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Britisches Investitionsprogramm: Schwerpunkt auf Sanierung von Schulen

29.06.2020

Der britische Premierminister Boris Johnson plant als Maßnahme gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrrise massive staatliche Investitionen in die Modernisierung von Schulen und anderer Infrastruktur. Ein Schwerpunkt soll auf der Sanierung von Schulgebäuden liegen, wie der Regierungschef ankündigte.

Für schulische Einrichtungen sollen nach Angaben von Johnsons Büro eine Milliarde Pfund (1,1 Milliarden Euro) ausgegeben werden. Damit sollten die ersten 50 Projekte eines auf zehn Jahre angelegten Infrastrukturprogramms im Schulbereich finanziert werden, hieß es.

Bei der Erholung von der Krise sollten "die jungen Generationen im Mittelpunkt" stehen, unterstrich Johnson. Weitere Details seines Investitionsprogramms will er voraussichtlich in einer Rede am Dienstag (30. Juni) bekanntgeben. In einem Interview der Zeitung "Mail on Sunday" sagte Johnson, es solle auch in den Bau neuer Straßen und Krankenhäuser investiert werden.

Mit knapp 44.000 Toten ist Großbritannien das am schwersten von der Pandemie betroffene Land in Europa. Zu den gravierenden wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise kommen die Ungewissheiten über die künftigen Beziehungen des Landes zur EU hinzu. Derzeit führt die britische Regierung darüber Verhandlungen mit Brüssel, die allerdings auf der Stelle treten.

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