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Für den Hilfsdienst gibt es ECTS-Punkte © APA (AFP)
Für den Hilfsdienst gibt es ECTS-Punkte © APA (AFP)

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Coronavirus - Rotes Kreuz sucht in OÖ Medizinstudenten für 1450

13.03.2020

Die Anrufe bei der Gesundheits-Hotline 1450 in Oberösterreich haben sich inzwischen auf 2.000 pro Tag nahezu verzehnfacht. Um die Mitarbeiter des Roten Kreuzes zu entlasten, wurden via sozialer Netze Medizinstudenten der Johannes Kepler Uni (JKU) aufgerufen auszuhelfen. Die ersten sechs Studenten sind bereits eingeschult und sitzen schon an den Telefonen.

Gebraucht werden Studenten ab dem vierten oder fünften Semester, die bereits über ein medizinisches Grundwissen verfügen, meinte Oberösterreichs Rot-Kreuz-Sprecher Christian Hartl. Der Rücklauf des viralen Aufrufs sei enorm. Nicht nur von der JKU sondern aus ganz Österreich bieten Medizinstudenten ihre Hilfe an, sagte Uni-Sprecher Jürgen Schwarz. Für den Hilfsdienst gibt es auch ECTS-Leistungspunkte für das Studium.

Die "gewaltige Steigerung bei den Anrufen" sei laut Hartl aber nicht nur auf die steigende Zahl an medizinischen Auskünften zurückzuführen. Je mehr Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung der Corona-Infektionen von der Bundesregierung verkündet werden, umso mehr würden sich die Anrufer auch mit allgemeinen Fragen an die Rufnummer wenden. Doch "ob für Lkw-Fahrer ein Einreiseverbot nach Italien gelte, können wir nicht beantworten", stellte Hartl klar. Die Nummer 1450 sei ausschließlich für medizinische Fragen aller Art zuständig.

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