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Kinderbetreuung - Grüne und SPÖ über Sozialpartner-Vorstoß erfreut

23.09.2020

Auf offene Ohren ist die Forderung der Sozialpartner nach einem Ausbau der Kinderbetreuung bei Grünen und SPÖ gestoßen. Grünen-Klubobfrau Sigrid Maurer begrüßte diese und bezeichnete sie als "langjährige Forderung" ihrer Partei. Auch seitens der SPÖ kam Unterstützung.

Für SPÖ-Familiensprecherin Petra Wimmer und Kinder- und Jugendsprecherin Eva-Maria Holzleitner sei entscheidend, dass die Öffnungszeiten mit einer Vollzeitbeschäftigung der Eltern vereinbar sein wird. Vor allem im ländlichen Raum werde ein Ausbau von qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungseinrichtungen erforderlich sein. Zudem werde es Unterstützung für Elementarpädagogen und -innen sowie eine angemessene Entlohnung brauchen. Ein Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr sowie ein Bundesrahmengesetz mit einheitlichen, hohen Mindeststandards habe für die beiden SPÖ-Abgeordneten Priorität. Volle Unterstützung sicherte auch SPÖ-Frauenvorsitzende und -Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek zu.

Maurer begrüßte den Vorstoß der Sozialpartner und der Industriellenvereinigung (IV) "absolut", erklärte sie gegenüber dem Ö1-"Mittagsjournal": "Ich freue mich über die Forderungen und vor allem auch die Einigkeit der Sozialpartner in dieser Frage, denn wir brauchen sicher jede Unterstützung in der Umsetzung." Diese langjährige Forderung der Grünen finde sich auch im Regierungsprogramm im Bildungskapitel. Einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung bezeichnete sie als "mittelfristiges Ziel". Die Forderung der Sozialpartner nach einem Rechtsanspruch ab dem 2. Geburtstag im Jahr 2023 und zwei Jahre später ab dem 1. Geburtstag sei "sehr ambitioniert", wenn man von den bestehenden Plätzen ausgeht. Daher brauche es jetzt eine Offensive in der Ausbildung von Elementarpädagogen an den Kollegs und Hochschulen.

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