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Kooperationsmeldung

Nachrichten leicht verständlich vom 8. Februar 2019

08.02.2019

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Warn-Streiks in der Sozial-Wirtschaft geplant

In der Sozial-Wirtschaft wird derzeit ein neuer Kollektiv-Vertrag verhandelt. Die Gewerkschaft und die Arbeitgeber konnten sich aber bisher nicht einigen. Deshalb hat die Gewerkschaft Warn-Streiks in 75 Betrieben angekündigt. In diesen Betrieben wird von Dienstag bis Donnerstag abwechselnd gestreikt. Von den Warn-Streiks werden zum Beispiel Behinderten-Werkstätten und Betreuungs-Einrichtungen betroffen sein. Für Notfälle wird es einen Not-Betrieb geben. Für die betreuten Menschen soll es durch die Streiks keine Probleme geben.

Erklärung: Sozial-Wirtschaft

Sozial-Wirtschaft ist der Teil der Wirtschaft von einem Land, der sich um Menschen kümmert, die Pflege oder Unterstützung brauchen. Zur Sozial-Wirtschaft gehören Firmen und Organisationen wie zum Beispiel die Caritas oder das Rote Kreuz.

Erklärung: Kollektiv-Vertrag

Ein Kollektiv-Vertrag ist ein Vertrag für alle Arbeitnehmer in einem Beruf. Es gibt Kollektiv-Verträge für viele verschiedene Berufe und ihre Mitarbeiter. In einem Kollektiv-Vertrag stehen die Rechte der Mitarbeiter. Darin steht aber auch, was sie in ihrer Arbeit tun müssen und wie viel Lohn sie bekommen. Der Kollektiv-Vertrag soll die Arbeitnehmer schützen.

Erklärung: Warn-Streik

Wenn Arbeitnehmer gemeinsam aufhören zu arbeiten, so nennt man das Streik. Mit einem Streik wollen die Arbeitnehmer zum Beispiel erreichen, dass sie mehr Geld bekommen. Warn-Streiks sind kurze Streiks.

In der Sozial-Wirtschaft soll es nächste Woche Streiks geben

In der Sozial-Wirtschaft reden

die Arbeit-Geber und die Gewerkschaft

über einen neuen Kollektiv-Vertrag.

Sie haben sich bisher aber nicht geeinigt.

Deshalb will die Gewerkschaft

nächste Woche Warn-Streiks machen.

Gestreikt wird in 75 Betrieben.

Zum Beispiel in Behinderten-Werkstätten

und in Betreuungs-Einrichtungen.

Die Streiks sollen von Dienstag

bis Donnerstag dauern.

Für Not-Fälle soll es

einen Not-Betrieb geben.

Die betreuten Menschen sollen

wegen den Streiks nicht leiden.

Das sagt die Gewerkschaft.

Erklärung: Sozial-Wirtschaft

Die Sozial-Wirtschaft kümmert sich

um Menschen, die Betreuung brauchen.

Zur Sozial-Wirtschaft gehören zum Beispiel

die Caritas oder das Rote Kreuz.

Erklärung: Kollektiv-Vertrag

Ein Kollektiv-Vertrag ist ein Vertrag für

alle Arbeit-Nehmer in einem Beruf.

Es gibt Kollektiv-Verträge für

viele verschiedene Berufe.

In einem Kollektiv-Vertrag stehen

die Rechte von den Arbeit-Nehmern.

Darin steht aber auch,

was sie in ihrer Arbeit tun müssen

und wie viel Lohn sie bekommen.

Der Kollektiv-Vertrag soll

die Arbeit-Nehmer schützen.

Erklärung: Warn-Streik

Wenn Arbeit-Nehmer gemeinsam aufhören

zu arbeiten, nennt man das Streik.

Mit einem Streik wollen die Arbeit-Nehmer

zum Beispiel höhere Löhne erreichen.

So ein Streik kann den Arbeit-Geber

deshalb viel Geld kosten.

Warn-Streiks sind kurze Streiks.

Das Bundesheer wird für immer mehr Männer interessant

Immer mehr Männer in Österreich gehen zum Bundesheer statt zum Zivildienst. Im Jahr 2018 entschieden sich 56 Prozent der Wehrpflichtigen für das Bundesheer. 44 Prozent der Wehrpflichtigen entschieden sich für den Zivildienst. Schon seit dem Jahr 2015 gehen jedes Jahr immer mehr Männer als Soldaten zum Bundesheer und immer weniger Männer zum Zivildienst.

Erklärung: Wehrpflicht

Jeder österreichische Mann muss entweder 6 Monate zum Bundesheer oder 9 Monate zum Zivildienst. Das nennt man Wehrpflicht. Man kann sich aussuchen, ob man beim Bundesheer den Wehrdienst oder den Zivildienst leistet. Beim Zivildienst unterstützt man soziale Organisationen. Wenn man große körperliche Beschwerden hat, muss man aber keinen Wehrdienst oder Zivildienst leisten.

Immer mehr Männer gehen zum Bundesheer

Alle österreichischen Männer

sind wehr-pflichtig.

Das heißt, sie müssen einige Zeit

Soldaten beim Bundesheer sein

oder Zivildienst machen.

Vor einigen Jahren sind noch fast

gleich viele Männer zum Bundesheer

und zum Zivildienst gegangen.

Im Jahr 2018 sind aber schon 56 Prozent

von den Männern zum Bundesheer gegangen.

Das ist mehr als die Hälfte.

Erklärung: Wehr-Pflicht

Jeder österreichische Mann muss

6 Monate zum Bundesheer

oder 9 Monate zum Zivildienst

Das nennt man Wehr-Pflicht.

Das kann man sich aussuchen.

Beim Zivildienst unterstützt man

soziale Organisationen.

Wenn man körperliche Beschwerden hat,

dann ist man untauglich.

Das heißt, man muss nicht zum Bundesheer

und auch keinen Zivildienst machen.

Masernfälle nehmen in Europa stark zu

Im Vorjahr haben sich in Europa viele Menschen mit Masern angesteckt. Insgesamt hatten 82.600 Menschen die Masern. Das waren 15-mal so viele Menschen wie 2 Jahre davor, teilte die Welt-Gesundheits-Organisation mit. Allein in der Ukraine steckten sich 53.000 Menschen mit Masern an. In Österreich gab es 77 Masern-Fälle. Das waren weniger als im Jahr davor. Die Welt-Gesundheits-Organisation fordert, dass mehr Menschen gegen Masern geimpft werden.

Erklärung: Masern

Die Masern sind ein sogenannte Kinderkrankheit. Das heißt, dass vor allem Kinder die Masern bekommen. Die Masern sind sehr ansteckend. Man kann sie bekommen, wenn Kranke husten, niesen oder wenn man mit ihnen spricht. Masern-Kranke bekommen Fieber und rote Flecken auf der Haut. Masern können sogar tödlich enden. Masern kann man nicht behandeln. Aber es gibt eine Impfung, die vor den Masern schützt.

In Europa bekamen viel mehr Menschen die Masern

In Europa haben sich im Jahr 2018

sehr viele Menschen mit Masern angesteckt.

Mehr als 80.000 Menschen

bekamen die Masern.

Das sind viel mehr

als in den Jahren davor.

Die allermeisten Masern-Kranken

gab es im Land Ukraine.

Dort bekamen mehr als 50.000 Menschen

diese Krankheit.

In Österreich bekamen im Jahr 2018

77 Menschen die Masern.

Das waren weniger als im Jahr davor.

Erklärung: Masern

Masern sind eine sogenannte Kinder-Krankheit.

Das heißt, vor allem Kinder

bekommen die Masern.

Die Masern sind sehr ansteckend.

Das heißt, man bekommt sie sehr leicht.

Es genügt schon, wenn man

mit einem Kranken spricht.

Masern-Kranke bekommen Fieber

und rote Flecken auf der Haut.

An Masern kann man sogar sterben.

Masern kann man nicht behandeln.

Aber es gibt eine Impfung,

die vor den Masern schützt.

Mutige Frau stoppte in Oberösterreich alkoholisierten Autofahrer

Eine mutige Frau hat in Oberösterreich einen betrunkenen Autofahrer gestoppt. Der 72 Jahre alte Mann fuhr vor der Frau in Schlangen-Linien auf der Straße. Dabei wäre er fast mit einem Lkw zusammengestoßen. Als der Mann abbiegen wollte, versperrte die Frau dem Mann mit ihrem Auto den Weg. Sie ging zu seinem Auto und zog den Schlüssel ab. Dann rief die Frau die Polizei. Die Polizisten nahmen dem Mann den Führerschein weg. Der Mann war so betrunken, dass er fast in den Kofferraum des Polizei-Wagens gefallen wäre. Er hatte 2,84 Promille Alkohol im Blut.

Eine Frau hat in Oberösterreich einen betrunkenen Autofahrer gestoppt

Im Bundesland Oberösterreich

hat ein Mann zu viel Alkohol getrunken.

Trotzdem fuhr der Mann mit dem Auto.

Der Mann fuhr in Schlangen-Linien

auf der Straße.

Dabei stieß er fast

mit einem Lkw zusammen.

Hinter dem 72 Jahre alten Mann

fuhr eine Frau mit ihrem Auto.

Die Frau konnte den Mann anhalten

und nahm ihm den Autoschlüssel weg.

Dann rief die Frau die Polizei.

Die Polizisten nahmen dem Mann

den Führerschein weg.

Der Mann war so betrunken, dass er fast

in den Koffer-Raum vom Polizei-Auto fiel.

STICHWÖRTER
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