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Nachrichten leicht verständlich vom 30. September 2019

30.09.2019

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Die ÖVP ist der große Gewinner der Nationalrats-Wahl

In Österreich hat am Sonntag die Nationalrats-Wahl stattgefunden. Der große Gewinner bei dieser Wahl war die ÖVP. Die ÖVP bekam 38,4 Prozent der Stimmen. Der große Verlierer bei der Wahl war die FPÖ mit 17,3 Prozent der Stimmen. Im Jahr 2017 hatte die FPÖ noch 26 Prozent.

Die SPÖ landete mit 21,5 Prozent auf Platz 2. Es ist aber das bisher schlechteste Ergebnis für die SPÖ. Die Grünen bekamen 12,4 Prozent der Stimmen. Sie haben es damit wieder in den Nationalrat geschafft. Die NEOS bekamen 7,4 Prozent und damit mehr Stimmen als bei der letzten Wahl. Die Liste JETZT bekam zu wenige Stimmen und ist nun nicht mehr im Nationalrat.

Das ist das vorläufige Ergebnis der Nationalrats-Wahl. Die Zahlen werden sich aber noch leicht ändern. Denn es müssen noch sehr viele Wahl-Karten ausgezählt werden. Insgesamt gab es heuer mehr als eine Million Wahl-Karten. Das endgültige Ergebnis der Wahl steht am Donnerstag fest.

Erklärung: Nationalrat

Im Nationalrat arbeiten die Politiker von den Parteien. Diese Politiker nennt man Abgeordnete. Sie werden bei der Nationalrats-Wahl in den Nationalrat gewählt. Dadurch haben sie ein Nationalrats-Mandat. Die Abgeordneten beraten und beschließen im Nationalrat die Gesetze. Sie halten dort auch politische Reden.

Drozda bleibt nicht Bundes-Geschäftsführer der SPÖ

Thomas Drozda tritt als Bundes-Geschäftsführer der SPÖ zurück. Grund dafür ist das schlechte Ergebnis der SPÖ bei der Nationalrats-Wahl. Drozda war erst seit einem Jahr Bundes-Geschäftsführer der SPÖ.

Abgeordneter im Nationalrat will Drozda aber bleiben. Er will auch weiterhin Kultur-Sprecher und Medien-Sprecher der SPÖ bleiben.

Erklärung: Bundes-Geschäftsführer der SPÖ

Der Bundes-Geschäftsführer der SPÖ ist einer der Chefs der SPÖ. Er kümmert sich um die Organisation der Partei. Außerdem leitet er den Wahlkampf der SPÖ. Der Bundes-Geschäftsführer ist aber nicht der oberste Chef der Partei. Oberster Chef der ganzen SPÖ ist der Partei-Vorsitzende oder die Partei-Vorsitzende. Im Moment ist das Pamela Rendi-Wagner.

Modefirma Jones hat Insolvenz beantragt

Die österreichische Modefirma Jones ist pleite und hat die Insolvenz beantragt. Jones hat in Österreich 35 Filialen und 168 Mitarbeiter. Die Arbeitsplätze der Mitarbeiter sind nun in Gefahr. Denn Jones hat rund 7,5 Millionen Euro Schulden.

Die Firma will aber weitermachen. Experten glauben, dass nur wenige Filialen geschlossen werden müssen. Dann könnten die meisten Arbeits-Plätze gerettet werden. Ob das aber wirklich gelingt, weiß man noch nicht.

Erklärung: Insolvenz

Wenn Firmen ihre Rechnungen und Schulden nicht mehr bezahlen können, sind sie insolvent. Das heißt, sie sind pleite. Dann müssen sie bei einem Gericht die Insolvenz beantragen. Das Gericht macht dann ein sogenanntes Insolvenz-Verfahren. Da wird festgestellt, wie viel Geld die Firma noch hat.

Ist genug Geld da, dass ein Teil der Schulden bezahlt werden kann, dann kann die Firma weitermachen. Ist zu wenig Geld da, dann muss sie zusperren. Auch für Privat-Leute gibt es ein Insolvenz-Verfahren, wenn sie pleite sind.

2 Tote nach Brand in Flüchtlingslager auf Insel Lesbos

In einem Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos hat es am Sonntag gebrannt. Dabei starben eine Mutter und ihr Kind. Wie das Feuer ausbrach, weiß man noch nicht. Als andere Flüchtlinge den Tod der Mutter und des Kindes bemerkten, gingen sie auf die Polizei und auf die Helfer los. Die wütenden Flüchtlinge warfen Steine und andere Gegenstände und legten Feuer.

Das Flüchtlingslager auf Lesbos ist völlig überfüllt. Die Lebens-Bedingungen für die Flüchtlinge sind sehr schlecht. Sie sollen nun wo anders hingebracht werden.

Sprachstufe A2:

Die ÖVP hat die Nationalrats-Wahl klar gewonnen

Die Menschen in Österreich haben

am Sonntag den Nationalrat gewählt.

Die Partei ÖVP bekam mit großem Abstand

die meisten Stimmen.

Die ÖVP landete damit auf Platz 1.

Auf Platz 2 kam die Partei SPÖ.

Für die SPÖ war es aber das bisher

schlechteste Ergebnis.

Auch die Partei FPÖ musste

eine Niederlage einstecken.

Die FPÖ landete zwar auf Platz 3.

Sie bekam aber viel weniger Stimmen

als bei der letzten Wahl im Jahr 2017.

Die Partei die Grünen durfte sich freuen.

Sie schafften es wieder in den Nationalrat.

Auf dem 5. Platz landete die Partei NEOS.

Sie bekam mehr Stimmen als 2017.

Die Partei JETZT bekam zu wenige Stimmen

und ist nun nicht mehr im Nationalrat.

Das Ergebnis von der Wahl

ist aber noch nicht endgültig.

Es müssen nämlich noch sehr viele

Wahl-Karten ausgezählt werden.

Deshalb kann sich das Ergebnis

noch ändern, aber nicht sehr viel.

Das End-Ergebnis gibt es am Donnerstag.

Erklärung: Nationalrat

Der Nationalrat ist

das Parlament von Österreich.

Im Nationalrat arbeiten

die Politiker von den Parteien.

Diese Politiker nennt man Abgeordnete.

Sie werden bei der Nationalrats-Wahl

in den Nationalrat gewählt.

Die Abgeordneten beraten und beschließen

im Nationalrat die Gesetze.

Sie halten dort auch politische Reden.

Thomas Drozda hört als Bundes-Geschäftsführer von der SPÖ auf

Thomas Drozda ist seit einem Jahr der

Bundes-Geschäftsführer von der Partei SPÖ.

Bei der Nationalrats-Wahl hat die SPÖ

aber viel weniger Stimmen bekommen als früher.

Deshalb hört Thomas Drozda jetzt als

Bundes-Geschäftsführer von der SPÖ auf.

Drozda bleibt aber Politiker.

Er bleibt Abgeordneter im Nationalrat.

Er bleibt auch der Kultur-Sprecher

und der Medien-Sprecher von der SPÖ.

Erklärung: Bundes-Geschäftsführer der SPÖ

Der Bundes-Geschäftsführer ist einer

von den Chefs von der Partei SPÖ.

Er soll sich darum kümmern,

dass in der SPÖ alles gut funktioniert.

Außerdem leitet er

den Wahlkampf von der SPÖ.

Der Bundes-Geschäftsführer ist aber nicht

der oberste Chef von der SPÖ.

Oberste Chefin von der ganzen SPÖ ist die

Partei-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner.

Die österreichische Mode-Firma Jones ist pleite

Jones ist eine österreichische Firma

für Damen-Mode.

Jones hat in Österreich

insgesamt 35 Geschäfte.

Jetzt ist Jones pleite.

Das heißt, die Firma hat nicht mehr genug

Geld und muss vielleicht zusperren.

Bei Jones arbeiten 165 Menschen.

Es kann sein, dass diese Menschen

ihre Arbeit verlieren.

Aber die Firma Jones will weitermachen.

Vielleicht muss die Firma nur einige

Geschäfte zusperren.

Das glauben zumindest manche Experten.

Wenn nicht die ganze Firma zusperren muss,

dann behalten viele Menschen ihre Arbeit.

Man weiß aber noch nicht, ob Jones

wirklich weitermachen kann.

2 Menschen starben bei einem Brand in einem Flüchtlingslager

Auf der Insel Lesbos in Griechenland

gibt es viele Flüchtlinge.

Am Sonntag hat es in einem Lager

für die Flüchtlinge gebrannt.

Dabei starben eine Mutter und ihr Kind.

Viele anderen Flüchtlinge in dem Lager

waren deshalb sehr wütend.

Sie gingen auf die Polizei

und auf die Helfer los.

Die wütenden Flüchtlinge warfen

Steine und andere Gegenstände.

Sie legten auch neue Feuer.

Das Flüchtlings-Lager auf Lesbos

ist komplett überfüllt.

Die Lebens-Bedingungen sind sehr schlecht.

Viele Flüchtlinge sind deshalb wütend.

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