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AIT unterstützt Karrieren junger Wissenschaftlerinnen in der Domäne Cyber Security

13.11.2017

Die „Energypact Foundation“, die ihre Arbeit stark auf die Bewusstseinsbildung für Cyber-Sicherheit konzentriert, veranstaltete am Montag, 6. November 2017, in der Diplomatischen Akademie in Wien das „Women‘s Cyber Forum“. Bei diesem eintägigen Seminar ging es in vier Diskussionssträngen um die Auslotung von Karrierechancen für junge Wissenschaftlerinnen in der Cyber Security Arena. Um die unbedingt notwendige Entwicklung auch von weiblichen Nachwuchskräften im Cyber Security Bereich zu unterstützen, war das AIT Austrian Institute of Technology nach der ersten Vienna Cyber Security Week im Februar 2017 auch Partner der Initiative Women’s Cyber Forum 2017.

Vor dem Hintergrund einer permanent anwachsenden Bedrohung unserer komplexen IKT-Infrastruktur als Rückgrat unserer digitalen Gesellschaften bildet die adäquate Heranbildung qualifizierter Cyber Security-SpezialistInnen eine der Hauptherausforderungen einer zukunftsorientierten Bildung.

Letztes Jahr hat Forbes für 2019 einen globalen Bedarf von 6 Millionen Fachkräften zur Absicherung unserer sensiblen IKT-Systeme in allen Ökonomiefeldern hochgerechnet und gleichzeitig einen Mangel von 1,5 Millionen Cyber Security-Expertinnen vorausgesagt.

Die bislang zu geringe Frauenquote von nur 11 % in der Informationssicherheit ist ein enormes Manko bei der Bedienung dieses speziellen Arbeitsmarktes, besonders im Hinblick auf fehlende, alternative Sichtweisen und Lösungsansätze in der Herangehensweise an bestehende Problemstellungen. Sie sorgt aber als Ausgangspunkt auch für eine große Chance, weil sich heute die Anforderungsprofile bei Cyber Security von ursprünglich rein technischen Skill Sets in Richtung kriminologische, psychologische, rechts- und auch politikwissenschaftliche Kompetenzen verbreitert haben und somit Frauen ein reichhaltiges intellektuelles Betätigungsfeld bieten.

Karrieren von Frauen im Cyber Space gefordert

Nach einer Einleitungssession über aktuelle Trends der digitalen Technologieintegration und die mit ihr assoziierten Cyberbedrohungen behandelte das Seminar in 3 Sessions mögliche Karrierepfade (Session 1:The Cyber Career Path), Forschungsschwerpunkte bei Cyber Security (Session 2: New Frontiers: Cyber Security Research) und erforderliche Kompetenzen (Session 3: Building a Cyber Skill Set) insbesondere aus Sicht einer verbesserten Rekrutierung hochtalentierter junger Wissenschaftlerinnen.

Vielfalt als Grundlage für den Erfolg des Cyber Security Teams am AIT

Das Center for Digital Safety & Security am AIT gehört heute zu den führenden Akteuren der europäischen Cyber Security Forschung und Entwicklung. Mit vielen exzellenten Forschungsprojekten bei z.B. Machine Learning, Security by Design für moderne IKT-Ressourcen wie die Cloud, mit kryptografischen Methoden und quantenphysikalischen Security-Konzepten kann das Center die entwickelnde Industrie laufend mit relevanten F&E-Resultaten und Pilotevaluierungen bedienen und damit die Rolle eines verlässlichen Innovators für alle Anwender kritischer Infrastrukturen einnehmen.

Mit der jüngsten Etablierung einer speziellen IT-Trainings- und Erprobungsplattform, der sogenannten AIT Cyber Range, bietet das AIT Cyber Security Akteuren aus Industrie und öffentlicher Hand die Möglichkeit an der Konzeption, Implementierung und Validierung von neuen Methoden, Technologien und Prozessen zu arbeiten, um ein höheres Sicherheitslevel der nationalen Verteidigungsstufe gegen Cyberangriffe zu erreichen. Das Erfolgsrezept liegt dabei in der engen Verschränkung unterschiedlicher Disziplinen und Expertisen – von Konzepten und Prozessen, über modernste IT-Infrastruktur, bis hin zu Projektmanagement und Kundenbetreuung. Bei dieser vorausschauenden Portfolio-Entwicklung und dem Aufbau eines international renommierten Cyber Security Teams setzt das AIT auf Diversität und fördert damit das Zusammenspiel von Rationalität und Intuitivität.

Für Helmut Leopold, Head of Center for Digital Safety & Security am AIT, verlangen die wachsende Abhängigkeit von und die Komplexität unserer Informations- und Kommunikationstechnologien und -systeme nach neuen Methoden für den Aufbau verbesserter Resilienz unserer gesamten kritischen Infrastrukturen. „Dafür sind Kreativität und Kompetenz die wichtigsten Bausteine und Diversität und Teamgeist elementare Grundvoraussetzungen“, so Leopold. „Das Women’s Cyber Forum ist die perfekte Plattform, um diese Ziele zu adressieren und wird daher als Initiative sehr begrüßt und von uns unterstützt.“

Für Maria Leitner, Projektleiterin AIT Cyber Range und Scientist am Center for Digital Safety & Security, hat sich Informationssicherheit zu einem interdisziplinären Forschungsfeld entwickelt, welches bei der Bewältigung aktueller sozialer und technologischer Herausforderungen von anderen etablierten Disziplinen lernen kann. „Dieser Event konnte für die Errichtung eines multidisziplinär zusammengesetzten ExpertInnen-Netzwerkes einen wichtigen Schritt vorwärts markieren“, gibt sich die Wissenschaftlerin von der Impulswirkung des „Women’s Cyber Forum“ überzeugt.

Mit Jasmin Pielorz moderierte eine AIT-Wissenschaftlerin die Session 2, New Frontiers: Cyber Security Research. Ebenfalls in dieser Session gab AIT Scientist Ewa Piatkowska einen wissenschaftlichen Einblick zum Thema „Data Protection Impact Assessment in a Smart Grid“.

Rückfragehinweis:
   Mag. (FH) Michael Mürling
   Marketing and Communications
   AIT Austrian Institute of Technology
   Center for Digital Safety & Security 
   T +43 (0)50550-4126  |  M +43 (0)664 2351747
   michael.muerling@ait.ac.at  |  www.ait.ac.at
   
   Mag. Michael Hlava 
   Head of Corporate and Marketing Communications 
   AIT Austrian Institute of Technology 
   T +43 (0)50550-4014 
   michael.hlava@ait.ac.at | www.ait.ac.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/2009/aom

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