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Nachrichten leicht verständlich vom 12. Oktober 2017

12.10.2017

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Der Bundespräsident Van der Bellen ruft zur Wahl auf

Am Sonntag sind in Österreich Nationalrats-Wahlen. Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat darüber in einem Video im Internet gesprochen. Er rief die Menschen dazu auf, zur Wahl zu gehen. Der Bundespräsident nannte den Wahltag einen der höchsten Feiertage der Demokratie. Jeder Bürger und jede Bürgerin kann bei der Wahl mitbestimmen, wie es in Österreich weitergehen soll. Und jede einzelne Stimme ist dabei gleich viel wert, sagte Bundespräsident Van der Bellen.

Erklärung: Nationalrats-Wahl

Bei der Nationalrats-Wahl werden Politiker in das Parlament gewählt. Das ist ein Gebäude, wo die Politiker von den Parteien arbeiten. Sie beraten und beschließen dort die Gesetze. Sie halten dort auch politische Reden.

Erklärung: Demokratie

Demokratie heißt: Das Recht in einem Land geht vom Volk aus. Es können aber nicht immer alle überall mitreden. Deshalb wählt das Volk Vertreter und Vertreterinnen. Das sind die Politiker. Sie machen dann die Gesetze, die für alle gelten.

Österreich klagt Deutschland wegen seiner Autobahn-Maut

In Österreich muss jeder, der auf der Autobahn fährt, eine Gebühr zahlen. Diese Gebühr nennt man Maut. Auch das Nachbar-Land Deutschland will für das Fahren auf der Autobahn eine Maut einführen. Deutsche können dann diese Maut aber vom Finanzamt wieder zurück verlangen. Bürger aus anderen Ländern der Europäischen Union bekommen von Deutschland aber kein Geld zurück. Das finden Österreich und andere Mitglieds-Länder der EU ungerecht. Darum klagt Österreich jetzt Deutschland vor dem Europäischen Gerichts-Hof.

Erklärung: Europäische Union

28 Länder in Europa bilden freiwillig eine Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft heißt Europäische Union oder auch EU. Österreich ist seit mehr als 20 Jahren Mitglied von der EU.

Erklärung: Europäischer Gerichts-Hof

Der Gerichts-Hof der Europäischen Union wird auch EuGH genannt. Der Europäische Gerichts-Hof soll dafür sorgen, dass das EU-Recht in allen Mitglieds-Ländern eingehalten wird. Außerdem kann der Gerichts-Hof in Streitigkeiten zwischen den Regierungen von den EU-Ländern entscheiden.

Die Österreicher sparen wieder mehr

Die Menschen in Österreich sparen wieder mehr. Im Vorjahr sparte jeder Österreicher im Durchschnitt 216 Euro im Monat. Heuer sparen die Österreicher 239 Euro im Monat. Das ist der Durchschnitt, aber nicht jeder Mensch spart den gleichen Betrag. Manche Menschen sparen mehr als 239 Euro im Monat, andere Menschen sparen weniger. Und manche Menschen können gar nichts sparen, weil sie so wenig Geld verdienen. Das meiste gesparte Geld geben die Österreicher auf das Sparbuch.

Asteroid flog knapp an der Erde vorbei

Ein Asteroid ist am Donnerstag in der Früh knapp an der Erde vorbeigeflogen. Der Asteroid war 12 Meter groß. Er kam bis auf 40.000 Kilometer an die Erde heran. Zum Vergleich: Der Mond ist ungefähr 10 Mal soweit von der Erde entfernt. Forscher haben schon vorher berechnet, wann genau der Asteroid bei der Erde vorbei fliegen wird. Die Forscher haben den Asteroiden vor 5 Jahren zum ersten Mal in einem großen Fernrohr gesehen.

Erklärung Asteroid:

Ein Asteroid ist ein Himmelskörper, der die Sonne umkreist. Er ist kleiner als ein Planet. Asteroiden sind unterschiedlich groß und bestehen aus Gestein und Metall. Sie sind wahrscheinlich Überreste aus der Zeit der Entstehung der Planeten. Schlägt ein solcher Asteroid auf der Erde ein, bleibt ein Krater zurück. Ein Krater ist ein großes Loch in der Erde.

Paris will Autos, die mit Benzin oder Diesel fahren, verbieten

Paris ist die Hauptstadt vom Land Frankreich. In Paris macht man sich große Sorgen um die Luftverschmutzung. Autos, die mit Diesel oder Benzin fahren, verschmutzen mit ihren Abgasen die Luft. Darum will die Bürgermeisterin von Paris Autos verbieten, die mit Benzin oder Diesel fahren. Diesel-Autos sollen bis zum Jahr 2024 aus Paris draußen sein. Benzin-Autos sollen bis zum Jahr 2030 aus der Stadt draußen sein. Die Leute sollen dann nur noch mit Elektro-Autos fahren, die die Luft nicht mit Abgasen verschmutzen.

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