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Neue Professoren für Kardiologie und Pulmologie an der MedUni Wien

02.10.2017

Mit 1. Oktober 2017 traten zwei international angesehene Experten ihre Professur an der MedUni Wien an. Christian Hengstenberg vom Deutschen Herzzentrum München übernimmt die Professur für Kardiologie, Marco Idzko vom Universitätsklinikum Freiburg die Professur für Pulmologie.

„Wir freuen uns, mit Christian Hengstenberg und Marco Idzko zwei international besonders renommierte Persönlichkeiten für zwei Kernfächer unserer Universität gewonnen zu haben“, erklärt MedUni-Wien-Rektor Markus Müller, „mit ihrer Hilfe werden wir unsere internationale Position im Bereich der Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen weiter ausbauen.“

Christian Hengstenberg (55) kommt von der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen des Deutschen Herzzentrums München nach Wien. Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems sind in unserer Gesellschaft besonders häufig. Die Behandlung der Herzerkrankung kann zunehmend minimal-invasiv mit Katheter-Techniken erfolgen. Dazu gehören Erkrankungen der Herzkranzgefäße, des Herzmuskels und der Herzklappen. Hierfür stehen die modernsten Methoden zur Verfügung und werden nach neuesten Standards der medizinischen Forschung fachübergreifend im interdisziplinären Team mit den KollegInnen aus der Herzchirurgie, Anästhesie, Angiologie und Radiologie behandelt.

„Durch verantwortungsbewusste Weitergabe unseres Wissens gestalten wir nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft der Medizin zum Wohle der Patienten. So werden beispielsweise die neuesten Erkenntnisse aus der Molekulargenetik mit der Kraft von Hochleistungsrechnern kombiniert. Ziel ist es, individuelle Therapievorschläge für die einzelnen Patienten machen zu können. Auch im Bereich von Herzklappen bestehen enorme wissenschaftliche Erkenntnisse, die unter anderem an der Medizinischen Universität Wien erforscht werden“, sagt Hengstenberg.

Marco Idzko (41) kommt vom Universitätsklinikum Freiburg an die MedUni Wien. Der Pulmologe erforscht die chronisch entzündlichen obstruktiven Atemwegserkrankungen Asthma bronchiale und COPD (Chronic Obstruktive Pulmonary Disease). Diese sind die häufigsten Lungenerkrankungen und stellen weltweit die vierthäufigste Todesursache dar. „Ziel meiner Arbeit ist es, die immunologischen Mechanismen, die zu einer chronischen Atemwegsentzündung beitragen, besser zu verstehen, um so neue Mediatoren bzw. Signalwege zu identifizieren, aus denen sich neue therapeutische Ansätze ableiten lassen“, sagt Idzko. Grundlegend sind dabei translationale Ansätze.

Termin-Info: Antrittsvorlesung Joachim Widder am 13. Oktober

Joachim Widder ist Professor für Strahlentherapie-Onkologie und leitet seit 1. März 2017 die Universitätsklinik für Strahlentherapie der MedUni Wien/AKH Wien. In seiner öffentlich zugänglichen Antrittsvorlesung am 13. Oktober 2017 (10 Uhr) im Hörsaalzentrum der MedUni Wien im AKH Wien (Währinger Gürtel 18-20) spricht Widder über die technologischen Fortschritte, die für mehr Zielgenauigkeit bei der Radiotherapie sorgen und so den PatientInnen größeren Nutzen bringen. Um Anmeldung bis 6. Oktober unter pr@meduniwien.ac.at wird ersucht.

Rückfragehinweis:
Medizinische Universität Wien
Mag. Johannes Angerer
Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +431 40160 - 11 501
Mobil: +43 664 800 16 11 501
johannes.angerer@meduniwien.ac.at
http://www.meduniwien.ac.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1238/aom

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