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Nachrichten leicht verständlich vom 31. Jänner 2019

31.01.2019

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Extreme Kälte in den USA

Im Westen von den USA ist es gerade extrem kalt. Dort hat es Temperaturen von fast minus 40 Grad. Bisher starben 8 Menschen wegen der Kälte. Der Wetterdienste warnte vor den lebensbedrohlichen Bedingungen. Am schlimmsten ist es in der US-Stadt Chicago. Dort wurden bereits sehr viele Wärmestuben für Menschen ohne Unterkunft geschaffen. Auch viele Flüge sind ausgefallen. In vielen Städten bleiben wegen der Kälte die Schulen und Universitäten geschlossen.

Erklärung: Wärmestube

Eine Wärmestube ist eine Not-Unterkunft im Winter für Menschen, die kein Zuhause haben. Dabei ist es egal, woher ein Mensch kommt oder welche Religion er hat. In Wärmestuben gibt es auch kostenlose Beratungen.

In den USA hat es zurzeit extreme Minus-Temperaturen

In den USA ist es zurzeit

extrem kalt.

In vielen Gebieten hat es

Temperaturen von fast minus 40 Grad.

Bisher starben dadurch schon 8 Menschen.

Besonders in der US-Stadt Chicago

ist es sehr kalt.

Damit dort auch Menschen ohne Zuhause

vor der Kälte Schutz haben,

wurden viele Wärme-Stuben geschaffen.

Durch das extrem kalte Wetter sind

viele Flüge ausgefallen.

An vielen Orten blieben

die Schulen und Universitäten geschlossen.

Erklärung: Wärme-Stube

Eine Wärme-Stube ist

eine Not-Unterkunft.

In dieser Not-Unterkunft können

sich Menschen ohne Zuhause

vor der Kälte im Winter schützen.

In Wärme-Stuben gibt es auch

kostenlose Beratungen.

Hilfs-Schiff mit 47 Migranten durfte in Italien anlegen

Viele Migranten versuchen, über das Mittelmeer nach Europa zu kommen. Das ist aber sehr gefährlich. Daher gibt es Hilfs-Organisationen, die die Migranten mit ihren Schiffen aufsammeln. Eines dieser Hilfs-Schiffe mit 47 Migranten an Bord musste jetzt fast 2 Wochen auf dem Meer bleiben. Das Schiff durfte an keinem europäischen Hafen anlegen, weil niemand die Migranten aufnehmen wollte. Jetzt gab es aber eine Lösung. Einige EU-Länder wollen gemeinsam die Migranten aufnehmen. Deshalb durfte das Schiff in einem Hafen in Italien anlegen.

Erklärung: Migrant

Wenn jemand aus einem Land in ein anderes Land zieht, nennt man das Migration. Menschen, die aus anderen Ländern einwandern, nennt man Migranten. Viele Menschen verlassen ihre Länder, damit es ihnen wo anders besser geht. Oft herrscht in ihren Herkunfts-Ländern Krieg.

Schiff mit 47 Migranten konnte in Italien anlegen

Viele Migranten versuchen,

von Afrika nach Europa zu kommen.

Deshalb fahren sie auf Booten

über das Mittelmeer.

Das ist aber sehr gefährlich.

Einige Hilfs-Organisationen

retten die Menschen.

Sie haben eigene Schiffe

und sammeln die Migranten auf.

Ein Hilfs-Schiff musste jetzt aber

fast 2 Wochen auf dem Meer bleiben.

Das Schiff durfte nicht

in einen Hafen in Europa einfahren.

Auf dem Schiff befanden sich

47 gerettete Migranten.

Kein Land in der EU wollte

die Migranten aufnehmen.

Jetzt gibt es aber eine Lösung.

Einige EU-Länder wollen gemeinsam

die Migranten aufnehmen.

Deshalb durfte das Schiff nun

in Italien anlegen.

Erklärung: Migrant

Viele Menschen verlassen ihr Land,

um in einem anderen Land zu leben.

Das nennt man Migration.

Diese Menschen nennt man Migranten.

Migranten verlassen ihr Land, damit es

ihnen in einem anderen Land besser geht.

Oft herrscht in ihrem Heimat-Land Krieg.

In Wien und Salzburg sind 3 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben

Bei Verkehrsunfällen in Wien und Salzburg sind am Donnerstag 3 Menschen getötet worden. In Wien starb ein 9-jähriger Bub auf dem Weg in die Schule. Ein Lkw-Fahrer übersah den Buben, als dieser gerade über die Straße gehen wollte. Der Bub wurde nach Angaben der Polizei vom Lkw angefahren und schwer verletzt. Die Rettung brachte ihn ins Spital, dort starb der Bub aber an seinen Verletzungen. In Salzburg starben bei einem Unfall 2 Menschen. Eine Frau fuhr mit ihrem einjährigen Sohn im Auto. Sie krachte in ein anderes Auto. Die Frau in dem 2. Auto und der Bub starben.

3 Tote bei Verkehrs-Unfällen in Österreich

Am Donnerstag sind in Österreich

3 Menschen bei Unfällen gestorben.

Ein Unfall passierte in Wien,

ein anderer in Salzburg.

Das sagte die Polizei.

Bei dem Unfall in Wien

starb ein Bub.

Er war 9 Jahre alt.

Der Bub war auf dem Weg in die Schule.

Er ging gerade über die Straße,

als ein Lkw um die Ecke fuhr.

Der Lkw-Fahrer sah den Buben nicht

und fuhr in ihn hinein.

Dabei wurde der Bub sehr schwer verletzt.

Er starb im Krankenhaus.

Beim Unfall in Salzburg krachten

2 Autos gegeneinander.

Dabei starben eine Frau

und ein Baby.

Mann in Deutschland hatte Puma als Haustier

In einer deutschen Stadt hat ein Mann einen Puma in seiner Wohnung gehabt. Pumas gehören zu den großen Wildkatzen und damit zu den Raubtieren. Der Mann zog das Jungtier Namens Tikam wie ein Haustier auf. Die Vermieterin entdeckte das Tier und meldete es den zuständigen Behörden. Der junge Puma wurde dem Mann weggenommen und kommt bald in eine Station für Wildkatzen. Weil der junge Puma sein ganzes Leben nur mit Menschen verbrachte, kann man ihn nicht mehr an ein Leben in der freien Natur gewöhnen.

In Deutschland hatte ein Mann einen Puma als Haustier

Manche Menschen suchen sich

ungewöhnliche Haustiere.

In Deutschland hatte ein Mann

einen jungen Puma als Haustier.

Das kann aber sehr gefährlich sein.

Pumas sind nämlich Wildkatzen.

Deshalb sind sie auch

für Menschen gefährlich.

Darum wurde der junge Puma

dem Besitzer weggenommen.

Der Puma wird bald in eine

Station für Wildkatzen gebracht.

Dort wird er dann leben.

Der junge Puma kann alleine nämlich

nicht mehr in der freien Natur überleben.

Er ist nämlich an das

Leben mit Menschen gewöhnt.

Erklärung: Wildkatzen

Wildkatzen sind Raubtiere.

Zu den Wildkatzen gehören zum Beispiel

Löwen, Tiger und Pumas.

Sie werden groß, schnell und stark.

Normalerweise leben Wildkatzen

in der freien Natur.

Sie haben dadurch

nur wenig mit Menschen zu tun.

STICHWÖRTER
Wien  |
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