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17 neue muttersprachliche LesepatInnen für Wien

13.04.2017

Wie kann ich Vorlesen für Kinder interessant machen? Wieso muss ich dafür nicht nur meine Stimme, sondern auch meinen Körper einsetzen? Und warum ist das Lesen in der Muttersprache für mehrsprachige Kinder eigentlich so wichtig? Der Beantwortung dieser Fragen widmeten sich die 17 neuen Freiwillige in ihrer Einschulung zu muttersprachlichen LesepatInnen der Stadt Wien.

Nach vorheriger Anmeldung treffen sich die TeilnehmerInnen, um unter Leitung von Schauspielerin und Musikerin Maren Rahmann ihre Sprachwerkzeuge kennenzulernen. Beim Lesen der Bremer Stadtmusikanten in 20 Sprachen, Heidi in Chinesisch und dem Kleinen Ich bin Ich in Farsi/Dari wurden Betonungen, Lautstärken und das beste Lesetempo für Kinder geübt. Neben der Art des Vorlesens hängt es auch maßgeblich von den Büchern ab, ob die Kinder Lust aufs Lesen in der eigenen Muttersprache bekommen.

„Mehrsprachigkeit ist ein großer Schatz und eine große Bereicherung für jeden Menschen,“ ist Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky überzeugt. „Unser Ziel als Stadt ist es, dass jedes Kind in Wien in Zukunft neben Deutsch mindestens zwei weitere Sprachen erlernt. Die Stärkung der Muttersprache hat dabei eine besondere Bedeutung.“

Kinderbücherei der Weltsprachen

Das Herzstück an mehrsprachiger Literatur für Kinder in Wien ist die Kinderbücherei der Weltsprachen. Diese spezielle Zweigstelle der Büchereien Wien bietet als einzige Bibliothek im deutschsprachigen Raum Kinder- und Jugendbücher, Hörbücher, CDs, Filme und Zeitschriften in 46 verschiedenen Sprachen an. Für muttersprachliche LesepatInnen ist das Angebot kostenlos. Alle Freiwilligen erhalten im Rahmen des Projekts eine kostenlose Büchereikarte, die in der Kinderbücherei, aber auch allen anderen Zweigstellen der Büchereien Wien genutzt werden kann.

Sprachkompetenz stärken

Das Projekt Muttersprachliche LesepatInnen wurde 2013 von der MA 17 – Integration und Diversität in Kooperation mit der MA 13- Büchereien Wien und dem Wiener Stadtschulrat entwickelt, um die Mehrsprachigkeit von Kindern in Wien zu fördern. Gelesen wird in Wiener Kindergärten, Volksschulen und Horten in Gruppen von maximal acht Kindern.

Rückfragehinweis:
   Lucia Bischof
   Social Media & Grafik StR Jürgen Czernohorszky
   +43 1 4000 81298
   lucia.bischof@wien.gv.at

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