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v.l.: Bürgermeister Kurt Maczek, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Landesrat Heinrich Dorner und FH Geschäftsführer Georg Pehm © FH Burgenland
v.l.: Bürgermeister Kurt Maczek, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Landesrat Heinrich Dorner und FH Geschäftsführer Georg Pehm © FH Burgenland

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FH Burgenland erweitert Standort in Pinkafeld um 25 Millionen Euro

11.09.2019

Die Fachhochschule (FH) Burgenland erweitert ihren Standort in Pinkafeld: Um rund 25 Millionen Euro sollen unter anderem ein Forschungszentrum, neue Labore und Lehrräume sowie eine Bibliothek und eine Mensa entstehen. In der ersten Ausbaustufe, die kommendes Jahr beginnen soll, werden rund 11,8 Millionen Euro investiert, gab Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) bekannt.

Der bereits gestartete Wettbewerb für das sogenannte "Lowergetikum" soll in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. "Dieses Gebäude soll bereits Ende Juni 2020 als erstes Projekt realisiert sein und neuen Raum für Forschung, Entwicklung und Innovation schaffen", sagte Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ). In der erste Bauphase erfolge die Erweiterung um rund 4.800 Quadratmeter. Insgesamt umfassen die beiden Bauabschnitte rund 12.000 Quadratmeter.

"Softwareentwicklung und intelligente Systeme" ab September 2020

Künftig soll auch am Campus Pinkafeld ein Studiengang im Bereich Informatik angeboten werden, erläuterte Doskozil. Der bereits genehmigte neue Studiengang "Softwareentwicklung und intelligente Systeme" soll im September 2020 mit 25 Studienplätzen starten und im Vollausbau 75 Studienplätze bieten.

Für die Ausbaumaßnahmen wurde das angrenzende Grundstück samt Gebäuden angekauft. "Für uns wird diese bauliche Erweiterung neue Perspektiven im Studium und in der Forschung möglich machen", stellte FH Burgenland-Geschäftsführer Georg Pehm fest. Die Raumerweiterung sei notwendig geworden, weil man bereits an "absolute Kapazitätsgrenzen" gestoßen sei.

Aktuell seien am Campus rund 100 Mitarbeiter beschäftigt und über 1.000 Studierende inskribiert. Dies entspreche für die vergangenen acht Jahre einer Steigerung um über 70 Prozent. Inzwischen werden 13 Studiengänge angeboten. Für die nächsten Jahre rechne man mit weiteren 200 Studierenden in den Bereichen Digitalisierung und Informatik, Technik und Gesundheit, sagte Pehm.

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