Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 17. Juni 2020

17.06.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Peking verschärft wieder Corona-Maßnahmen

In der chinesischen Hauptstadt Peking gibt es wieder mehr neue Corona-Fälle. Bisher haben sich 137 Menschen mit dem Virus infiziert. Seit Februar haben sich in Peking nicht mehr so viele Leute angesteckt. Die neuen Infektionen sollen auf einem großen Markt passiert sein.

Um das Corona-Virus einzudämmen, verschärft die Stadt die Sicherheits-Maßnahmen. Es starten weniger Flüge und Züge von Peking. Viele Bezirke in Peking haben Schulen und Sportplätze wieder geschlossen. Außerdem sollen jetzt viele Menschen auf das Corona-Virus getestet werden.

Nordkorea will Soldaten in die entmilitarisierte Zone schicken

Vor rund einem Jahr haben sich die Beziehungen zwischen Nordkorea und Südkorea verbessert. Aber in den letzten Monaten hat sich der Streit zwischen den beiden Ländern wieder verschärft. Nun hat Nordkorea gedroht, Soldaten in die entmilitarisierte Zone einmarschieren zu lassen.

Die entmilitarisierte Zone ist ein Gebiet, in dem niemand Soldaten stationieren darf. Diese Zone liegt an der Grenze zwischen Nordkorea und Südkorea. Die beiden Länder hatten sich im Jahr 2018 auf diese entmilitarisierte Zone geeinigt.

Vor einigen Tagen wurden aus Südkorea Ballons mit Propaganda-Flugblättern nach Nordkorea geschickt. Daraufhin sprengte Nordkorea ein Verbindungs-Büro in der nordkoreanischen Stadt Kaesong in die Luft. Das Verbindungs-Büro sollte eigentlich die Beziehungen zwischen Nordkorea und Südkorea verbessern.

Erklärung: Nordkorea

Das Land Nordkorea ist mit vielen anderen Ländern wie den USA, Südkorea oder Japan verfeindet. Das liegt auch daran, dass Nordkorea Raketen baut und mit Atomwaffen droht. Der Machthaber Kim Jong-un von Nordkorea ärgerte US-Präsident Donald Trump und Südkorea mit Raketentests..

Erklärung: Nordkorea und Südkorea

Die Länder Nordkorea und Südkorea in Asien waren vor vielen Jahrzehnten einmal ein einziges Land. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Süden von Korea von den USA besetzt. Russland besetzte den Norden von Korea.

Es kam dann zum Krieg zwischen dem Süden und dem Norden von Korea. Viele Menschen starben. Das Land wurde nach einem Waffen-Stillstand aufgeteilt und viele Familien wurden getrennt. Es gibt offiziell keinen Frieden zwischen den beiden Ländern.

Neue Videos bei Ermittlung zu Ibiza-Video aufgetaucht

Bei den Ermittlungen zum Ibiza-Video sind jetzt mehr Videos gefunden worden. Unter anderem gibt es ein Video von Ex-FPÖ-Politiker Johann Gudenus. Darin sieht man, wie Gudenus sich mit den Machern des Ibiza-Videos trifft. Laut den Ermittlern wurde er dabei offenbar beim Konsum von Kokain gefilmt. Kokain ist eine illegale Droge. Das heißt, dass man sie nicht nehmen darf.

Gudenus selbst sagt, dass ein Verfahren gegen ihn in diesem Fall eingestellt wurde. Heinz-Christian Strache, der auch in dem Ibiza-Video zu sehen ist, zeigt sich von Gudenus enttäuscht. Er sagt, dass er von einem möglichen Drogen-Konsum nichts gewusst hat.

Erklärung: Ibiza-Video

Im Mai vorigen Jahres ist ein geheim aufgenommenes Video veröffentlicht worden. Das Video wurde im Jahr 2017 auf der spanischen Insel Ibiza aufgenommen. In dem Video spricht der damalige Vizekanzler Heinz-Christian Strache von der Partei FPÖ mit einer angeblichen russischen Geldgeberin.

Er verspricht ihr, dass sie Aufträge vom Staat bekommt, wenn die FPÖ in die Regierung kommt. Solche Abmachungen sind aber verboten. Als Folge von dem Video trat Strache als Vizekanzler und als Chef von der FPÖ zurück.

Die Wiener Innenstadt wird bis Herbst autofrei

Viele Menschen in Wien wünschen sich ein Stadtzentrum ohne Auto-Verkehr. Diesen Wunsch wollen nun die zuständigen Politiker in Wien erfüllen. Bis Herbst soll der erste Wiener Bezirk - das ist die Innenstadt rund um Stephansdom und Hofburg - weitgehend autofrei werden. Darauf haben sich die Vize-Bürgermeisterin Birgit Hebein von den Grünen und der Chef des ersten Bezirks Markus Figl geeinigt.

Es wird aber auch Ausnahmen für Autofahrer geben. So dürfen Bewohner der Innenstadt zu ihrer Wohnung oder Garage fahren. Auch Menschen, die Waren für Geschäfte anliefern, dürfen mit dem Auto in den ersten Bezirk fahren.

Ausnahmen gibt es natürlich auch für die Polizei, für Taxis, für Linien-Busse und für Menschen mit Behinderung. Auf der Wiener Ringstraße, die um den ersten Bezirk führt, darf man ganz normal fahren wie bisher.

Sprachstufe A2:

In Peking gibt es wieder strengere Maßnahmen wegen dem Corona-Virus

In Chinas Hauptstadt Peking gibt es

wieder mehr neue Corona-Virus-Fälle.

Bisher haben sich 137 Menschen

mit dem Virus angesteckt.

Die neuen Ansteckungen sollen

auf einem großen Markt passiert sein.

Damit sich der Virus nicht wieder

ausbreitet, gibt es in Peking

jetzt strenge Maßnahmen.

Zum Beispiel wurden

viele Schulen geschlossen.

Außerdem gehen jetzt viel

weniger Flüge und Züge.

Es sollen jetzt auch viele Menschen

auf den Corona-Virus getestet werden.

Nordkorea droht Südkorea mit dem Militär

Die Länder Nord-Korea und Süd-Korea

streiten sich schon seit vielen Jahren.

Vor rund einem Jahr haben sie weniger

gestritten und mehr mit einander geredet.

Aber jetzt streiten sie wieder mehr.

Südkorea schickte Ballons

mit Flugblättern nach Nord-Korea.

Auf den Flug-Blättern stehen Lügen,

sagt Nord-Korea.

Nord-Korea ärgerte sich darüber sehr

und sprengte ein Büro in die Luft.

In dem Büro sollten Nord-Korea und

Süd-Korea mehr mit einander reden.

Jetzt hat Nord-Korea gedroht, dass es

Militär in die sogenannte

entmilitarisierte Zone schickt.

Das ist ein Gebiet zwischen Nord-Korea

und Süd-Korea, wo kein Militär sein darf.

Erklärung: Nord-Korea und Süd-Korea

Die Länder Nord-Korea und Süd-Korea

liegen in Asien.

Sie waren vor vielen Jahrzehnten

einmal ein einziges Land.

Nach dem 2. Weltkrieg besetzten

die USA den Süden von Korea.

Russland besetzte den Norden von Korea.

Bald gab es einen Krieg zwischen

dem Süden und dem Norden von Korea.

Viele Menschen starben in dem Krieg.

Nach dem Krieg wurde das Land

in Süd-Korea und Nord-Korea aufgeteilt.

Bis heute gibt es keinen offiziellen

Frieden zwischen den beiden Ländern.

Erklärung: Nord-Korea

Das Land Nord-Korea ist mit

vielen anderen Ländern verfeindet.

Zum Beispiel mit den USA,

Süd-Korea und Japan.

Das liegt auch daran,

dass Nord-Korea Raketen baut

und mit Atom-Waffen droht.

Nord-Korea machte auch Raketen-Test.

Darüber ärgern sich die USA

und Südkorea sehr.

Bei Ermittlungen zum Ibiza-Video wurden neue Videos gefunden

Bei den Ermittlungen zum Ibiza-Video

sind jetzt mehr Videos gefunden worden.

Unter anderem gibt es ein Video

von Ex-FPÖ-Politiker Johann Gudenus.

Darin sieht es so aus, als ob Gudenus

gerade Kokain nimmt.

Kokain ist eine illegale Droge.

Man darf sie nicht nehmen.

Der Anwalt von Gudenus sagt,

dass die Ermittlungen gegen Gudenus

deswegen eingestellt wurden.

Der Politiker Heinz-Christian Strache

ist auch in dem Ibiza-Video zu sehen.

Strache sagt, dass er

von Gudenus enttäuscht ist.

Strache sagt auch: Er hat von einem

möglichen Drogen-Konsum nichts gewusst.

Erklärung: Ibiza-Video

Das Ibiza-Video wurde im Jahr 2017

heimlich auf der Insel Ibiza aufgenommen.

Die Insel Ibiza gehört zu Spanien.

In dem Video sieht man unter anderem

Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus

von der FPÖ.

Strache spricht mit einer angeblichen

russischen Geld-Geberin über

verbotene Partei-Spenden für die FPÖ.

Wegen dem Ibiza-Video beendete die ÖVP

die gemeinsame Regierung mit der FPÖ.

Außerdem musste Strache als Vizekanzler

und als Chef von der FPÖ aufhören.

In der Wiener Innenstadt dürfen bald kaum noch Autos fahren

In Wien wünschen sich viele Menschen

ein Stadt-Zentrum ohne Auto-Verkehr.

Die Innenstadt in Wien ist der 1. Bezirk.

Er heißt auch Innere Stadt.

Bis Herbst sollen im 1. Bezirk

kaum noch Autos fahren.

Das haben die Vize-Bürgermeisterin

Birgit Hebein und der Bezirks-Chef

der Inneren Stadt Markus Figl gesagt.

Ab Herbst sollen nur noch wenige

Autos im 1. Bezirk fahren.

Wer dort wohnt oder eine Garage hat,

darf mit dem Auto dorthin fahren.

Wer Waren für Geschäfte in der Innenstadt

liefert, darf auch das Auto benützen.

Ausnahmen gibt es auch für die Polizei,

für Taxis, für Linien-Busse und

für Menschen mit Behinderung.

Auf der Wiener Ring-Straße,

die um den ersten Bezirk führt,

darf man ganz normal fahren wie bisher.

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