NÖ Wissenschaftspreise gehen an Medizinerin und Komplexititätsforscher
Die NÖ Wissenschaftspreise 2025 sind Dienstagabend verliehen worden. Die höchste Auszeichnung dabei sind die mit je 13.000 Euro dotierten Würdigungspreise für ein wissenschaftliches Gesamtwerk von überregionaler Bedeutung. Sie gehen heuer an die Kardiologin Julia Mascherbauer vom Universitätsklinikum St. Pölten und an Gerald Steiner von der Universität für Weiterbildung Krems. Zudem wurden vier Anerkennungspreise (dotiert mit je 6.000 Euro) verliehen, teilte die Niederösterreichische Landesregierung, die die Auszeichnungen auf Vorschlag eines Fachbeirats vergibt, in einer Aussendung mit.
Mascherbauer übernahm 2021 die Leitung der Klinischen Abteilung für Innere Medizin/Kardiologie am Universitätsklinikum St. Pölten und hat in Folge die klinische Forschung stark ausgebaut, wodurch sie "wesentlich zur wissenschaftlichen Strahlkraft der niederösterreichischen Forschungslandschaft beiträgt". Steiner wechselte, nach Stationen unter anderem in Graz und Boston, 2015 als Professor und Leiter der Fakultät für Business und Globalization an die Universität für Weiterbildung Krems. Seit 2018 ist er Associate Faculty Member am Complexity Science Hub (CSH). Er beschäftigt sich mit transdisziplinären Ansätzen, vor allem im Bereich von Polykrisen.
Die Anerkennungspreise erhielten Klaus Haslinger (GeoSphere Austria), René Ployer (Bundesdenkmalamt Wien), Sandra Siegert (Institute of Science and Technology Austria) und Benedikt Warth (Universität Wien). Der Preis für innovative Hochschullehre, mit dem besonders gelungene Lehrdesigns in Lehrveranstaltungen ausgezeichnet werden und der mit 4.000 Euro dotiert ist, ging an Thomas Delissen (FH St. Pölten). Er kombiniert laut den Angaben ein immersives Escape-Room-Szenario mit einer datengestützten Gruppenarbeit. Studierende können dabei in einem "Zombieroom" die praxisnahe Anwendung ihrer im Studium erworbenen Kompetenzen trainieren.
Service: https://go.apa.at/SySW0gtk
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