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Bilden Wir. Wien - Neue Bildungsinitiative startet

30.09.2019

Unter dem Titel "Bilden Wir. Wien - Offene Gespräche über unsere Gesellschaft" beginnt am 2. Oktober eine Initiative der Stadt Wien zur gesellschaftspolitischen Bildung. Zum Auftakt findet im Albert Schweitzer Haus eine Podiumsdiskussion zum Thema "(Un)Sichtbarkeit - Zwischen Privileg und Diskriminierung" statt. Die Reihe "Bilden Wir. Wien - Offene Gespräche über unsere Gesellschaft" ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Wien - Bildung und Jugend, der Wiener Volkshochschulen GmbH, des Katholischen Bildungswerks sowie dem Albert Schweitzer Haus - Forum der Zivilgesellschaft.

Eröffnung mit GR Gremel und Vertretern der Organisationen

Die Eröffnungsstatements bestreiten Marcus Gremel, Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Gemeinderates der Stadt Wien, Herbert Schweiger, Geschäftsführer der Wiener Volkshochschulen GmbH, Hubert Petrasch, Geschäftsführer der Erwachsenenbildung der Erzdiözese Wien und Obmann des Vereins Katholisches Bildungswerk Wien und Michael Chalupka, Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich für das Albert Schweitzer Haus Forum.

Bedeutung politischer Bildung abseits der Tagespolitik

Die Veranstaltungsreihe mit insgesamt sieben Modulen präsentieren die VHS GmbH, das Katholische Bildungswerk und das Albert Schweitzer Haus Forum gemeinsam. Dabei stellen die Veranstalter im Rahmen von sechs Veranstaltungen verschiedene Lernorte und Lernformate vor und laden ein, die große Bedeutung gesellschaftspolitischer Bildung abseits der Tagespolitik zu reflektieren. "Eine selbstbewusste demokratieverbundene Bevölkerung braucht auch Angebote des lebensbegleitenden Lernens außerhalb des beruflichen Kontextes", betont Daniela Piegler von der Stadt Wien – Bildung und Jugend. Mit diesen Veranstaltungen könne die Vielfalt in der allgemeinen, gesellschaftspolitischen Erwachsenenbildung gelebt und auch präsentiert werden.

Start mit politischer Kategorie der Sichtbarkeit

Bei der ersten Veranstaltung, einer Podiumsdiskussion zum Thema "(Un)Sichtbarkeit - Zwischen Privileg und Diskriminierung", geht es um Sichtbarkeit als politische Kategorie und die gesellschaftlichen Machtverhältnisse, die es den einen erlauben unsichtbar – und damit unangreifbar – zu bleiben, während andere als Normabweichung definiert sichtbar – und damit angreifbar werden. Was entgeht unserem Blick, weil unsere Normen es als unsichtbar definieren? Gibt es Wege, Sichtbarkeit von Macht zu entkoppeln? Gibt es eine Zukunft, in der Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit weder Privileg noch Diskriminierung darstellen? Es diskutieren: Elisabeth Bernroitner (Brunnenpassage), İnci Dirim (Institut für Germanistik, Universität Wien) und Martin Schenk (Diakonie Österreich) Moderation: Doris Helmberger (Die Furche)

Termin: Mittwoch, 2. Oktober 2019, 19 bis 21 Uhr Ort: Albert Schweitzer Haus, 9., Schwarzspanierstraße 13 Organisation: Albert Schweitzer Haus - Forum der Zivilgesellschaft Anmeldung: office@ash-forum.at

Weitere Informationen: www.bildenwir.wien.at

Rückfragehinweis:
Eveline Neumeyer
Stadt Wien – Bildung und Jugend
01/4000-84348
eveline.neumeyer@wien.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174/aom

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