Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 20. Dezember 2019

20.12.2019

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Das Parlament von Großbritannien stimmte dem Brexit zu

Das Parlament von Großbritannien hat am Freitag für den Brexit gestimmt. Damit wird Großbritannien am 31. Jänner 2020 aus der Europäischen Union austreten.

Die konservative Partei von Premier-Minister Boris Johnson entschied zuletzt die Parlaments-Wahl in Großbritannien deutlich für sich. Johnson hatte im Wahlkampf versprochen, den Brexit endlich durchzuführen. Die Konservativen haben im Parlament nun rund 80 Abgeordnete mehr als alle anderen Parteien zusammen. Damit war die Zustimmung für den Brexit am Freitag gesichert.

Erklärung: Brexit

Brexit ist ein kurzer Name für den Austritt von Großbritannien aus der EU. "Br" steht für Britannien und "exit" ist das englische Wort für "Austritt". Der Brexit wurde schon mehrere Male verschoben.

In Australien starben 2 Feuerwehr-Leute bei Busch-Bränden

In Australien kämpft die Feuerwehr gegen starke Busch-Brände. Dabei sind am Donnerstag 2 Feuerwehr-Leute gestorben. Sie sind mit ihrem Feuerwehr-Auto gegen einen Baum gefahren. 3 weitere Feuerwehr-Leute wurden bei dem Unfall verletzt.

In Australien ist gerade Sommer. Es hat mehr als 40 Grad. Das ist ungewöhnlich heiß. In vielen Teilen des Landes gibt es deshalb seit ungefähr 2 Monaten mehr Busch-Brände als gewöhnlich. Die Lösch-Arbeiten sind sehr schwierig und gefährlich. Insgesamt sind wegen der Brände schon 8 Menschen gestorben. Mehr als 800 Häuser wurden zerstört.

Teil-Sperre der Wiener U-Bahn-Linie U1 beendet

Die Teil-Sperre der U-Bahn-Linie U1 in Wien ist beendet. Die U1 wurde wegen einem Brand am vergangenen Montag von der Station Haupt-Bahnhof bis zur Station Schwedenplatz gesperrt. Bei dem Brand wurden wichtige Kabel beschädigt. Diese wurden in den vergangen Tagen von mehr als 100 Mitarbeitern ausgetauscht. Damit konnte die Teil-Sperre schon am Freitag beendet werden und nicht wie vorher gedacht erst am Montag.

Durch die Teil-Sperre der U-Bahn kurz vor Weihnachten war das Stadt-Zentrum von Wien vom Haupt-Bahnhof aus nicht mit der U-Bahn erreichbar. Die Fahrgäste mussten daher auf andere U-Bahn-Linien oder auf die Schnell-Bahn umsteigen.

Umstrittenes Hochhaus in Wien wird nicht gebaut

In Wien war am Heumarkt lange ein 66 Meter hohes Hochhaus geplant. Viele Menschen waren aber dagegen. Sie wollten nicht, dass durch das Hochhaus die Sicht auf das historische Zentrum von Wien verstellt wird. Jetzt hat sich die Stadt Wien mit dem Geld-Geber des Projekts Michael Tojner geeinigt. Das Hochhaus wird nun doch nicht gebaut.

Damit ist auch das UNESCO-Weltkulturerbe für das historische Zentrum von Wien nicht mehr in Gefahr. Die UNESCO hat die Stadt Wien nämlich gewarnt: Wenn das Hochhaus gebaut wird, kann das Zentrum von Wien nicht mehr Weltkulturerbe sein.

Erklärung: Weltkulturerbe

Die UNESCO ist eine internationale Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Die UNESCO verleiht besonders schönen Plätzen und Gegenden den Titel "Weltkulturerbe". Diese Plätze und Gegenden sollen besonders geschützt werden, damit sie möglichst lange erhalten bleiben.

Diebe in Niederösterreich stahlen rund 160.000 Schwedenbomben

In der Nacht auf Donnerstag haben unbekannte Diebe in Niederösterreich einen Lkw mit knapp 160.000 Schwedenbomben gestohlen. Diese kleinen mit Zucker-Schaum gefüllten Schoko-Kuppeln sind eine sehr beliebte Süßigkeit. Der Lkw wurde zwar im Burgenland wieder gefunden. Aber die Diebe hatten die Schwedenbomben schon umgeladen. Von ihnen fehlt bisher jede Spur.

Vor rund einem Monat haben Diebe in Vorarlberg 20 Tonnen Milka-Schokolade gestohlen. Auch die gestohlene Milka-Schokolade ist spurlos verschwunden.

Sprachstufe A2:

Das Parlament von Großbritannien hat den Brexit beschlossen

Der Regierungs-Chef von Großbritannien

heißt Boris Johnson.

Zuletzt gewann Johnson

mit seiner konservativen Partei

die Parlaments-Wahl in Großbritannien.

Dadurch haben die Konservativen nun

eine deutliche Mehrheit im Parlament.

Vor der Wahl versprach Johnson,

dass er den Brexit endlich machen will.

Am Freitag ist der Brexit

mit den Stimmen von den Konservativen

im Parlament beschlossen worden.

Damit wird das Land am 31. Jänner 2020

aus der Europäischen Union austreten.

Erklärung: Brexit

Brexit ist ein erfundenes Wort für den

Austritt von Großbritannien aus der EU.

"Br" steht für Britannien.

"exit" ist ein englische Wort

und heißt auf Deutsch "Austritt".

Der Brexit ist schon

einige Male verschoben worden.

2 Feuerwehr-Leute bei Bränden in Australien gestorben

In Australien kämpft die Feuerwehr

seit 2 Monaten gegen starke Brände.

Dabei sind am Donnerstag

2 Feuerwehr-Leute gestorben.

Sie sind mit ihrem Auto

gegen einen Baum gefahren.

3 weitere Feuerwehr-Leute wurden verletzt.

In Australien ist gerade Sommer.

Es hat mehr als 40 Grad.

Das ist ungewöhnlich heiß.

Deshalb gibt es mehr Brände als normal.

Insgesamt sind wegen der Feuer

schon 8 Menschen gestorben.

Mehr als 800 Häuser wurden zerstört.

Die U-Bahn-Linie U1 in Wien fährt wieder normal

Am Montag ist es in der

Wiener U-Bahn-Station Karlsplatz

zu einem Brand gekommen.

Dabei wurden wichtige Kabel beschädigt.

Seitdem war ein Teil der U1 gesperrt.

Und zwar vom Haupt-Bahnhof

bis zum Schwedenplatz.

Über 100 Mitarbeiter der

Wiener Linien reparierten die Schäden.

Daher konnte die Teil-Sperre der U1

schon am Freitag beendet werden.

Eigentlich war die Teil-Sperre

bis Montag geplant.

Die U1 ist eine wichtige

U-Bahn-Linie in Wien.

Viele Menschen fahren mit der U1

vom Haupt-Bahnhof in die Innenstadt.

In Wien wird ein Hochhaus nun doch nicht gebaut

In Wien war in der Nähe von der Innenstadt

lange ein Hochhaus geplant.

Es hätte 66 Meter hoch werden sollen.

Viele Menschen sind gegen das Hochhaus.

Sie sagen: Das Hochhaus verstellt

die Aussicht auf die Innenstadt.

Jetzt haben die Stadt Wien

und der Grund-Besitzer entschieden:

Das Hochhaus wird doch nicht gebaut.

Damit bleibt die Innenstadt von Wien

auch UNESCO-Weltkulturerbe.

Die UNESCO hat Wien nämlich gewarnt:

Mit dem Hochhaus würde die Innenstadt

nicht mehr Weltkulturerbe sein.

Erklärung: Weltkulturerbe

Die UNESCO ist eine Organisation

für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Die UNESCO verleiht

besonders schönen Plätzen und Gegenden

den Titel Weltkulturerbe.

Diese Plätze und Gegenden müssen

besonders geschützt werden.

In Niederösterreich sind rund 160.000 Schwedenbomben gestohlen worden

Diebe haben in der Nacht auf Donnerstag

im Bundesland Niederösterreich einen Lkw

mit 160.000 Schwedenbomben gestohlen.

Schwedenbomben sind

gefüllte Schoko-Kuppeln.

Sie sind eine sehr beliebte Süßigkeit.

Der gestohlene Lkw wurde

im Bundesland Burgenland wieder gefunden.

Aber die Schwedenbomben waren weg.

Vor etwa einem Monat wurde

im Bundesland Vorarlberg

auch Schokolade gestohlen.

Dabei nahmen die Diebe 20 Tonnen

Milka-Schokolade mit.

Auch damals sind die Diebe mit der

Schokolade spurlos verschwunden.

STICHWÖRTER
Wien  |
Weitere Meldungen aus Bildung
APA
Partnermeldung