Bildung

APA

EU-Bildungsminister werben für Berufsausbildung

17.09.2020

Die EU-Bildungsminister wollen sich stärker für die berufliche Bildung einsetzen. "Die höherqualifizierende Berufsbildung ist ein gleichwertiger Karriereweg zu den Hochschulen. Wir wollen deshalb genau diesen Weg transparenter machen, weiter ausbauen und immer wieder klarstellen, dass genau da die zukünftigen Chancen liegen", sagte die Ratsvorsitzende deutsche Bildungsministerin Anja Karliczek.

Bei den Gesprächen in Osnabrück war es um Bildung in Zeiten der Coronakrise gegangen. Schwerpunkt war die berufliche Bildung.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hatte in ihrem jüngsten Bildungsbericht das österreichische und deutsche System der Berufsausbildung gelobt. Das System stelle eine hohe Beschäftigungsfähigkeit sicher und werde eine Schlüsselrolle in der Erholungsphase nach der Coronakrise spielen.

EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit, der an den Gesprächen teilnahm, sprach sich nach dem Treffen für ein europäisches Austauschprogramm für junge Menschen in der Berufsausbildung aus, so wie es das für Studenten mit dem Erasmus-Programm bereits gibt. Auszubildende müssten die gleiche Chance haben, ins Ausland zu gehen, "damit auch das Gefühl aufkommt, der Wichtigkeit und der Gleichwertigkeit dieser Form von Ausbildung".

STICHWÖRTER
EU  | Bildung  | Deutschland  | Osnabrück  |
Weitere Meldungen aus Bildung
APA
Partnermeldung