Spitzenforschung: Neun Projekte für Houskapreis nominiert
Smartes chirurgisches Bohren, Erste-Hilfe-Training mit Datenbrille und Bauteile für Satellitenantriebssysteme: Heuer sind neun heimische Forschungsprojekte für den Houskapreis nominiert. Das gab die B&C Privatstiftung in einer Aussendung bekannt. Der Houskapreis, Österreichs größte privat vergebene Auszeichnung für anwendungsnahe Forschung, wird am 21. April zum 21. Mal vergeben und ist mit insgesamt 760.000 Euro dotiert. Vergeben wird der Preis in den Kategorien Hochschulforschung, außeruniversitäre Forschung sowie Forschung & Entwicklung in KMU.
Neben dem Hauptpreis von 150.000 Euro je Kategorie erhalten die Zweitplatzierten je 70.000 Euro, die Drittplatzierten je 30.000 Euro. Zusätzlich wird in Kooperation mit der Sir Karl Popper Schule der mit 10.000 Euro dotierte Mariella-Schurz-Preis vergeben. Neu ist heuer, dass in jeder Kategorie drei statt bisher fünf Projekte nominiert wurden. Damit steht bereits fest, dass alle angeführten Projekte ausgezeichnet werden. Die Themenpalette reicht dabei von Medizin- und Biotechnologie über Material-, Sensor- und Energieforschung bis zu KI-basierten Anwendungen, digitalen Plattformen sowie Raumfahrttechnologien.
In der Kategorie "Hochschulforschung" sind die Medizinische Universität Wien, die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und die Technische Universität Wien (TU Wien) nominiert. In der Sparte "Außeruniversitäre Forschung" konnten gleich zwei Projekte des Austrian Institute of Technology (AIT) überzeugen, sowie ein Projekt von Joanneum Research. In der Kategorie "Forschung & Entwicklung in KMU" wurden Unternehmen aus Niederösterreich, Salzburg und Oberösterreich für den Preis nominiert.
Der Forschungspreis wird seit 2006 von der B&C Privatstiftung jährlich vergeben und ist nach Wolfgang Houska, einem ehemaligen Stiftungsmitglied, benannt.
Service: Weitere Informationen: www.houskapreis.at