Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 19. Mai 2020

19.05.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Andrea Mayer ist die neue Staats-Sekretärin für Kunst und Kultur

Andrea Mayer ist am Dienstag zur Staats-Sekretärin für Kunst und Kultur ernannt worden. Sie ist die Nachfolgerin von Ulrike Lunacek. Lunacek hat am Freitag ihr Amt zurückgelegt.

Lunacek wurde für ihre Arbeit oft kritisiert. Künstler werfen Lunacek vor, dass sie sich nicht besonders gut für die Künstler eingesetzt hat. Künstler sind von der Corona-Krise stark betroffen. Weil zum Beispiel Konzerte aus Sicherheitsgründen verboten wurden, verdienen die Künstler kein Geld.

Andrea Mayer hat schon früher im Bereich Kunst und Kultur gearbeitet. Das heißt, sie weiß, was Künstler brauchen. Am Mittwoch wird sie für ihr neues Amt von Bundespräsident Alexander Van der Bellen angelobt.

Österreich will Grenzen gemeinsam mit Nachbar-Ländern öffnen

Österreich, Tschechien, die Slowakei und Ungarn sind Nachbarländer. Sie wollen Mitte Juni ihre Grenzen zu einander gemeinsam vollständig öffnen. Das hat Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg am Dienstag erklärt.

Über die gemeinsame Öffnung der Grenzen wird man vielleicht schon nächste Woche entscheiden. Dann soll auch das genaue Datum bekannt gegeben werden, sagte Schallenberg. Österreich hat bisher nur mit Deutschland und mit der Schweiz die vollständige Öffnung der Grenzen ab Mitte Juni vereinbart.

Zahl der Arbeitslosen geht zurück

Die Arbeitslosigkeit in Österreich sinkt langsam. Am 18. Mai waren in Österreich 532.693 Menschen arbeitslos. Mitte April waren es noch um 55.500 Arbeitslose mehr. Das hat Arbeits-Ministerin Christine Aschbacher am Dienstag erklärt. Dazu kommen rund 1,3 Millionen Menschen, die wegen der Corona-Krise in Kurzarbeit sind.

Vor allem am Bau ging die Arbeitslosigkeit zurück. Dort gab es Mitte Mai um rund 25.000 Arbeitslose weniger als Mitte April.

Erklärung: Kurzarbeit

Die Kurz-Arbeit soll Firmen und ihren Mitarbeitern helfen. Bei der Kurz-Arbeit arbeiten die Mitarbeiter weniger. Ihr Geld bekommen sie dabei vom Staat und nicht von den Firmen. Das hilft den Firmen, weil sie viel Geld sparen. Sie müssen ihre Mitarbeiter dann nicht kündigen.

Hotels öffnen am 29. Mai wieder

In Österreich öffnen am 29. Mai die Hotels wieder. Dann dürfen sie auch ihre Hotel-Restaurants, Wellness-Angebote und Räume für Seminare anbieten. An den Seminaren dürfen nur maximal 100 Menschen teilnehmen. Die Hotel-Gäste müssen aber Abstand zu einander halten. Im Eingangsbereich der Hotels muss man immer eine Schutzmaske tragen.

Auch Seilbahnen und Schutzhütten in den Bergen dürfen den Betrieb wieder aufnehmen. In Schutzhütten muss es in den Schlafsälen 2 Meter Abstand zwischen Personen geben, die sonst nicht miteinander leben. Oder aber die Schlafplätze werden voneinander getrennt. Die Sicherheits-Maßnahmen für Seilbahnen müssen noch ausgearbeitet werden.

Sprachstufe A2:

Andrea Mayer ist die Nachfolgerin von Ulrike Lunacek

Ulrike Lunacek war die Staats-Sekretärin

für Kunst und Kultur.

Am Freitag hat sie aber ihr Amt

zurück gegeben.

Am Dienstag ist die Nachfolgerin

Lunacek vorgestellt worden.

Sie heißt Andrea Mayer.

Lunacek wurde für ihre Arbeit kritisiert.

Künstler werfen ihr vor, dass sie

sich nicht besonders gut

für die Künstler eingesetzt hat.

Künstler sind von der

Corona-Krise stark betroffen.

Zum Beispiel wurden Konzerte verboten.

Deshalb verdienen die Künstler kein Geld.

Andrea Mayer hat früher im Bereich

Kunst und Kultur gearbeitet.

Sie weiß, was Künstler brauchen.

Am Mittwoch fängt sie mit der Arbeit

als Staats-Sekretärin an.

Die Grenzen mit Österreichs Nachbarn werden bald geöffnet

Die Länder Tschechien, die Slowakei

und Ungarn grenzen an Österreich.

Österreich, Tschechien, die Slowakei

und Ungarn sind also Nachbar-Länder.

Diese 4 Länder wollen ihre Grenzen

gemeinsam und gleichzeitig wieder öffnen.

Mitte Juni soll es so weit sein.

Das hat der österreichische Außen-Minister

Alexander Schallenberg gesagt.

Man weiß noch nicht, wann genau

die Grenzen geöffnet werden.

Das wird wahrscheinlich nächste Woche

bekannt gegeben werden.

Es gibt langsam weniger Arbeitslose

Wegen der Corona-Krise haben

viele Menschen ihre Arbeit verloren.

Derzeit sind in Österreich

rund 530.000 Menschen arbeitslos.

Vor einem Monat waren noch

55.000 Menschen mehr arbeitslos.

Das bedeutet, die Arbeitslosigkeit

in Österreich ist zurückgegangen.

Das hat die Arbeits-Ministerin

Christine Aschbacher gesagt.

Vor allem am Bau haben wieder mehr

Menschen eine Arbeit gefunden.

Am Bau gibt es jetzt 25.000 Arbeitslose

weniger als vor einem Monat.

Derzeit sind in Österreich auch

1,3 Millionen Menschen in Kurz-Arbeit.

Erklärung: Kurz-Arbeit

Die Kurz-Arbeit gibt es, damit nicht

noch mehr Menschen ihre Arbeit verlieren.

Bei der Kurz-Arbeit behalten

die Menschen ihre Arbeit.

Sie arbeiten aber weniger als sonst.

Ihr Geld bekommen sie aber nicht mehr

von den Firmen, sondern vom Staat.

Die Firmen sparen dadurch viel Geld und

müssen ihre Mitarbeiter nicht entlassen..

Die österreichischen Hotels sperren Ende Mai wieder auf

Am 29. Mai öffnen in Österreich

die Hotels wieder.

Man kann dann auch wieder

in die Hotel-Restaurants gehen.

Die Erholungs-Programme der Hotels

darf man auch wieder benutzen.

Räume für größere Veranstaltungen

darf man auch wieder verwenden.

Es dürfen dann aber nur 100 Menschen

in diese Räume.

Im Eingangs-Bereich von den Hotels

muss man immer eine Schutz-Maske tragen.

Die Seilbahnen und Schutz-Hütten

in den Bergen machen auch wieder auf.

Die genauen Schutz-Regeln für Seilbahnen

müssen noch ausgearbeitet werden.

In Schutz-Hütten muss man 2 Meter

Abstand halten können.

Das gilt, wenn man sonst nicht mit

den anderen Personen zusammenlebt.

STICHWÖRTER
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