FH Salzburg fördert Nachwuchsforscherinnen
Zum Internationalen Tag der Frauen in der Wissenschaft am 11. Februar stellt die FH Salzburg Vielfalt in der Forschung in den Mittelpunkt. Mit gezielten Initiativen und Förderungen werden Frauen auf ihrem Weg in die Wissenschaft begleitet und gestärkt. Eine, die diesen Weg konsequent geht, ist Katharina Polanec, Nachwuchsforscherin am Josef Ressel Centre for Dependable System-of-Systems Engineering.
Vom Bachelor bis zur Promotion: Nachwuchsforscherin Katharina Polanec im Porträt
Katharina Polanec hat ihren Bachelor und Master in Informationstechnik- und System-Management an der FH Salzburg absolviert und startete bereits während des Masterstudiums am Josef Ressel Centre for Dependable System-of-Systems Engineering (DeSoS) im Bereich Systems Engineering. Als Researcher forschte sie in den vergangenen fünf Jahren am JRZ DeSoS und promovierte parallel an der Universität Magdeburg.
Am JRZ DeSoS entwickelte sie neue Ansätze für gemeinsame Modellierungs- und Kommunikationssprachen, die komplexe technische Systeme in der Automotive-Industrie und in der Industrie 4.0 besser verständlich und planbar machen. Wenn Personen aus unterschiedlichen Fachgebieten zusammenarbeiten müssen, aber nicht dieselbe "Sprache" sprechen, ist die Kommunikation zwischen den Disziplinen oft ein Hindernis. "Jeder spricht sein eigenes 'Fachchinesisch' und das wird nicht immer von allen anderen verstanden", erklärt die Forscherin. Ihr Ziel ist es, eine Darstellung zu finden, die sowohl von technischen Expert*innen als auch von Management und Entscheidungsträger*innen verstanden wird, ohne dabei relevante technische Details zu verlieren.
Aktuell schließt sie ihre Promotion an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im Bereich ontologie-basierter Modellierungsmethoden ab. In ihrer Dissertation untersucht sie, wie aus Ontologien über Metamodelle grafische DSLs (domänenspezifische Sprachen) entstehen können, um komplexe technische Systeme strukturiert und verständlich zu modellieren und zu planen.
Frauenförderung in der Forschung
Das Thema Gender und Diversity ist als Querschnittsthema fest an der FH Salzburg verankert. 2025 veröffentlichte die FH den neuen Gleichstellungs- und Diversitätsplan. Ziel ist es, Gleichstellung und Diversität in Lehre, Forschung und Verwaltung auf allen Ebenen nachhaltig zu stärken.
Im Bereich der Forschung unterstützt das interne Förderprogramm "InnovatHER" junge Forscherinnen beim Einstieg in die Wissenschaft. Bereits im Studium bietet ein Mentoring-Programm für Studentinnen Unterstützung und Orientierung beim Einstieg ins Berufsleben. Die FH fördert Initiativen wie den Girls' Day und spricht Schülerinnen gezielt an, an Angeboten wie dem "Robothon", einem Robotik-Hackathon, oder bei Workshops und Initiativen teilzunehmen. Für die Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium und Familie sowie für die gesetzten Gleichstellungsmaßnahmen wurde die Hochschule wiederholt mit den Zertifikaten "Familienfreundliche Hochschule" und "ZukunftVielfalt" ausgezeichnet.
Weitere Fragen? FH Salzburg, Karin König (Tel.: +43 676 847795502) E-Mail: medien@fh-salzburg.ac.at Web: https://www.fh-salzburg.ac.at/medien/presse
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