Kultur & Gesellschaft

APA

Alte SPÖ-Mediensammlung "Austro-Dok" wird zugänglich

13.09.2017

Eine historische Sammlung von Medienberichten und Korrespondenzen aus den Jahren 1979 bis 1993 macht die Universität Wien öffentlich zugänglich: Der Schwerpunkt der rund 600.000 Datensätze der "Austro-Dok" genannten Sammlung liegt auf österreichischer Innen- und Wirtschaftspolitik. Einsehen kann man die Dokumente ab 18. September an der Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte.

"Die 'Austro-Dok' hatte ihren Ursprung in der 'Funkbeobachtung' der SPÖ in den 1970er Jahren", erklärte Oliver Rathkolb, Vorstand des Instituts für Zeitgeschichte. Damals diente sie der SPÖ und ihren Funktionären als Informationsreservoir, öffentlich zugänglich war die Sammlung nie.

In einem zweijährigen Projekt haben die Wissenschafter die aus Print-, Radio- und TV-Berichten, Aussendungen von Partei-Pressediensten und der Parlaments- und Rathauskorrespondenz sowie parlamentarischen Materialien des National- und Bundesrats bestehende Sammlung ausgewertet. "Damit schließt die 'Austro-Dok' bestehende Lücken und stellt eine wesentliche Ergänzung vorhandener Medienarchive dar", erklärte Projektleiter Markus Stumpf, Leiter der Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte, in einer Aussendung.

Service: http://go.apa.at/DuuLeqfd

Weitere Meldungen Kultur & Gesellschaft
APA
Partnermeldung