Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 20. Mai 2020

20.05.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Wirtschaft bricht durch die Corona-Krise ein

Die Maßnahmen gegen den Corona-Virus schaden der Wirtschaft in Österreich sehr. Überall sind die Umsätze stark zurückgegangen. Das heißt, die Firmen machen viel weniger Geschäft und verdienen viel weniger Geld. Im Durchschnitt ging der Umsatz der österreichischen Firmen um 67 Prozent zurück. Das hat eine Studie des Instituts IMAS ergeben.

Nur bei 17 Prozent der Firmen ging der Umsatz im März und April nicht zurück. Aber 22 Prozent machten gar keinen Umsatz mehr. Trotzdem finden 90 Prozent der Firmen-Chefs die strengen Maßnahmen der Regierung richtig. Das besagt zumindest die Studie.

Corona-Krise kann weltweite Armut verstärken

Wegen der Corona-Krise kann weltweit die Zahl der extrem armen Menschen stark zunehmen. Davor hat die UNO am Mittwoch gewarnt. In Afrika drohen Millionen Menschen in große Not zu geraten, erklärte UNO-Generalsekretär Antonio Guterres.

Nach Schätzungen könnten weltweit bis zu 60 Millionen mehr Menschen in große Armut geraten. Vor allem in Afrika könnte es wieder mehr Hunger und Krankheiten geben, warnte Guterres.

Erklärung: UNO

UNO ist englisch und steht für "United Nations Organization". Das heißt auf Deutsch so viel wie "Organisation der Vereinten Nationen". Man kann auch "Vereinte Nationen" sagen. Die UNO ist ein Zusammenschluss von fast allen Ländern der Welt. Auch Österreich ist dabei.

Die Vertreter der Mitglieds-Länder treffen sich regelmäßig, um über Probleme in der Welt zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Lokal an der Neuen Donau in Wien abgebrannt

Am Mittwoch ist es in Wien in einem Lokal am Ufer der Neuen Donau zu einem starken Brand gekommen. Die Feuerwehr war mit 70 Personen und 15 Fahrzeugen im Einsatz. Sie konnte das Feuer schnell löschen, das Lokal wurde aber trotzdem völlig zerstört. Andere Gebäude in der Nähe des Lokals waren von dem Feuer nicht betroffen.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Denn während des Brandes befand sich niemand im Lokal. Man weiß noch nicht, wieso es zu dem Brand gekommen ist.

Vorarlberger Bergrettung rettete einen Hund

Die Bergrettung in Vorarlberg hat am Dienstag einen Hund von einem Berg gerettet. Der Golden Retriever namens Finn war mit seiner Besitzerin auf den Berg Freschen gestiegen. Nur 15 Meter unter dem Gipfel rutschte Finn rund 60 Meter in die Tiefe ab und blieb auf einem kleinen Felsvorsprung liegen.

Die Besitzerin konnte Finn nicht helfen und sendete einen Notruf. Die Bergrettung kam mit 3 Mann und einem Polizei-Hubschrauber zum Einsatzort. Sie seilten den Hund fest an und zogen in hoch. Dann wurde er auf den Gipfel getragen und mit dem Hubschrauber zum Tierarzt geflogen. Eine Untersuchung zeigte, dass Finn nur ein paar Prellungen hatte.

Sprachstufe A2:

Die Corona-Krise ist sehr schlecht für die Wirtschaft

Die Maßnahmen gegen den Corona-Virus

sind sehr schlecht für die Wirtschaft.

Viele Firmen in Österreich machen weniger

Umsatz oder gar keinen Umsatz mehr.

Das heißt, sie verdienen weniger Geld

oder gar kein Geld mehr.

Im Durchschnitt machten die Firmen im März

und im April 2 Drittel weniger Umsatz.

Das heißt, die Firmen verdienten

nur 1 Drittel von dem Geld,

das sie sonst verdienen.

Wegen der Corona-Krise gibt es immer mehr arme Menschen

Wegen der Corona-Krise gibt es

auf der Welt wahrscheinlich bald

viel mehr sehr arme Menschen.

Das hat Antonio Guterres gesagt.

Er ist der Chef von der UNO.

Vor allem in Afrika werden sehr viele

Menschen noch ärmer werden.

Viele Menschen werden wegen der

Corona-Krise auch hungern.

Das schätzt die UNO.

Erklärung: UNO

Die UNO ist ein Zusammenschluss

von fast allen Ländern der Welt.

Auch Österreich ist dabei.

Die Vertreter von den Mitglieds-Ländern

treffen sich regelmäßig.

Dabei sprechen sie über Probleme der Welt

und versuchen, die Probleme zu lösen.

Ein Feuer in Wien zerstörte ein Lokal am Donau-Fluss

Am Mittwoch hat es in Wien

ein großes Feuer gegeben.

Durch das Feuer wurde ein Lokal

am Fluss Neue Donau zerstört.

Über 70 Feuerwehr-Leute

löschten den Brand sehr schnell.

Dadurch wurde verhindert,

dass sich das Feuer

auf andere Gebäude ausbreitet.

Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.

Während dem Brand waren auch

keine Menschen im Lokal.

Warum es den Brand gegeben hat,

weiß man noch nicht.

Die Bergrettung im Bundesland Vorarlberg rettete einen Hund

Am Dienstag hat die Bergrettung

im Bundesland Vorarlberg einen

Hund gerettet.

Der Hund war mit seiner Besitzerin

auf einen Berg gestiegen.

Fast ganz oben angekommen,

rutschte der Hund fast 60 Meter ab.

Die Frau rief darauf die Bergrettung.

Die Bergrettung kam dann

mit einem Polizei-Hubschrauber.

Sie zog den Hund mit einem Seil hoch.

Dann wurde er mit dem Hubschrauber

zu einem Tierarzt geflogen.

Dort stellt man fest, dass der Hund

nicht schwer verletzt war.

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