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Mehraufwand durch Fernlehre © APA (AFP)
Mehraufwand durch Fernlehre © APA (AFP)

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Coronavirus - Studenten teils unzufrieden mit "Distance Learning"

03.04.2020

Keiner allzugroßen Beliebtheit erfreut sich unter den Tiroler Studenten offenbar die Umstellung des Universitätsbetriebs auf Fernlehre. Laut einer Umfrage der ÖH Innsbruck unter mehr als 3.200 Studenten gaben 41 Prozent an, dass eine ausreichende Anpassung "nur vereinzelt" gegeben sei, teilte die ÖH in einer Aussendung mit.

Des Weiteren bedeute die Fernlehre aus Sicht der Mehrheit der Studenten einen erheblichen Mehraufwand. Zwei Drittel gaben laut ÖH an, das Gefühl zu haben, mehr Leistung erbringen zu müssen. Lob gab es jedoch für einzelne Lehrende, die gute virtuelle Lehre anbieten. Viele Professoren würden die Studenten aber auch im Stich lassen und sich nicht melden.

Der ÖH-Vorsitzende der Universität Innsbruck, Johann Katzlinger, forderte angesichts der Ergebnisse der Umfrage unter anderem ein "neutrales Semester" für Stipendien, Fristen, und Gebühren, eine einheitliche Digitalisierung von Lehrveranstaltungen und eine Gewährleistung des Studienfortschrittes. Katzlinger: "Wir nehmen Bundesminister Faßmann (Heinz, Anm.) beim Wort, wenn er Studierenden zusichert, dass uns kein Nachteil im Studium entstehen werde. Unsere Vorschläge suchen nichts anderes, als genau das zu gewährleisten."

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