"Mission Monte Carlo 26": Wissenschaftlich begleitetes Motorsport-Reenactment geplant
Mit dem vermutlich "letzten seiner Art" - nämlich vom aus österreichischer Fertigung stammenden Oldtimer namens "Avis Type 3" - will der Mineraloge und Wissenschaftsvermittler Robert Krickl eine Art historisches Reenactment realisieren. Vor 100 Jahren machte nämlich meterhoher Schnee dem Vorhaben des Austro-Werksteams, mit dem Auto die "Rallye Monte Carlo" zu beenden, einen Strich durch die Rechnung. Selbige soll nun quasi beglichen werden, heißt es in einer Aussendung.
Das mittlerweile im Eingangsbereich des Museum Niederösterreich in St. Pölten positionierte und kürzlich auf einer Sonderbriefmarke verewigte, historische Gefährt wurde "wissenschaftlich betreut" restauriert. Mit dem technikhistorisch interessanten Stück will Krickl im Sommer bei guter Witterung auf die historische Strecke gehen, um zu zeigen, "dass die österreichische Technik damals in der Lage gewesen wäre zu triumphieren".
Bis das als "Projekt der Wissensvermittlung" gedachte Vorhaben umgesetzt werden kann und der Wagen straßentauglich ist, sei aber noch viel zu tun. So wird auch eine Crowdfunding-Initiative zu der von Kulturvernetzung Niederösterreich geförderten "Mission Monte Carlo 26" lanciert und zum Senden von Fotos, Dokumenten, Erzählungen oder Artefakten zur heimischen Luftfahrt- und Automobil-Geschichte aufgerufen, wie es heißt.
Service: www.startnext.com/missionmontecarlo26