Bildung

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Kosten für abgesagte Schulveranstaltungen sollen ersetzt werden

01.04.2020

Das Bildungsministerium will Kosten für aufgrund der Corona-Pandemie abgesagte mehrtägige Schulveranstaltungen ersetzen, die im Zeitraum zwischen 11. März und Ende des Schuljahrs stattgefunden hätten. Dabei geht es laut Ministeriumsschätzung um rund 13 Mio. Euro. Ein entsprechendes Gesetz soll am 2. April im Nationalrat beschlossen werden.

Die Regelung soll für alle Schulen und Arten mehrtägiger Veranstaltungen (z.B. Skikurse, Sportwochen, Sprachreisen) gelten und vor allem Stornokosten abdecken. "Wir wollen sicherstellen, dass den Eltern aus nicht durchgeführten Reisen, Veranstaltungen, Projektwochen etc. keine Nachteile entstehen", so Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) in einer Aussendung.

Zunächst müssen Eltern bzw. Schulen aber versuchen, mit den Vertragspartnern eine Verschiebung zu vereinbaren oder eine einvernehmliche Lösung auf Kulanzbasis zu erzielen, etwa mit dem Hinweis auf künftige Reisen. "Die Schulen waren treue Kunden und sie werden es auch wieder sein", hieß es aus dem Ministerium.

Nicht ersetzt werden auch Kosten, die durch das Pauschalreisegesetz ohnehin abgedeckt sind. Für die Abwicklung des Kostenersatzes wird ein Härtefallfonds eingerichtet. Vergabe, Abwicklung und Auszahlungsmodalitäten sollen noch festgelegt werden.

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