Bildung

APA

Burgenländische Jugendklimakonferenz brachte Anregungen für Politik

20.11.2019

Bei der ersten Auflage der burgenländischen Jugendklimakonferenz am Mittwoch im Landhaus in Eisenstadt haben Schüler über Lösungsansätze in Sachen Klimaschutz diskutiert. In Gruppen sprachen die Jugendlichen über ihren Beitrag zum Klimaschutz sowie über mögliche politische Maßnahmen. Im Zentrum standen Themen wie Müllvermeidung, Konsumverhalten, Plastikreduktion und Mobilität.

Die Vorschläge und Anregungen der Jugendlichen will die zuständige Landesrätin Astrid Eisenkopf (SPÖ) in die Klima- und Energiestrategie des Burgenlandes einfließen lassen. "Da sind sehr viele konkrete Vorschläge dabei. Man merkt, dass sich die Schüler sehr stark damit auseinandergesetzt haben", betonte Eisenkopf. Es gebe "hervorragende Ansätze", einige Maßnahmen müsse man aber auf Bundesebene oder auf europäischer Ebene angehen.

Ein wichtiges Thema bei der Jugendklimakonferenz war die Mobilität. Die Schüler schlugen unter anderem billigere Öffi-Tickets, den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, überdachte Bushaltestellen und mehr Radwege vor. Bei den Radwegen arbeite man bereits an einer Verbesserung und auch einen Schwerpunkt auf überdachte Bushaltestellen könne sie sich durchaus vorstellen, betonte Eisenkopf. Zudem solle das Netz an E-Tankstellen ausgebaut werden. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs könnte laut Eisenkopf anhand von "zwei großen Knotenpunkten, einer im Nord- und einer im Südburgenland", erfolgen.

STICHWÖRTER
Klimawandel  | Schule  | Umweltpolitik  | Burgenland  | Bez. Eisenstadt  | Eisenstadt  | Umwelt  | Bildung  |
Weitere Meldungen aus Bildung
APA
Partnermeldung