Bildung

Partnermeldung

Meisterprüfung: uniko warnt vor falschen Erwartungen

21.09.2018

Die heute bekundete Wertschätzung der Wirtschaftsministerin und der Wirtschaftskammer (WKO) für die jüngste Entscheidung der Steuerungsgruppe zum Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) nimmt die Generalsekretärin der Universitätenkonferenz (uniko), Elisabeth Fiorioli, zum Anlass, um vor allfälligen falschen Erwartungen zu warnen: Die sogenannte Aufwertung der Meisterprüfung durch NQR-Zuordnung des Meisters auf das Bachelor-Niveau (Level 6) bedeute keine Gleichwertigkeit im Sinne des Hochschulrechts und berechtige auch nicht zur Zulassung zu einem Masterstudium oder zur Führung des akademischen Titels „Bachelor“.

Vielmehr handelt es sich um eine Zuordnung zu einem Referenzrahmen, die ohne rechtliche Verbindlichkeit den Wert einer beruflichen Qualifikation sichtbar machen und damit mehr Chancengleichheit am europäischen Arbeitsmarkt bieten soll. Fiorioli bedankt sich in dem Zusammenhang auch bei der Bundesspartenobfrau Gewerbe und Handwerk der WKO, die bereits erklärt hat, dass sich aus dieser Zuordnung kein „Anspruch auf Gleichartigkeit“ mit einem akademischen Abschluss ergebe. Genau dieser Trugschluss werde freilich jetzt möglicherweise vielerorts gezogen, betont die uniko-Generalsekretärin. Um einen universitären Bachelorabschluss zu erreichen, muss nach wie vor an der Universität ein dreijähriges wissenschaftliches Vollzeitstudium absolviert werden.

Rückfragehinweis:
   Manfred Kadi, Pressereferent 
   Österreichische Universitätenkonferenz 
   Floragasse 7/7, 1040 Wien 
   Tel.: +43 (0)1 310 56 56 - 24 
   Fax: +43 (0)1 310 56 56 - 22 
   Email: manfred.kadi@uniko.ac.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1173/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

Weitere Meldungen aus Bildung
APA
Partnermeldung