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Nachrichten leicht verständlich vom 26. September 2019

26.09.2019

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Brexit-Streit in Großbritannien geht immer weiter

Großbritannien will am 31. Oktober aus der EU austreten. Der britische Premier-Minister Boris Johnson will, dass der Brexit auf jeden Fall an diesem Tag stattfindet. Ihm ist egal, ob es ein harter Brexit oder ein geordneter Brexit wird. Das Parlament beschloss aber ein Gesetz, das einen harten Brexit verbietet.

Boris Johnson verlängerte dann die Sommerpause des Parlaments bis 14. Oktober. Aber der Oberste Gerichtshof von Großbritannien verbot das. Jetzt arbeitet das Parlament wieder. Boris Johnson gibt aber nicht auf. Er will das Parlament trotzdem in eine Pause schicken.

Außerdem forderte Johnson die Abgeordneten im Parlament auf, einen Misstrauens-Antrag gegen ihn zu stellen. Dann würde es bald zu einer Neuwahl kommen. Johnson glaubt, dass er diese Wahl gewinnen würde.

Erklärung: Brexit

Brexit ist ein kurzer Name für den Austritt von Großbritannien aus der EU. "Br" steht für Britannien und "exit" ist das englische Wort für "Austritt".

Erklärung: Harter Brexit und geordneter Brexit

Harter Brexit bedeutet, dass Großbritannien die EU ohne Vertrag verlässt. Das kann aber viele Schwierigkeiten für die Wirtschaft in Großbritannien und in der EU geben. Deshalb fürchten sich viele Politiker vor einem harten Brexit.

Großbritannien hat mit der EU noch keinen gültigen Brexit-Vertrag. Denn das britische Parlament stimmte gegen den bisherigen Brexit-Vertrag. Wenn das Parlament doch noch für den Brexit-Vertrag stimmt, dann gibt es einen geordneten Brexit. Dann gibt es weniger Schwierigkeiten für die Wirtschaft.

Die Österreicher zahlen immer öfter ohne Bargeld

Die Österreicher bezahlen immer öfter bargeldlos, also mit Kredit-Karte oder Bankomat-Karte. Im Jahr 2010 hat jeder Österreicher durchschnittlich 48 Mal pro Jahr mit Karte bezahlt. 2018 zahlten sie schon 96 Mal pro Jahr mit Karte.

Damit zahlten die Österreicher sogar noch öfter mit Karte als die Deutschen. Die Deutschen zahlten 2018 durchschnittlich 60 Mal im Jahr mit Karte. Österreich liegt bei bargeldlosen Zahlungen weltweit auf Platz 21 von 58 Ländern. Am häufigsten mit Karte bezahlen die Menschen in Hongkong, Singapur und Norwegen.

Der Autoverkehr in Österreich ist stark gestiegen

Die Österreicher fahren wieder mehr mit dem Auto. Insgesamt ist der Autoverkehr seit dem Jahr 2010 um 11,3 Prozent mehr geworden. Das ist eine größere Steigerung als in vielen anderen EU-Ländern. Insgesamt ist der Autoverkehr in der EU nur um 6 Prozent gestiegen.

In einigen EU-Ländern ist der Autoverkehr sogar gesunken. Etwa in den Niederlanden, in Litauen, in Spanien und in Belgien. Vor allem die Niederlande und Belgien haben in Städten autofreie Zonen geschaffen und das Radfahren gefördert.

Bande von 9 Drogenhändlern in Österreich verhaftet

Die Polizei hat in Wien und in Graz insgesamt 9 Menschen wegen Drogenhandels festgenommen. Sie sollen alle zu einem mexikanischen Drogen-Kartell gehören. Gemeinsam sollen sie mehr als ein Jahr lang über das Darknet Drogen bestellt und weiterverkauft haben.

Die Drogen sollen aus Mexiko kommen. Der Wert der Drogen beträgt laut Polizei mehrere 100.000 Euro. Die Verdächtigen kommen aus Österreich, Deutschland, Serbien und den Philippinen. Ihr Anführer soll ein 35-jähriger Wiener sein.

Erklärung: Drogen-Kartell

Ein Drogen-Kartell ist eine große Verbrecher-Organisation, die viele Drogen verkauft. Drogen-Kartelle haben oft tausende Mitglieder. Die Drogen-Kartelle in Mexiko gelten als besonders gefährlich und brutal.

Erklärung: Darknet

Das Darknet ist ein versteckter Teil vom Internet. Normale Menschen können die Internet-Seiten im Darknet gar nicht finden. Dazu braucht man ganz besondere Programme. Das Darknet wird oft von Verbechern genutzt, damit niemand ihre kriminellen Geschäfte bemerkt.

Sprachstufe A2:

Die Politiker in Großbritannien streiten immer mehr um den Brexit

Großbritannien will die EU

am 31. Oktober verlassen.

Premier-Minister Boris Johnson ist

der Chef von der britischen Regierung.

Ihm ist es egal, ob es ein harter Brexit

oder ein geordneter Brexit wird.

Aber das britische Parlament hat

ein Gesetz beschlossen,

das einen harten Brexit verbietet.

Premier-Minister Boris Johnson verlängerte

die Sommer-Pause vom Parlament

bis zum 14. Oktober.

Das ist aber verboten,

sagte das Oberste Gericht.

Deshalb ist die Sommerpause schon vorbei

und das Parlament arbeitet wieder.

Aber Johnson gibt nicht auf.

Er will das Parlament wieder

in eine Pause schicken.

Außerdem will Johnson, dass es bald

eine Neuwahl gibt.

Denn Johnson glaubt, dass er

die Wahl gewinnen wird.

So eine Neuwahl muss

das Parlament beschließen.

Aber die meisten Abgeordneten

im Parlament wollen keine Neuwahl.

Wie es jetzt in Großbritannien weitergeht,

weiß man nicht.

Es sieht aber wie

ein großes Durcheinander aus.

Erklärung: Brexit

Brexit ist ein erfundenes Wort für den

Austritt von Großbritannien aus der EU.

"Br" steht für Britannien.

"exit" ist ein englische Wort

und heißt auf Deutsch "Austritt".

Erklärung: Harter Brexit und geordneter Brexit

Harter Brexit heißt, dass Großbritannien

die EU ohne einen Vertrag verlässt.

Das gibt aber viele Schwierigkeiten

für die Wirtschaft in Großbritannien

und in der EU.

Deshalb fürchten sich viele Politiker

vor einem harten Brexit.

Großbritannien hat mit der EU

noch keinen gültigen Brexit-Vertrag.

Es gibt zwar einen Brexit-Vertrag.

Aber das britische Parlament hat

gegen diesen Vertrag gestimmt.

Wenn das Parlament doch noch

irgendwann für den Brexit-Vertrag stimmt,

dann gibt es einen geordneten Brexit.

Dann gibt es keine Schwierigkeiten

für die Wirtschaft.

Die Menschen in Österreich zahlen immer öfter mit Karte

Die Menschen in Österreich bezahlen

immer öfter ohne Bargeld.

Stattdessen bezahlen sie mit Kredit-Karte

oder mit Bankomat-Karte.

Im Jahr 2010 haben die Österreicher

im Durchschnitt 48 Mal im Jahr

mit Karte gezahlt.

Im Jahr 2018 waren es schon 96 Mal.

Damit liegt Österreich von allen Ländern

auf der Welt auf Platz 21.

Am meisten mit Karte bezahlt man in den

Ländern Hongkong, Singapur und Norwegen.

Die Österreicher fahren immer mehr mit dem Auto

Die Menschen in Österreich

fahren immer mehr mit dem Auto.

Deshalb ist der Auto-Verkehr

in Österreich deutlich mehr geworden.

Seit dem Jahr 2010 ist der Auto-Verkehr

um mehr als 11 Prozent angestiegen.

Das ist viel mehr als der EU-Durchschnitt.

In der EU hat sich der Auto-Verkehr

nämlich nur um 6 Prozent erhöht.

In einigen EU-Ländern ist

der Auto-Verkehr sogar gesunken.

In den Niederlanden und Belgien

hat man in Städten sogar

autofreie Zonen gemacht.

Jetzt fahren die Menschen dort

mehr mit dem Rad.

In Österreich wurden Mitglieder von einem Drogen-Kartell verhaftet

Die Polizei hat in Wien und in Graz

insgesamt 9 Drogen-Händler verhaftet.

Sie sollen zu einem Drogen-Kartell

aus Mexiko gehören.

Im sogenannten Darknet sollen sie

Drogen aus Mexiko gekauft haben.

Anschließend sollen sie die Drogen

dann weiterverkauft haben.

Die Drogen sollen mehrere

100.000 Euro wert sein.

Die Verdächtigen kommen aus den Ländern

Österreich, Deutschland, Serbien

und von den Philippinen.

Der Anführer soll ein 35 Jahre alter Mann

aus Wien sein.

Erklärung: Drogen-Kartell

Ein Drogen-Kartell eine große Gruppe von

Verbrechern, die viele Drogen verkaufen.

Drogen-Kartelle aus Mexiko gelten als

besonders gefährlich und brutal.

Erklärung: Darknet

Das Darknet ist ein versteckter Teil

vom Internet.

Die Internet-Seiten im Darknet findet man

normalerweise gar nicht.

Denn dazu braucht man

ganz besondere Programme.

Oft nutzen auch Verbrecher das Darknet.

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