Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 17. November 2020

17.11.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Österreich ist wieder im Lockdown

Seit Dienstag ist Österreich zum zweiten Mal in einem Corona-Lockdown. Die Schulen haben auf Lernen daheim umgestellt und die meisten Geschäfte müssen schließen. Auch Friseure sind geschlossen. Es gelten Ausgangsbeschränkungen rund um die Uhr.

Die Menschen dürfen das Haus nur für bestimmte Zwecke verlassen. Dazu gehört die Fahrt in die Arbeit, der Einkauf von Lebensmitteln oder der Arztbesuch. Man darf sich aber auch im Freien zur Erholung aufhalten, zum Beispiel für Spaziergänge oder zum Joggen.

Mit dem Lockdown soll in den Spitälern die Triage verhindert werden, weil die Spitäler zu voll sind. Triage bedeutet, dass Ärzte entscheiden müssen, wer noch die bestmögliche Behandlung bekommt. Der Lockdown gilt vorerst bis einschließlich 6. Dezember.

Erklärung: Lockdown

Lockdown ist ein englisches Wort. Bei einem Lockdown werden in einem Land oder in einer Region das wirtschaftliche und öffentliche Leben eingeschränkt. Dabei können Geschäfte, Schulen und Restaurants geschlossen werden. Es kann aber auch Ausgangssperren geben.

Arbeitslosigkeit in Österreich steigt weiter

Die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie machen immer mehr Menschen in Österreich arbeitslos. Derzeit haben 443.465 Menschen keine Arbeit. Das sind um 6.044 mehr als in der Vorwoche. Das hat Arbeitsministerin Christine Aschbacher bekanntgegeben.

Die Kurzarbeit hat noch stärker zugenommen als die Arbeitslosigkeit. Derzeit sind 170.137 Menschen in Kurzarbeit. Das sind rund 37.000 mehr als noch in der Vorwoche. Durch den neuen Lockdown werden Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit wahrscheinlich weiter steigen.

Erklärung: Kurzarbeit

Die Kurzarbeit soll Firmen und ihren Mitarbeitern helfen. Bei der Kurzarbeit arbeiten die Mitarbeiter weniger. Ihr Geld bekommen sie dabei vom Staat und nicht von den Firmen. Das hilft den Firmen, weil sie viel Geld sparen. Sie müssen ihre Mitarbeiter dann nicht kündigen.

Keine Änderungen beim Zugverkehr innerhalb von Österreich

Die Österreichischen Bundesbahnen ÖBB werden im neuen Lockdown in Nah-Verkehr ganz normal fahren. Beim letzten Lockdown war das nicht so. Auch im Fern-Verkehr innerhalb von Österreich kann man weiterhin normal mit dem Zug fahren. Der Transport von Waren ist auch planmäßig unterwegs.

Beim Fern-Verkehr ins Ausland wird es Einschränkungen geben. Es werden keine Züge mehr von Villach in Kärnten nach Venedig in Italien fahren. Das bleibt vorerst bis Dezember so. Bei den Zugverbindungen von München über Innsbruck nach Verona in Italien fahren nur noch ungefähr halb so viele Züge. Außerdem sind die Nachtzug-Verbindungen der ÖBB eingestellt.

Goldener Kragenbär in Vietnam aus Käfig gerettet

Im asiatischen Land Vietnam haben Tierschützer insgesamt 7 Bären aus 2 Bärenfarmen gerettet. Darunter auch eine seltene goldene Kragenbärin. Die Tiere wurden fast 20 Jahre lang in winzigen Käfigen gehalten und schrecklich behandelt.

Für die Tierschützer der Tierschutz-Organisation Vier Pfoten war der Einsatz zur Zeit der Corona-Krise und wegen schweren Überschwemmungen besonders schwierig. Aber am Wochenende kamen alle 7 Bären in ihr neues Zuhause im Bärenwald Ninh Binh.

Erklärung: Bärenfarm

Auf Bärenfarmen in Asien werden Bären in engen Käfigen gehalten und für chinesische Medizin wird ihnen Gallensaft entnommen. Die Tiere sterben in der Gefangenschaft oft nach wenigen Jahren.

Sprachstufe A2:

Seit Dienstag ist Österreich wieder im Lockdown

Seit Dienstag ist Österreich wieder

in einem strengen Lockdown.

Das heißt, die meisten Geschäfte

und auch die Frisöre sind zu.

Alle Schüler müssen wieder

zu Hause unterrichtet werden.

Es gibt auch rund um die Uhr

Ausgangs-Beschränkungen.

Das heißt, man darf nur noch aus

bestimmten Gründen hinaus gehen.

Zum Beispiel zum Einkaufen oder

wenn man zum Arzt geht.

In die Arbeit fahren

darf man natürlich auch.

Man darf aber auch nach draußen,

um sich zu erholen.

Zum Beispiel zum Spazierengehen.

Mit dem Lockdown will die Regierung

verhindern, das die Spitäler

zu voll werden.

Der Lockdown soll bis

zum 6. Dezember dauern.

Erklärung: Lockdown

Bei einem Lockdown wird

in einem Land oder in einer Region

das Leben eingeschränkt.

Dabei können Geschäfte, Schulen

und Lokale geschlossen werden.

Damit will man Menschen

vor dem Corona-Virus schützen.

Ein Lockdown ist aber

sehr schlecht für die Wirtschaft.

In Österreich ist die Arbeitslosigkeit weiter gestiegen

Wegen den Maßnahmen gegen den Corona-Virus

gibt es wieder mehr Arbeitslose.

Derzeit haben rund 443.000 Menschen

in Österreich keine Arbeit.

Das sind um rund 6.000 mehr

als in der vergangenen Woche.

Das hat die Arbeits-Ministerin

Christine Aschbacher gesagt.

Es gibt jetzt viel mehr Kurz-Arbeiter.

Derzeit sind in Österreich rund

170.000 Menschen in Kurz-Arbeit.

Das sind rund 37.000 mehr

als vor einer Woche.

Wegen dem neuen Lockdown

wird es wahrscheinlich noch mehr

Arbeitslose und Kurz-Arbeiter geben.

Erklärung: Kurz-Arbeit

Die Kurz-Arbeit gibt es, damit nicht

noch mehr Menschen ihre Arbeit verlieren.

Bei der Kurz-Arbeit behalten

die Menschen ihre Arbeit.

Sie arbeiten aber weniger als sonst.

Ihr Geld bekommen sie aber nicht mehr

von den Firmen, sondern vom Staat.

Die Firmen sparen dadurch viel Geld und

müssen ihre Mitarbeiter nicht entlassen.

Der Zug-Verkehr in Österreich geht im Lockdown normal weiter

Ab Dienstag ist in Österreich

wieder ein Lockdown.

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB)

haben bereits darauf reagiert.

Im Nah-Verkehr sollen die Züge

ganz normal fahren.

Das heißt, die österreichischen Züge

fahren innerhalb von Österreich

normalen zu ihren Zielen.

Beim Fern-Verkehr wird es aber

Einschränkungen geben.

Zum Beispiel werden keine Züge mehr

von Villach nach Venedig

in Italien fahren.

Das bleibt auch erst einmal

bis Dezember so.

Erklärung: Nah-Verkehr und Fern-Verkehr

Beim Nah-Verkehr geht die Reise

nicht weit.

Man ist schnell an seinem Reiseziel.

Beim Nah-Verkehr bleibt man oft

im eigenen Land.

Beim Fern-Verkehr hingegen reist man oft

in ein anderes Land.

Man fährt deshalb auch länger.

In Vietnam konnte ein Goldener Kragenbär gerettet werden

Im Land Vietnam in Asien wurden

7 Bären aus 2 Bärenfarmen gerettet.

Unter den Bären ist auch eine

goldene Kragenbärin.

Die Tiere waren fast 20 Jahre lang

in viel zu kleinen Käfigen.

Tierschützer konnten sie aber befreien.

Die Bären kamen am Wochenende

in einen Bärenwald.

Das ist ihr neues Zuhause.

Erklärung: Bärenfarm

Auf Bärenfarmen in Asien werden

Bären in engen Käfigen gehalten.

Dort entnimmt man ihnen

zum Beispiel Körper-Flüssigkeiten.

Damit wird dann

chinesische Medizin hergestellt.

Die Bären sterben dadurch

oft schon nach wenigen Jahren.

STICHWÖRTER
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