Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 10. November 2020

10.11.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Ab Mittwoch schließen die Geschäfte um 19 Uhr

Die Geschäfte in Österreich machen ab Mittwoch schon um 19 Uhr zu. Grund sind die Maßnahmen der Regierung gegen den Corona-Virus. Denn es gibt Ausgangs-Beschränkungen zwischen 20.00 Uhr und 6.00 Uhr. In dieser Zeit darf man das Haus nur aus bestimmten Gründen verlassen.

Wenn die Geschäfte schon um 19 Uhr schließen, sind die Menschen früher zu Hause. Tankstellen und kleine Geschäfte auf Bahnhöfen und Flughäfen sind Ausnahmen, sie dürfen weiterhin auch nach 19 Uhr offen haben.

Arbeitslosigkeit in Österreich steigt

Der Lockdown lässt die Arbeitslosigkeit in Österreich steigen. Derzeit sind 437.421 Menschen arbeitslos, das sind um 12.521 mehr als in der Vorwoche. Zurzeit gibt es rund 79.000 mehr Arbeitslose als vor einem Jahr. Das hat Arbeitsministerin Christine Aschbacher bekanntgegeben.

Aschbacher rechnet damit, dass es bis Jahresende 500.000 Arbeitslose geben wird. Derzeit sind auch knapp 133.000 Menschen in Kurzarbeit.

Erklärung: Lockdown

Lockdown ist ein englisches Wort. Bei einem Lockdown werden in einem Land oder in einer Region das wirtschaftliche und öffentliche Leben eingeschränkt. Dabei können Geschäfte, Schulen und Restaurants geschlossen werden. Es kann aber auch Ausgangssperren geben.

Erklärung: Kurzarbeit

Die Kurzarbeit soll Firmen und ihren Mitarbeitern helfen. Bei der Kurzarbeit arbeiten die Mitarbeiter weniger. Ihr Geld bekommen sie dabei vom Staat und nicht von den Firmen. Das hilft den Firmen, weil sie viel Geld sparen. Sie müssen ihre Mitarbeiter dann nicht kündigen.

Mehr als die Hälfte der Österreicher würde sich impfen lassen

Rund 54 Prozent der Österreicher würden sich gegen den Corona-Virus impfen lassen, wenn es einen Impfstoff gibt. Das hat Online-Umfrage ergeben. Ein Drittel der Befragten würde sich sogar im ersten Monat impfen lassen, sobald es einen Impfstoff gibt.

Allgemein soll man auch in der Corona-Zeit versuchen, gesund zu bleiben. Aber viele Menschen in Österreich haben zuletzt Kontrollen oder Untersuchungen beim Arzt verschoben. Das ist aber nicht gut, weil man deshalb vielleicht später krank wird.

Ein Spenderherz überlebte einen Hubschrauber-Absturz

In den USA hat einen Spenderherz einen schweren Unfall überstanden. Es wurde mit einem Hubschrauber zu einem Krankenhaus transportiert. Dabei stürzte der Hubschrauber auf den Landeplatz des Krankenhauses. Das Herz überlebte den Absturz ohne Schaden.

Das war aber noch nicht alles. Auf dem Weg in den Operations-Saal fiel das Herz einem Mitarbeiter aus der Hand und landete auf dem Boden. Aber auch das überstand das Spenderherz unbeschädigt. Inzwischen hat die Operation stattgefunden. Dem Mann, der das Spenderherz bekam, geht es gut.

Erklärung: Spenderherz

Manche schwer herzkranke Menschen brauchen ein neues Herz. Sie bekommen dann das Herz eines gerade verstorbenen Menschen. Dieses Herz nennt man Spenderherz. Es wird dem anderen Mensch in einer Operation eingepflanzt. Spenderherzen leben noch und müssen sehr schnell transportiert werden, zum Beispiel mit dem Hubschrauber.

Sprachstufe A2:

Geschäfte machen ab Mittwoch um 7 Uhr am Abend zu

Ab Mittwoch machen die Geschäfte

in Österreich früher zu.

Sie schließen schon um 19.00 Uhr.

Das hat die Regierung so beschlossen.

Damit soll sich der Corona-Virus

langsamer verbreiten.

Die Regierung hat dafür

Ausgangs-Beschränkungen eingeführt.

Man soll von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr

in der Früh zu Hause sein.

Wenn die Geschäfte um 19.00 Uhr zu sind,

dann sind die Menschen früher zu Hause.

Es gibt aber auch Ausnahmen.

Tankstellen und kleine Geschäfte

auf Bahnhöfen und Flughäfen

bleiben auch nach 19.00 Uhr geöffnet.

In Österreich ist die Arbeitslosigkeit gestiegen

Wegen dem neuen Lockdown gibt es

in Österreich wieder mehr Arbeitslose.

Derzeit sind rund 437.000 Menschen

ohne Arbeit.

Das sind um rund 12.000 mehr

als in der vergangenen Woche.

Derzeit gibt es rund 79.000 mehr

Arbeitslose als vor einem Jahr.

Das hat die Arbeits-Ministerin

Christine Aschbacher gesagt.

Erklärung: Lockdown

Bei einem Lockdown wird

in einem Land oder in einer Region

das Leben eingeschränkt.

Dabei können Geschäfte, Schulen

und Lokale geschlossen werden.

Damit will man Menschen

vor dem Corona-Virus schützen.

Ein Lockdown ist aber

sehr schlecht für die Wirtschaft.

Die meisten Österreicher würden sich gegen Corona impfen lassen

Die meisten Österreicher würden sich

gegen den Corona-Virus impfen lassen,

wenn es einen Impfstoff gibt.

Das geht aus einer Umfrage

im Internet hervor.

Befragt wurden mehr als 1.000 Menschen.

Ein Drittel der Befragten würde sich

schon im ersten Monat impfen lassen,

sobald es einen Impfstoff gibt.

In der Corona-Zeit sollte man überhaupt

versuchen, gesund zu bleiben.

Aber viele Menschen haben wegen Corona

Kontrollen oder Untersuchungen

beim Arzt verschoben.

Das ist aber schlecht.

Denn es kann sein, dass manche Krankheiten

nicht rechtzeitig entdeckt werden.

Und dann wird man noch schwerer krank.

In den USA hat ein Spender-Herz einen Hubschrauber-Absturz überlebt

Ein Spender-Herz in den USA hat

einen schweren Unfall überstanden.

Das Herz wurde mit einen Hubschrauber

zu einem Krankenhaus geflogen.

Dabei krachte der Hubschrauber auf den

Landeplatz vom Krankenhaus.

Das Herz überstand das ohne Schaden.

Dann passierte aber noch etwas.

Auf dem Weg in den Operations-Saal

ließ ein Mitarbeiter das Spender-Herz fallen.

Es landete auf dem Boden.

Aber auch das machte dem Herz nichts.

Der Mitarbeiter hob es auf und

brachte es in den Operations-Saal.

Dort wurde es einem Mann eingepflanzt.

Dem Mann geht es gut.

Erklärung: Spenderherz

Manche schwer herzkranke Menschen

brauchen ein neues Herz.

Das stammt dann von einem anderen Mensch,

der gerade gestorben ist.

So ein Herz nennt man Spender-Herz.

Es wird dem anderen Mensch

in einer Operation eingepflanzt.

Spender-Herzen leben noch.

Deshalb muss man sie

sehr schnell transportieren.

Oft macht man das mit dem Hubschrauber.

STICHWÖRTER
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