Neues TU Graz-Dossier: Wie sicher sind Batterien?
Wir produzieren immer mehr Strom aus nachhaltigen Energiequellen und bewegen uns zunehmend elektrisch fort. Akkus und Batterien werden daher immer wichtiger. Wohin sie sich entwickeln, wie sicher sie sind und wie man mit ihnen umgeht, erklären Forschende der TU Graz im Dossier "Wie sicher sind Batterien?".
Mit der zunehmenden Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen sowie der stärkeren Verbreitung der Elektromobilität und anderer elektrisch betriebener Alltagsanwendungen steigt die Nachfrage nach passenden Stromspeichern. Damit einher gehen erhöhte Anforderungen an Kapazität, Leistung, Sicherheit und Langlebigkeit. Forschende der TU Graz befassen sich intensiv mit diesen Themen. Im neuen TU Graz-Dossier „Wie sicher sind Batterien?“ sprechen sie über aktuelle Forschungsschwerpunkte und Herausforderungen und liefern Tipps für den passenden Umgang mit Akkus und Batterien.
Die Inhalte des Dossiers im Einzelnen:
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Sichere Batterien für unseren sicheren Alltag
Wenn wir mehr und mehr Batterien in unserem Alltag nutzen, müssen sie nicht nur besser, sondern vor allem auch noch sicherer werden, als sie es ohnehin schon sind. -
Tipps zur Sicherheit von E-Autos im Sommer
Bernhard Gadermaier, Forscher im Institut für Chemische Technologien von Materialien, erklärt aus chemischer Sicht, wie Batterien am besten geschützt werden. -
Gleich und doch verschieden: Akkus für E-Autos und Handys
Derzeit sind sowohl in E-Autos als auch in Handys Lithium-Ionen-Akkus der Stand der Technik. Abseits ihrer chemischen Zusammensetzung gibt es aber zahlreiche Unterschiede, erklärt Eva Heider vom Institut für Fahrzeugsicherheit der TU Graz. -
I Spy Science: Warum brennen Batterien?
Stellt euch vor, ihr habt ein Handy oder ein E-Bike und plötzlich brennt der Akku. Leider passiert das immer wieder. Aber warum brennen Batterien eigentlich? Das erklärt Jörg Moser von der TU Graz. -
Schützendes Gehäuse in Holz-Stahl-Hybridbauweise
Forschende der TU Graz haben ein umweltfreundliches Gehäuse für E-Auto-Batterien entwickelt. Ihre Holz-Stahl-Konstruktion schneidet bei Sicherheitsexperimenten und -simulationen hervorragend ab; beim Brandschutztest sogar besser als der Marktstandard. -
„E-Autos sind definitiv nicht unsicherer als Verbrenner“
Wie sicher Elektroautos sind, ist Thema bei so manchem Stammtischgespräch. Wie der Vergleich mit Verbrennern in der Realität ausfällt, erklärt Daniel Fruhwirt vom Institut für Thermodynamik und nachhaltige Antriebssysteme der TU Graz. -
I Spy Science: Wie sicher sind unsere Ladestationen?
TU Graz-Forscher Daniel Herbst arbeitet an Methoden, Elektroladestationen regelmäßig und zuverlässig prüfen zu können. Im Video erklärt er, wie sicher unsere Ladestationen heute schon sind. -
Battery4Life: Neues COMET-Zentrum unter Federführung der TU Graz
Forschende des Instituts für Fahrzeugsicherheit werden mit nationalen und internationalen Partnern Batterien sicherer, langlebiger und nachhaltiger machen. Die FFG, die Länder Steiermark und Oberösterreich sowie Unternehmen investieren knapp 19 Millionen Euro. -
Speichern oder exportieren?
Im Jahr 2040 wird die Stromproduktion von Solaranlagen zur Mittagszeit die Nachfrage häufig deutlich übersteigen. Robert Schürhuber vom Institut für Elektrische Anlagen und Netze erläutert, wie die Netzstabilität künftig gewährleistet bleibt, ohne PV-Anlagen zeitweise vom Netz nehmen zu müssen.
Die Idee der TU Graz-Dossiers
Ein Thema, viele Blickwinkel und Perspektiven: An der TU Graz arbeiten Wissenschafterinnen und Wissenschafter unterschiedlicher Disziplinen an großen, gemeinsamen Themen – etwa an der Frage, wie wir unsere Zukunft nachhaltig(er) bauen können, wie sicher unsere Stromversorgung ist, wie es mit der Künstlichen Intelligenz weitergeht und welche Antriebsarten wir in Zukunft nutzen werden.
Dieses gebündelte Fachwissen wird in Form von Themendossiers noch stärker vor den Vorhang geholt. Unter www.tugraz.at/go/dossiers finden sich regelmäßig zu einem neuen Schwerpunktthema Newsmeldungen, Interviews, grundlegende Informationen, Kontakte zu Expertinnen und Experten, Videos, Podcasts und Fachmeinungen.
Kontakt: TU Graz Medienservice Tel.: +43 316 873 6066 medieninfo@tugraz.at