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Forschungsfinanzierung von mindestens 20 Mio. Euro jährlich gefordert © APA (dpa)
Forschungsfinanzierung von mindestens 20 Mio. Euro jährlich gefordert © APA (dpa)

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Koalition - Für Fachhochschulen "viele positive Signale"

07.01.2020

Die Fachhochschulkonferenz (FHK) sieht im Regierungsprogramm "viele positive Signale", Lob kommt in einer Aussendung vor allem für die angekündigte Anhebung der Fördersätze. Man brauche umgehend eine Erhöhung der Studienplatzfinanzierung um zehn Prozent, andernfalls sei die Qualität der Ausbildung in Gefahr und ein Ausbau nicht machbar.

Auch die laut FHK-Präsident Raimund Ribitsch erstmals im Regierungsprogramm vorgesehene "Schaffung eines Umfeldes zur Weiterentwicklung der angewandten Forschung" sei für die Fachhochschulen "von großer Bedeutung", um ihren Forschern Karriereperspektiven zu geben und der Nachfrage der Wirtschaft nach Forschungsleistungen der FH nachzukommen. Dazu ist laut FHK eine exklusiv für die FH reservierte, kontinuierliche Forschungsfinanzierung von mindestens 20 Mio. Euro jährlich nötig.

Informatik Austria, der Zusammenschluss der Informatik-Fakultäten an den österreichischen Unis, hat unterdessen in einem Offenen Brief die Regierung zur Einführung eines Pflichtfachs Informatik in allen Klassen der Neuen Mittelschule (NMS) und der AHS aufgefordert. Wenn Türkis-Grün Österreich tatsächlich, wie im Regierungsprogramm angekündigt, zu einer der führenden Digitalnationen der EU machen wolle, sei dies "ein entscheidender Schritt". Derzeit führe Informatik das Dasein eines Orchideenfachs. Mit einem Pflichtfach Informatik, in dem es nicht um Mediennutzungskompetenz, sondern aktive Problemlöse- und Gestaltungskompetenz gehen soll, würden Schüler lernen, "wie sie die Wissens- und Informationsgesellschaft mitgestalten können, statt nur passiv zu reagieren".

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