Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 16. März 2020

16.03.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Maßnahmen gegen Corona-Virus bleiben für diese Woche

Um die Verbreitung des Corona-Virus zu stoppen, hat die österreichische Regierung mehrere Maßnahmen getroffen. So sind zum Beispiel Spielplätze gesperrt. Es sollen nur wirklich notwendige Dinge gemacht werden, etwa Einkaufen oder Arbeiten. Restaurants werden geschlossen. Diese und weitere Maßnahmen gelten für diese Woche. Das hat Bundeskanzler Sebastian Kurz gesagt.

Schulen und Kindergärten sperren nicht zu. Es sollen aber nur Kinder dorthin gebracht werden, die sonst nicht betreut werden können. Am Montag wurden auch nur wenige Kinder in die Schulen gebracht. So waren in rund 50 Wiener Schulen höchstens 20 Schüler in einer Schule. In manche Neuen Mittelschulen kam gar kein Schüler. Auch in Kärnten und in der Steiermark waren nur wenige Kinder in den Schulen.

In Österreich sind mehr als 1.000 Menschen am Corona-Virus erkrankt. Ein Corona-Todesfall wurde bisher vom Gesundheitsministerium bestätigt. Bei 2 weiteren Menschen besteht der Verdacht, dass sie auch durch den Corona-Virus gestorben sind.

Trotz Corona-Krise gibt es in Österreich genug Bargeld

In den letzten Tagen haben die Österreicher fast 3 Mal so viel Bargeld abgehoben wie sonst. Trotzdem muss sich niemand Sorgen machen. Auch wegen der Corona-Krise geht das Bargeld nicht aus. Denn die österreichischen Banken haben genug Bargeld. Die insgesamt 9.000 Bankomaten werden sofort nachgefüllt, wenn es notwendig ist.

Auch alle Überweisungen werden ganz normal funktionieren. Das hat der österreichische Finanz-Minister Gernot Blümel erklärt. Auch hohe Vertreter der Nationalbank und der österreichischen Banken sagten das Gleiche.

Sprachstufe A2:

Die Regeln gegen den Corona-Virus gelten für diese Woche

Der Corona-Virus soll sich in Österreich

nicht weiter verbreiten.

Dafür hat die österreichische Regierung

neue Regeln gemacht.

Zum Beispiel werden

alle Restaurants geschlossen.

Man soll auch daheim bleiben.

Nur mehr sehr dringende Sachen

soll man machen.

Zum Beispiel einkaufen

oder arbeiten gehen.

Diese Regeln sollen

die ganze Woche lang so gelten.

Das hat Bundeskanzler

Sebastian Kurz gesagt.

Schulen und Kindergärten haben nicht zu.

Die Kinder sollen aber zu Hause bleiben.

Können die Eltern nicht auf die Kinder

aufpassen, dann können die Kinder

aber schon in die Schule gehen.

Am Montag sind nur wenige Kinder

in die Schulen gekommen.

In manchen Schulen war gar kein Schüler.

In Österreich hat der Virus

mehr als 1.000 Menschen krank gemacht.

1 Toter durch die Krankheit wurde

vom Gesundheitsministerium bestätigt.

Es sollen aber noch 2 weitere Menschen

an dem Virus gestorben sein.


In Österreich gibt es genug Bargeld

Viele Menschen in Österreich haben

Angst vor dem Corona-Virus.

Vielleicht deshalb haben die Menschen

in letzter Zeit viel mehr Bargeld

abgehoben als sonst.

Man muss aber keine Angst haben,

dass das Bargeld ausgeht.

Denn es gibt in

Österreich genug Bargeld.

Und wenn ein Bankomat einmal leer ist,

dann wird er schnell wieder gefüllt.

Niemand in Österreich muss sich also

wegen dem Bargeld Sorgen machen.

Auch Geld-Überweisungen werden

ganz normal funktionieren.

Das hat der österreichische Finanz-Minister

Gernot Blümel gesagt.

Erklärung: Bargeld

Bargeld sind Geld-Scheine und Geld-Münzen.

Man bekommt Bargeld bei der Bank

oder bei Bankomaten.

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Wien  |
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