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Nachrichten leicht verständlich vom 4. September 2019

04.09.2019

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Sprachstufe B1:

Britisches Parlament will harten Brexit verhindern

Großbritannien will die EU am 31. Oktober verlassen. Der britische Premier-Minister Boris Johnson will, dass der Brexit auf jeden Fall am 31. Oktober stattfindet. Ihm ist dabei egal, ob es ein harter Brexit oder ein geordneter Brexit wird. Die meisten Abgeordneten im britischen Parlament wollen aber keinen harten Brexit. Sie wollen ein Gesetz beschließen, das einen harten Brexit verbietet.

Boris Johnson will Neuwahlen am 15. Oktober. Die Neuwahlen muss aber das Parlament beschließen. Die meisten Abgeordneten wollen aber keine Neuwahlen. Deshalb weiß man nicht, ob es überhaupt Neuwahlen geben wird.

Außerdem hat Boris Johnson 21 Abgeordnete aus seiner Partei ausschließen lassen. Sie waren gegen einen harten Brexit. Dadurch hat Johnson im Parlament keine Mehrheit mehr. Wie es jetzt in Großbritannien weitergeht, ist vollkommen unklar.

Erklärung: Brexit

Brexit ist ein kurzer Name für den Austritt von Großbritannien aus der EU. "Br" steht für Britannien und "exit" ist das englische Wort für "Austritt".

Erklärung: Harter Brexit und geordneter Brexit

Harter Brexit bedeutet, dass Großbritannien die EU ohne Vertrag verlässt. Das kann aber viele Schwierigkeiten für die Wirtschaft in Großbritannien und in der EU geben. Deshalb fürchten sich viele Politiker vor einem harten Brexit.

Wenn das britische Parlament doch noch für den Brexit-Vertrag stimmt, dann gibt es einen geordneten Brexit. Dann gibt es weniger Schwierigkeiten für die Wirtschaft.

Beim Schiffs-Brand in den USA starben wahrscheinlich 34 Menschen

Am Montag brannte ein Ausflugs-Schiff vor der Küste Kaliforniens in den USA und ging unter. 25 Menschen starben dabei. 9 Menschen wurden noch vermisst. Nach den Vermissten wird aber nicht mehr gesucht. Denn die Behörden sind sicher, dass die Vermissten auch gestorben sind.

Damit sind wahrscheinlich insgesamt 34 Menschen bei dem Unglück gestorben. Auf dem Schiff waren insgesamt 39 Menschen. Sie hatten mit dem Schiff einen Ausflug zum Tauchen gemacht. 5 Menschen konnten sich retten und überlebten das Unglück.

In Europa ist unterschiedlich viel Zucker in Softdrinks

In europäischen Ländern ist unterschiedlich viel Zucker in Softdrinks enthalten. Das hat ein Test der Arbeiterkammer Oberösterreich ergeben. Dazu untersuchte die AK Softdrinks wie Fanta, Sprite oder Tonic aus Großbritannien, Norwegen, Belgien und Österreich.

In einem halben Liter Fanta fand die AK in Österreich 51,5 Gramm Zucker, in Großbritannien aber nur 23 Gramm Zucker. Die AK erklärt diese Unterschiede mit der unterschiedlich hohen Zucker-Steuer auf Softdrinks. Einige Länder verlangen extra Steuern für Getränke mit viel Zucker.

Erklärung: Arbeiterkammer

Die Arbeiterkammer wird abgekürzt auch AK genannt. Die Arbeiterkammer ist eine Organisation, die Arbeitnehmern hilft. Arbeitnehmer nennt man Personen, die in Firmen arbeiten. Die Arbeiterkammer hilft aber auch Konsumenten. Konsumenten sind alle Menschen, die etwas kaufen.

Erklärung: Softdrinks

Softdrinks sind Erfrischungs-Getränke ohne Alkohol. Softdrinks enthalten oft Kohlensäure und auch süße und saure Geschmacks-Stoffe. Softdrinks sind zum Beispiel Cola oder Fanta.

Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt

Jedes Jahr wählt die britische Zeitschrift "The Economist" die lebenswertesten Städte der Welt. Lebenswert ist eine Stadt, wenn man dort gut und angenehm leben kann. Die Zeitschrift hat sich 140 Städte auf der ganzen Welt angeschaut. Nummer 1 ist Wien. An 2. Stelle liegt die Stadt Melbourne in Australien.

Wien war schon 2018 die lebenswerteste Stadt der Welt. Damit eine Stadt lebenswert ist, muss es dort sicher sein. Es muss gute Ärzte und Spitäler und gute Schulen geben. Außerdem muss die Umwelt sauber sein und es muss viel Kultur geben.


Sprachstufe A2:

Durcheinander in Großbritannien wegen Brexit

Großbritannien will am 31. Oktober

die EU verlassen.

Boris Johnson ist der Chef

von der Regierung von Großbritannien.

Er will, dass Großbritannien die EU

auf jeden Fall am 31. Oktober verlässt.

Ihm ist es egal, ob es ein harter Brexit

oder ein geordneter Brexit wird.

Die meisten Abgeordneten im Parlament

wollen aber keinen harten Brexit.

Sie wollen sogar ein Gesetz

gegen einen harten Brexit beschließen.

Boris Johnson will jetzt,

dass es eine neue Wahl gibt.

Diese neue Wahl muss aber

das Parlament beschließen.

Und die meisten Abgeordneten im Parlament

sind gegen eine neue Wahl.

Man weiß noch nicht, wie es jetzt

in Großbritannien weitergeht.

Es sieht aber wie

ein großes Durcheinander aus.

Erklärung: Brexit

Brexit ist ein erfundenes Wort für den

Austritt von Großbritannien aus der EU.

"Br" steht für Britannien.

"exit" ist ein englische Wort

und heißt auf Deutsch "Austritt".

Erklärung: Harter Brexit und geordneter Brexit

Harter Brexit heißt, dass Großbritannien

die EU ohne einen Vertrag verlässt.

Das gibt aber viele Schwierigkeiten

für die Wirtschaft in Großbritannien

und in der EU.

Deshalb fürchten sich viele Politiker

vor einem harten Brexit.

Wenn das britische Parlament doch noch

irgendwann für den Brexit-Vertrag stimmt,

dann gibt es einen geordneten Brexit.

Dann gibt es keine Schwierigkeiten

für die Wirtschaft.

Wahrscheinlich 34 Menschen starben beim Brand auf einem Schiff

Am Montag hat es in den USA

ein schweres Unglück gegeben.

Vor der Küste von Kalifornien brannte

ein Ausflugs-Schiff und ging unter.

Dabei starben 25 Menschen.

9 Menschen wurden noch vermisst.

Taucher suchten nach diesen Menschen.

Aber jetzt sucht man nicht mehr

nach den vermissten Menschen.

Das haben die Behörden entschieden.

Die Behörden sind sicher, dass auch

alle vermissten Menschen gestorben sind.

Damit starben bei dem Unglück 34 Menschen.

Auf dem Ausflugs-Schiff

waren insgesamt 39 Menschen.

5 Menschen konnten sich retten.

Sie haben das Unglück überlebt.

Softdrinks in Europa enthalten unterschiedlich viel Zucker

Die Arbeiter-Kammer Oberösterreich

hat Softdrinks in Europa untersucht.

Es ging darum, wie viel Zucker

Softdrinks in Österreich und in anderen

Ländern enthalten.

Ein halber Liter Fanta enthält

in Österreich 51,5 Gramm Zucker.

In Großbritannien ist nicht einmal

halb so viel Zucker drin.

Das liegt an den verschiedenen

Zucker-Steuern, sagt die AK.

Denn für Getränke mit viel Zucker verlangt

Großbritannien höhere Steuern.

Erklärung: Arbeiter-Kammer

Die Arbeiter-Kammer ist eine Organisation.

Abgekürzt wird die Arbeiter-Kammer mit AK.

Die AK hilft Arbeit-Nehmern.

Arbeit-Nehmer werden Menschen genannt,

die in einer Firma arbeiten.

Die AK hilft auch Konsumenten.

Konsumenten sind alle Menschen,

die etwas kaufen.

Erklärung: Softdrinks

Softdrinks sind Erfrischungs-Getränke

ohne Alkohol.

In Softdrinks sind oft Kohlensäure und

süße oder saure Geschmacks-Stoffe.

Bekannte Softdrinks sind Cola oder Fanta.

Die lebenswerteste Stadt der Welt ist Wien

In Wien kann man besser leben als in allen

anderen großen Städten auf der Welt.

Das sagt die große

britische Zeitschrift "The Economist".

Sie hat Wien zur lebenswertesten Stadt

auf der Welt gewählt.

Die Zeitschrift hat sich 140 Städte

auf der ganzen Welt angeschaut und

findet Wien am besten.

Denn Wien ist eine sehr sichere Stadt.

Außerdem gibt es in Wien

gute Spitäler und gute Schulen.

Wien hat auch eine sehr saubere Umwelt.

Auch viel Kultur gibt es in Wien.

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