Bildung

Nachrichten leicht verständlich vom 23. Juni 2020

23.06.2020

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Die Zahl der Kurzarbeiter sinkt stark

In Österreich ist die Zahl der Kurzarbeiter stark gesunken. Derzeit sind 813.745 Menschen in Kurzarbeit. Das sind um rund 326.000 weniger als in der Vorwoche. Damit gibt es nun zum ersten Mal seit langem weniger als eine Million Kurzarbeiter.

Auch die Zahl der Arbeitslosen ist weiter zurückgegangen, nämlich um 10.520. Derzeit sind in Österreich 470.376 Menschen arbeitslos. Das sind rund 140.000 mehr als im Juni des Vorjahres.

Erklärung: Kurzarbeit

Die Kurzarbeit soll Firmen und ihren Mitarbeitern helfen. Bei der Kurzarbeit arbeiten die Mitarbeiter weniger. Ihr Geld bekommen sie dabei vom Staat und nicht von den Firmen. Das hilft den Firmen, weil sie viel Geld sparen. Sie müssen ihre Mitarbeiter dann nicht kündigen.

Ab Herbst sind wieder Schul-Veranstaltungen möglich

Wegen der Corona-Krise durften die Schulen in Österreich seit März keine Veranstaltungen mehr durchführen. Im Herbst wird das aber anders. Dann dürfen Schulen wieder Veranstaltungen wie Skikurse, Sportwochen und Projektwochen durchführen. Das hat Bildungsminister Heinz Faßmann beschlossen.

Da im Herbst die Corona-Krise vermutlich nicht beendet sein wird, sollen die Schulen bei den Veranstaltungen vorsichtig sein.

258 Millionen Kinder weltweit gehen nicht in die Schule

Zurzeit gehen rund 258 Millionen Kinder weltweit nicht in die Schule gehen. Das hat die UNESCO bekanntgegeben. Im Jahr 2000 waren es sogar noch 350 Millionen Kinder. Diese Kinder lernen weder Rechnen noch Schreiben. Das bedeutet, dass sie später schlechte Chancen im Beruf haben.

Die Corona-Krise hat die Situation noch verschlimmert. In einigen armen Ländern mussten die Schulen ganz schließen. Leider haben die Kinder dort auch keine Computer oder Internet. Sie können deshalb von ihren Lehrern nicht über das Internet unterrichtet werden.

Erklärung: UNESCO

Die UNESCO ist eine internationale Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Sie ist ein Teil der Vereinten Nationen. UNESCO ist eine englische Abkürzung für United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization.

Vater kämpfte mit einem Bären um seinen Sohn

Am Montag sind ein Vater und sein Sohn beim Wandern in den italienischen Bergen Dolomiten von einem Bären attackiert worden. Der Bär ging auf den 28-jährigen Sohn los. Deshalb stürzte sich der 59-jährige Vater in den Kampf, um seinem Sohn zu helfen.

Beim Kampf mit dem Bären wurde der Vater schwer verletzt. Er brach sich mehrere Knochen und erlitt tiefe Wunden. Die Verletzungen waren aber nicht lebensgefährlich. Der Sohn wurde nur leicht verletzt. Beide Männer werden im Krankenhaus behandelt.

Sprachstufe A2:

Es sind viel weniger Menschen sind in Kurz-Arbeit

Wegen der Corona-Krise sind in Österreich

viele Menschen in Kurz-Arbeit.

Derzeit sind es rund 810.000.

Das sind aber rund 320.000 weniger

als noch in der vorigen Woche.

Das heißt, diese 320.000 Menschen

arbeiten jetzt wieder normal.

Es gibt jetzt auch etwas weniger

Arbeitslose als noch vor einer Woche.

Jetzt haben rund 12.000 Menschen

mehr wieder einen Job.

Es gibt aber immer noch viel mehr

Arbeitslose als vor einem Jahr.

Schuld daran ist die Corona-Krise.

Erklärung: Kurzarbeit

Die Kurz-Arbeit gibt es, damit nicht

noch mehr Menschen ihre Arbeit verlieren.

Bei der Kurz-Arbeit behalten

die Menschen ihre Arbeit.

Sie arbeiten aber weniger als sonst.

Ihr Geld bekommen sie aber nicht mehr

von den Firmen, sondern vom Staat.

Die Firmen sparen dadurch viel Geld und

müssen ihre Mitarbeiter nicht entlassen.

Schulen dürfen ab Herbst wieder Schul-Veranstaltungen abhalten

Seit März durften Schulen in Österreich

keine Schul-Veranstaltungen

mehr machen.

Der Grund war die Corona-Krise.

Schul-Veranstaltungen sind zum Beispiel

Ski-Kurse und Projekt-Wochen.

Aber ab Herbst sind solche

Schul-Veranstaltungen wieder erlaubt.

Das hat der Bildungs-Minister

Heinz Faßmann so beschlossen.

Bei diesen Veranstaltungen sollen

die Schulen aber vorsichtig sein.

Denn man weiß noch nicht, ob die

Corona-Krise im Herbst schon vorbei ist.

Auf der ganzen Welt gehen 258 Millionen Kinder nicht in die Schule

258 Millionen Kinder gehen auf der

ganzen Welt nicht in die Schule.

Das hat die UNESCO herausgefunden.

Im Jahr 2000 war das noch schlimmer.

Da gingen 350 Millionen Kinder

nicht in die Schule.

Diese Kinder lernen kein Rechnen

und kein Schreiben.

Das ist aber für eine gut bezahlte

Arbeit sehr wichtig.

Die Corona-Krise hat die Lage

für diese Kinder noch verschlimmert.

Die Schulen mussten wegen Corona

ja schließen.

In armen Ländern haben die Kinder aber

keinen Computer und kein Internet.

Deshalb hatten diese Kinder auch

keinen Unterricht über das Internet.

Das gab es in reichen Ländern schon.

Erklärung: UNESCO

Die UNESCO ist eine internationale

Organisation für Bildung, Wissenschaft

und Kultur.

UNESCO ist eine englische Abkürzung.

Vater und Sohn kämpften in Italien mit einem Bären

Am Montag war in Italien ein Vater

mit seinem erwachsenen Sohn wandern.

Dabei sind sie von einem

Bären attackiert worden.

Der Bär stürzte sich zuerst auf den Sohn.

Der Vater wollte seinem Sohn helfen.

Deshalb kämpfte er mit dem Bären.

Der Vater wurde dabei schwer verletzt.

Dem Sohn ist bei dem Kampf

fast nichts passiert.

Die beiden Männer werden nun

im Krankenhaus behandelt.

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