Ars Electronica prämiert KI-Projekte mit sozialem Nutzen
Ars Electronica und CARE Österreich starten heuer die "AI for Social Impact Initiative", die neue Ansätze in der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit liefern soll. Ausgezeichnet werden interdisziplinäre Projekte, die mittels Künstlicher Intelligenz positive Veränderung in sozialen, ökologischen und humanitären Kontexten bewirken wollen. Zentral sei der Praxisbezug, betonte Ars Electronica in einer Presseaussendung am Mittwoch.
Vier Preise - je zwei zu 2.500 und 5.000 Euro - werden vergeben. Menschen müssen gezielt unterstützt oder konkrete Herausforderungen adressiert werden. Besonders berücksichtigt werden Arbeiten aus Afrika, Lateinamerika, Südasien, Südostasien sowie der MENA-Region oder Kooperationen mit diesen Regionen. KI-Technologie soll im Bereich humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit gemeinsam mit den Menschen entwickelt werden, die von ihr profitieren sollen. Die Initiative zielt darauf ab, eine nachhaltige Wirkung zu erzeugen.
Ausgewählt werden die Projekte aus allen Einreichungen - bis 4. März möglich - zum Prix Ars Electronica 2026 und zum StartsPrize 2026. Im Anschluss an den Wettbewerb haben nationale CARE-Länderbüros die Möglichkeit, die Gewinner und ihre Projekte kennenzulernen und zu prüfen, ob eine zukünftige Zusammenarbeit sinnvoll und zielführend ist. Die AI for Social Impact Initiative markiert das 80-jährige Bestehen der Hilfsorganisation CARE und steht für zukunftsorientiertes Engagement sowie die Weiterentwicklung jahrzehntelanger humanitärer und entwicklungspolitischer Expertise.
Service: Infos unter http://ars.electronica.art/prix