Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 14. Mai 2020

14.05.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Kritik an Auftritt von Kanzler Sebastian Kurz in Vorarlberg

Bundeskanzler Sebastian Kurz ist zum ersten Mal seit 10 Wochen außerhalb von Wien in der Öffentlichkeit aufgetreten. Er hielt eine Rede im Kleinwalsertal im Bundesland Vorarlberg.

Auf einem Video von dem Auftritt sieht man viele Menschen, die sich nicht an die Abtands-Regeln gehalten haben. Bundeskanzler Kurz ging durch die Menschenmenge durch, um auf die Bühne zu kommen. Deshalb gibt es jetzt Kritik von der Partei NEOS und den Parteien SPÖ und FPÖ. Sie meinen, der Bundeskanzler soll sich so wie alle anderen Menschen an die Corona-Regeln halten.

Ab Juni werden vielleicht weitere Corona-Regeln gelockert

Die strengen Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus werden nun gelockert. Am Freitag öffnen wieder die Lokale, am Montag die Schulen. Im Juni könnten dann noch mehr Corona-Regeln gelockert werden. Das hat Gesundheits-Minister Rudolf Anschober angekündigt.

Denn in den meisten Bezirken Österreichs gibt es seit 2 Wochen nur ganz wenige oder gar keine neuen Infektionen mit dem Corona-Virus. Damit ist Österreich fast coronafrei. Wenn das im Juni so bleibt, dann kann man weitere Regeln lockern, sagte Anschober.

Für Messen in Kirchen und im Freien gibt es nun Corona-Regeln

In Österreich darf man ab Freitag wieder für Gottesdienste in die Kirche gehen. Allerdings gibt es nun Regeln in den Messen, damit sich niemand mit dem Corona-Virus ansteckt. Zum Beispiel dürfen bei Hochzeiten und Taufen maximal 10 Familien-Mitglieder dabei sein.

Außerdem muss in der Kirche und im Freien immer ein Meter Abstand gehalten werden zu Personen, mit denen man nicht zusammenlebt. In der Kirche muss es auch Desinfektions-Mittel geben. Man muss auch in der Kirche eine Schutzmaske tragen, aber nicht im Freien.

Kein Rückgang bei Keller-Einbrüchen während Corona-Krise

Während der Corona-Krise gab es in Österreich weniger Einbrüche in Wohnungen und Häuser als sonst. Die Zahl der Einbrüche in Keller ist aber nicht zurückgegangen. Das hat die Polizei bekanntgegeben.

Warum es nicht weniger Keller-Einbrüche gibt, weiß man nicht genau. Die Polizei vermutet, dass Keller-Einbrüche vor allem von Drogensüchtigen verübt werden. Die suchen nach Dingen, die man leicht verkaufen kann. Das sind zum Beispiel Fahrräder, die meistens im Keller abgestellt werden.

Sprachstufe A2:

Bundeskanzler Kurz wird nach einem Auftritt in Vorarlberg kritisiert

Bundes-Kanzler Sebastian Kurz hat

im Bundesland Vorarlberg

eine Rede gehalten.

Dabei haben sich viele Menschen

nicht an die Abstands-Regeln

wegen dem Corona-Virus gehalten.

Kurz ging durch die Menschen-Menge.

Deshalb wird er jetzt von den Parteien

NEOS, SPÖ und FPÖ kritisiert.

Sie finden, dass der Bundes-Kanzler

auch die Regeln einhalten sollte.

Vielleicht gibt es ab Juni weniger Corona-Regeln

In Österreich werden die Ansteckungen

mit dem Corona-Virus immer weniger.

Seit 2 Wochen haben sich in den meisten

Bezirken von Österreich nur ganz wenige

Menschen oder sogar niemand angesteckt.

Wenn das so bleibt, dann kann man im Juni

vielleicht viele Corona-Regeln abschaffen.

Das hat der Gesundheits-Minister

Rudolf Anschober gesagt.

Es gibt in Kirchen nun Corona-Regeln

Ab Freitag kann man in Österreich

wieder in die Kirche zur Messe gehen.

Dabei muss man sich aber

an neue Corona-Regeln halten.

Zum Beispiel muss man einen Meter

Abstand halten zu allen Menschen,

mit denen man nicht zusammenlebt.

Es muss auch Desinfektions-Mittel

in der Kirche geben.

Zu Hochzeiten und Taufen dürfen

nur 10 Familien-Mitglieder kommen.

In der Kirche muss man auch

eine Schutzmaske tragen.

Draußen muss man das aber nicht.

Es gibt immer noch viele Keller-Einbrüche

In der Corona-Krise hat es in Österreich

weniger Einbrüche in Häuser

und in Wohnungen gegeben.

Aber Einbrüche in Keller hat es

genau so viele wie sonst gegeben.

Das hat die Polizei gesagt.

Warum es immer noch so viele Einbrüche

in Keller gibt, weiß man nicht genau.

Die Polizei glaubt, dass vor allem

Drogen-Süchtige in Keller einbrechen.

Sie stehlen vor allem Dinge,

die man leicht verkaufen kann.

Das sind zum Beispiel Fahrräder.

Und die werden oft im Keller abgestellt.

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