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Frauenministerin Raab und TU-Rektorin Seidler: Mehr Frauen in technische Berufe bringen

25.02.2020

Frauenministerin Susanne Raab und TU-Rektorin Sabine Seidler treten anlässlich des heutigen "Equal Pay Day" gemeinsam dafür ein, dass es mehr Frauen in besser bezahlten technischen Berufen braucht, um die Gehaltsschere in Österreich weiter zu schließen: "Der heutige Equal Pay Day zeigt, dass in Österreich Frauen und Männer noch immer nicht in allen Bereichen gleichgestellt sind. Als Frauenministerin sind mir gleicher Lohn für gleiche Arbeit, die wirtschaftliche Unabhängigkeit aller Frauen sowie die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf besondere Anliegen. Wenn wir es schaffen, mehr Frauen in technische Berufe zu bringen, kann sich auch die Gehaltssituation mittelfristig ändern", erklärt Raab.

Raab nennt erfolgreiche Frauen wie TU-Rektorin Sabine Seidler als eine von zahlreichen Vorbildern, die helfen können, klassische Rollenbilder weiter aufzubrechen. Die Werkstoffwissenschafterin Seidler war erste Professorin, erste Vizerektorin und seit 2011 erste Rektorin an der Technischen Universität Wien. Sie sagt: "Frauen und Technik schließen einander nicht aus, auch wenn uns das manchmal weisgemacht wird. An der TU Wien werden seit knapp 101 Jahren erfolgreiche Technikerinnen ausgebildet. Mittlerweile ist fast jede dritte Person im Hörsaal weiblich. Trotzdem ist das Zeigen von Vorbildern nach wie vor unverzichtbar. Deshalb ist es für mich als Technikerin und Rektorin ein Muss, Schülerinnen und junge Frauen über die vielen Chancen einer technischen Ausbildung, sei es ein technischer Beruf oder ein MINT-Studium, zu informieren. An der TU Wien bestärken und ermutigen wir Mädchen und junge Frauen mit vielen Formaten von der Kinderuni Technik über Mitmachlabore bis hin zu Mentoringprogrammen für Studentinnen. Damit nehmen wir Berührungsängste und tragen zur Überwindung gesellschaftlicher Vorurteile bei. Das ist Voraussetzung für eine wirkliche Gleichberechtigung."

Junge Mädchen für MINT-Berufe motivieren

Raab will junge Mädchen motivieren, in bisher männlich dominierten Berufen zu arbeiten. Fast die Hälfte der weiblichen Lehrlinge würde Berufe wie Einzelhandels- oder Bürokauffrau und Friseurin wählen, bei den Burschen arbeitet hingegen bereits mehr als ein Drittel in den besser bezahlten Berufsfeldern Metalltechnik, Elektrotechnik und KFZ-Technik. "Das Ziel muss sein, attraktive und moderne Berufsbilder fernab der typischen Frauenberufe sichtbarer zu machen und mehr Frauen dafür zu begeistern. Gerade der naturwissenschaftliche und technische Bereich bietet große persönliche und berufliche Entwicklungschancen. Einen Schwerpunkt setzt Österreich hier mit dem Girl"s Day, der bereits bei Mädchen im Kindergartenalter ansetzt, um ihr Interesse für technische und wissenschaftliche Berufe zu wecken und zu fördern", sagt Frauenministerin Raab abschließend.

Rückfragehinweis:
   Pressestelle von Bundesministerin Susanne Raab
   01/53115-0
   presse-fi@bka.gv.at
   
   Bettina Neunteufl
   Pressesprecherin der TU Wien
   +43-664-4845028
   bettina.neunteufl@tuwien.ac.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/56/aom

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