Projektionsbasiertes Sicherheitsmodul
Mit dem neuen Sicherheitsmodul G2 Projectra erforschte und entwickelte das Team von G2 Projectra ein projektionsbasiertes System, das sicherheitsrelevante Bereiche in Industrie und Gebäudetechnik sichtbar macht. Durch präzise Lichtprojektionen werden Gefahrenzonen, Bewegungsflächen oder Sperrbereiche kontaktfrei und dynamisch gekennzeichnet. Das System trägt so zur Erhöhung der Arbeitssicherheit und zur Flexibilisierung moderner Arbeitsumgebungen bei. "Mit dem G2 Projectra schaffen wir eine Lösung, die Sicherheit neu denkt - nicht durch physische Barrieren, sondern durch intelligente Lichttechnologie", resümiert Dr. Albert Krammer, Leitung R&D.
Technologische Grundlage: Projektion statt physischer Abgrenzung
Das Herzstück des Systems bildet eine auf dem Gobo-Prinzip basierende Projektionseinheit mit präzisen Projektsionslinsen. Eine Hochleistungs-LED von Osram (Lichtstrom: 3600 Lumen) beleuchtet eine strukturierte Vorlage, deren Abbild über eine hochauflösende Optik (Apertur F = 0,6) auf definierte Flächen projiziert wird. So entstehen klare, kontrastreiche Markierungen, die auch bei niedrigen Umgebungslichtbedingungen gut erkennbar bleiben. Die verwendeten Gobos ("Graphical Optical Blackout") können individuell gestaltet werden - etwa mit Symbolen, Warnhinweisen oder Flächenmarkierungen - und lassen sich damit an projektspezifische Anforderungen anpassen. "In Kombination mit Bewegungssensoren oder maschinellen Steuerungen kann das System aktiv auf Ereignisse reagieren - etwa, wenn eine Person eine Gefahrenzone betritt", erklärt Systementwickler Manuel Tuba.
Einsatzfelder von Industrie bis Rettungswesen
Typische Anwendungen sind: visuelle Gefahrenmarkierung an Maschinenarbeitsplätzen, temporäre Abgrenzung von Logistik- oder Fußgängerzonen, Kennzeichnung eingeschränkter Zutrittsbereiche, Warnprojektionen bei Wartungs- und Reinigungsarbeiten sowie mobile Sicherheitsmarkierungen für Einsatz- und Rettungsteams. Auch in hygienisch sensiblen Bereichen, etwa in Reinräumen oder Gesundheitseinrichtungen, bietet das kontaktfreie Verfahren Vorteile, da keine physischen Materialien eingesetzt werden müssen.
Der G2 Projectra steht beispielhaft für eine neue Generation sicherheitstechnischer Systeme, die auf optische Kommunikation statt physische Barrieren setzt. Durch die Verbindung von Lichttechnik, Sensorintegration und modularer Systemarchitektur schafft das System die Grundlage für intelligente, adaptive Sicherheitslösungen in Industrie, Bauwesen und öffentlicher Infrastruktur. Erste Rückmeldung von Industriebetrieben melden positive Veränderungen in Bezug auf Sicherheit und Unfälle.
Weitere Informationen: G2 Industrial Engineering E-Mail: office@gerger.at Telefon: +43 1381 0381 100 Webseite: https://www.gerger.at/