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Innsbrucker MCI-Neubau: Land und Architekten schlossen Vergleich

07.11.2019

Im Zivilprozess zwischen dem Architekturbüro, das die Erstausschreibung des Neubaus des Management Center Innsbruck (MCI) gewonnen hatte, und dem Land Tirol ist am Landesgericht Innsbruck ein vorerst bedingter Vergleich geschlossen worden. Demnach entscheidet das Land bis 23. Dezember laut Medienberichten, ob an den Wettbewerbssieger 500.000 Euro gehen.

Das Architekturbüro hatte vom Land Tirol rund 770.000 Euro an noch offenen Honoraren eingeklagt, da Landesrat Johannes Tratter (ÖVP) die Planungen für den Neubau aufgrund massiver Kostenüberschreitung gestoppt hatte. Eine detaillierte Analyse des Siegerprojektes beim Architekturwettbewerb hätte ergeben, dass die Kostenhöchstgrenze nicht eingehalten werden könne, war der Stopp begründet worden. Statt der geplanten 80 Millionen Euro wäre das Projekt laut Land auf rund 135 Millionen gekommen.

Ebenfalls Inhalt des Vergleichs: Das Architekturbüro überlässt dem Land die Grundlagenerhebungen und Planungen für das Gebäude. Diese Kostenpunkte entfallen damit bei einer neuerlichen Ausschreibung. Das geistige Eigentum behielten die Architekten.

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