivität Österreichs für Familienunternehmen hinwies.

Da hoher Beratungsbedarf zum Thema Familienunternehmen und Vermögensplanung besteht, schließt der neue Masterlehrgang eine Lücke im Bereich postgradualer und berufsbegleitender Ausbildung. Ein interdisziplinär ausgerichtetes Expertenteam der ReferentInnen aus Wissenschaft und Praxis bürgen für die Qualität und das hohe Niveau des Programms.

LL.M. Lehrgang "Familienunternehmen und Vermögensplanung": www.postgraduatecenter.at/fuv

Kontakt und Rückfragen:
Univ. Prof.-Dr. Martin Schauer
Rechtswissenschaftliche Fakultät - Institut für Zivilrecht
Universität Wien
fuv.llm@univie.ac.at
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