Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 18. Mai 2020

18.05.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Der Schicht-Betrieb an Schulen hat am Montag begonnen

In Österreich haben am Montag die Schulen nach 9 Wochen wieder geöffnet. Allerdings nur im Schicht-Betrieb. Das heißt, dass die Hälfte der rund 700.000 Schüler abwechselnd in den Unterricht gehen. Das häufigste Modell in Schulen ist nun, dass die eine Hälfte der Schul-Klasse von Montag bis Mittwoch zur Schule geht und die andere Hälfte geht am Donnerstag und Freitag. In der nächsten Woche ist es dann umgekehrt.

Der Schultag der Kinder beginnt damit, dass sie sich alle die Hände waschen und desinfizieren. In der Schule muss eine Schutz-Maske getragen werden. Erst am Platz in der Klasse darf die Maske abgenommen werden. Es gibt auch keine Schularbeiten, keinen Turn-Unterricht und keinen Nachmittags-Unterricht mehr.

Aufregung um Corona-Ansteckungen in Wien

Wegen des Corona-Virus sind in Wien Hunderte Menschen in Quarantäne. Im Post-Zentrum in Wien-Inzersdorf wurden nämlich 70 Mitarbeiter entdeckt, die sich mit dem Virus angesteckt haben. Im Post-Zentrum Hagenbrunn in Niederösterreich haben sich 63 Mitarbeiter angesteckt, die in Wien wohnen. Deshalb mussten die Angesteckten und ihre Familien in Quarantäne.

Innen-Mnister Karl Nehammer von der ÖVP kritisierte deshalb die Gemeinde Wien. Er sagte, die Infektionen in Wien seien Grund zur Sorge. Gesundheits-Minister Rudolf Anschober von den Grünen nahm die Gemeinde Wien aber in Schutz. Er sagte, dass in Wien keine besondere Gefahr besteht.

Erklärung: Quarantäne

Quarantäne bedeutet, dass man nicht mit anderen Menschen in Kontakt kommen darf. Man wird von allen anderen Menschen getrennt. Das passiert, wenn man eine schwere oder ansteckende Krankheit hat oder wenn vermutet wird, dass man sie hat. Mit der Quarantäne will man verhindern, dass andere Menschen angesteckt werden.

Der Handel drängt auf eine Lockerung der Masken-Pflicht

Wegen der Corona-Krise müssen Verkäufer und Kunden im Handel Schutz-Masken tragen. Viele Verkäufer und Verkäuferinnen finden es sehr lästig, den ganzen Tag eine Maske zu tragen. Auch viele Kunden beschweren sich über die Masken-Pflicht in Geschäften. Das hat Peter Buchmüller gesagt. Er ist ein Vertreter der Händler.

Buchmüller sagt, dass sich die Politik bald etwas einfallen lassen muss. Er kann sich vorstellen, dass das Tragen von Masken in Geschäften bald nur noch freiwillig ist.

Mehrere Länder lockern ihre Corona-Beschränkungen

In vielen Ländern gibt es wegen der Corona-Krise strenge Regeln. Da aber immer weniger Menschen sich mit dem Corona-Virus anstecken oder daran sterben, werden einige der Regeln zurück genommen.

So haben in Italien zum ersten Mal seit 2 Monaten Gasthäuser, Kaffeehäuser und Friseursalons wieder offen. Auch dürfen die Italiener wieder Freunde und Gottesdienste besuchen. In den Ländern Belgien, Griechenland, Spanien, Irland und Portugal werden ebenfalls Corona-Regeln zurück genommen. So darf man auch in Spanien wieder in Kaffeehäuser gehen und Freunde und Verwandte treffen.

Sprachstufe A2:

In den Schulen hat der abwechselnde Schul-Unterricht begonnen

Seit Montag haben die Schulen

in Österreich nach 9 Wochen

wieder geöffnet.

Rund die Hälfte der 700.000 Schüler

gehen nun wieder in die Schule.

Das tun sie aber abwechselnd.

Ein Teil der Schul-Klasse geht von Montag

bis Mittwoch in die Schule.

Der andere Teil am Donnerstag

und am Freitag.

In der nächsten Woche

ist es dann umgekehrt.

Für die Kinder beginnt der Schultag

damit, dass sie sich die Hände waschen

und desinfizieren.

Die Schüler müssen eine

Schutz-Maske tragen.

Die dürfen sie dann erst an ihrem Platz

in der Klasse abnehmen.

Einige Unterrichts-Fächer fallen

auch aus.

Zum Beispiel der Turn-Unterricht.

In Wien sind Hunderte Menschen in Quarantäne

In einem Zentrum von der Post in Wien

haben sich 70 Mitarbeiter

mit dem Corona-Virus angesteckt.

In einem Post-Zentrum in Niederöstereich

haben sich 63 Mitarbeiter angesteckt.

Diese 63 Mitarbeiter wohnen in Wien.

Alle diese Menschen und ihre Familien

mussten deshalb in Quarantäne.

Innen-Minister Karl Nehammer sagte,

dass man sich wegen den Ansteckungen

in Wien Sorgen machen muss.

Gesundheits-Minister Rudolf Anschober

findet das aber nicht.

Er sagte: In Wien gibt es keine

besondere Corona-Gefahr.

Erklärung: Quarantäne

Quarantäne bedeutet, man wird

von allen anderen Menschen getrennt.

Das passiert, wenn man eine schwere

und ansteckende Krankheit hat.

Oder wenn vermutet wird,

dass man so eine Krankheit hat.

Mit der Quarantäne will man verhindern,

dass andere Menschen angesteckt werden.

Händler wollen die Masken-Pflicht in Geschäften lockern

Wegen dem Corona-Virus muss man

in Geschäften Masken tragen.

Das gilt für Verkäufer und Kunden.

Die Verkäufer und Verkäuferinnen müssen

die Masken den ganzen Tag lang tragen.

Viele von ihnen finden das sehr lästig.

Auch viele Kunden finden die Masken

lästig und beschweren sich darüber.

Das hat Peter Buchmüller gesagt.

Er ist ein Vertreter von den Händlern.

Buchmüller sagt auch: Die Politik

muss sich etwas einfallen lassen.

Er will, dass man in Geschäften

keine Maske mehr tragen muss.

Die Masken sollen freiwillig sein.

Das heißt: Wer will, trägt eine Maske.

Und wer nicht will, trägt keine.

In vielen Ländern werden die Corona-Regeln gelockert

Wegen dem Corona-Virus gibt es in

fast ganz Europa viele strenge Regeln.

Diese Regeln sollen verhindern, dass sich

noch mehr Menschen anstecken.

Nun gibt es aber immer weniger Tote

durch den Corona-Virus.

Es stecken sich auch immer weniger

Menschen mit dem Virus an.

Darum haben jetzt einige Länder ihre

Corona-Regeln gelockert.

In Italien zum Beispiel dürfen

zum ersten Mal seit 2 Monaten

Lokale und Friseure wieder offen haben.

Die Menschen in Italien dürfen

nun auch wieder Freunde besuchen

und in die Kirche gehen.

In den Ländern Belgien, Griechenland,

Spanien, Irland und Portugal werden

auch die Corona-Regeln gelockert.

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