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Faßmann: BMBWF schreibt zusätzliche 330 FH-Ausbildungsplätze aus

30.01.2020

Die Bundesregierung hat sich im aktuellen Regierungsprogramm zum Ziel gesetzt, dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken. Aktuelle Herausforderungen wie Digitalisierung oder auch Klimawandel tragen dazu bei, dass die Nachfrage an hochspezialisierten MINT-Arbeitskräften in Österreich immer größer wird. Wissenschaftsminister Heinz Faßmann betont: "Um Österreich als wettbewerbsfähigen Innovationsstandort zu positionieren, wollen wir eine exzellente Ausbildung in Zukunftsbereichen sicherstellen. Zusätzlich zu den bereits bestehenden FH-Studienplätzen reagieren wir auf den Fachkräftemangel im hochqualifizierten Informations- und Kommunikationstechnikbereich und schreiben daher 330 zusätzliche Anfängerstudienplätze für innovative Studiengänge im Bereich Digitalisierung und den MINT-Fächern aus."

Auf Basis des aktuellen Fachhochschulentwicklungs- und Finanzierungsplans 2018/19-2022/23 wird es zusätzliche 330 FH-Ausbildungsplätze geben. Durch diese Erhöhungsmaßnahme wird es bis 2024 über 800 Absolventinnen und Absolventen mehr in technischen und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen geben. Von 30. Jänner bis 31. März 2020 können Fachhochschulen ihre Vorhaben einreichen. Mit Bezugnahme auf die strukturelle Entwicklung des FH-Sektors soll primär der Ausbau bestehender, erfolgreicher und sehr nachgefragter Studienangebote gefördert werden. Ein weiteres Kriterium bei der Vergabe ist die Vorlage von Konzepten zur Erhöhung des Frauenanteils im technischen Bereich. Die Entscheidung über die Zuteilung wird noch vor dem Sommer 2020 bekanntgeben.

"Zusätzliche Absolventinnen und Absolventen in den Bereichen Digitalisierung und Technologie stärken die Innovationskraft Österreichs. In den kommenden Jahren werden wir daher bedarfsgerecht die derzeitigen Ausbildungsplätze im höher qualifizierten MINT-Bereich ausbauen und die MINT-Offensive im Hochschulbereich weiter forcieren", hält Wissenschaftsminister Heinz Faßmann fest.

Die Bundesregierung investiert zwischen 2018 und 2023 über 117 Millionen Euro in den FH-Ausbau. Im aktuellen Studienjahr werden 483 Studiengänge an 21 Fachhochschulen angeboten. Dabei überwiegt der Anteil der technischen und ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge mit ca. 45 Prozent. "Die Fachhochschulen leisten mit ihrer praxisorientierten Ausbildung auf Hochschulniveau einen enorm wichtigen Beitrag für den Wissenschaftsstandort Österreich – sowohl in der Qualität der Ausbildung als auch im Sinne der Nachfrage am Arbeitsmarkt", so Faßmann.

Rückfragehinweis:
   BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung
   Mag. Annette Weber
   Pressesprecherin
   01 53120-5025
   annette.weber@bmbwf.gv.at

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